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01 Diskussionsveranstaltung des ArbeiterInnenstandpunkt
von: ASt-LFI <ast-lfi (at) utanet.at>
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Diskussionsveranstaltung des ArbeiterInnenstandpunkt
Wie kann eine Revolution in Europa und Österreich ausschauen?
Wir wollen bei dieser Veranstaltung über die Vorraussetzungen
für eine
sozialistische Revolution in Österreich und Europa diskutieren.
Sind die
Widersprüche des Kapitalismus so tief, daß eine Revolution
möglich ist?
Wie können Millionen ArbeiterInnen und Jugendliche, die heute
noch
meilenweit von einem revolutionären Bewußtsein entfernt
sind, für einen
Umsturz der bürgerlichen Gesellschaftsordnung gewonnen werden?
Ist eine
Revolution angesichts eines technisch hochgerüsteten
Repressionsapparates und einer alle erfassenden, manipulativen
Medienwelt überhaupt realistisch? Wie weit ist die marxistische
Revolutionstheorie am Beginn des 21.Jahrhunderts noch aktuell? Was
hat
sich seit Lenin und Trotzki geändert und was ist gleich geblieben?
WANN: Montag, 23. August, 18:30
WO: Amerlinghaus, Stiftg. 8, 1070 Wien (U3 Neubaugasse
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02 Eine Aktion
von:sissi berghof <haselnuss1234 (at) yahoo.de>
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Hallo,
Da im Gebiet Slowakei/Tschechien viele Romas in armen und unzumutbaren
Verhältnissen leben, dachten meine Mutter und ich daran uns
zu erkundigen
was denn zunächst an 1. stelle brauchbar und wichtig wäre
für sie. Wenn das
zum beispiel feste schuhe oder warme kleidung wäre/n, könnte
ich in meiner
schule und/oder anderen garantiert viel auftreiben, da viele einfach
mehr
besitzen als es nötig wäre. Es gäbe dann sicher auch
Erwachsene, die den weg
von wien in den osten machen würden und die dinge hinbringen
könnten. Und
damit das alles nicht so gesichtslos verlaufen würde, könnten
einige
freiwillige aus meiner schule und ich für 1, 2 tage hinreisen
um mit den
Romas zu musizieren oder ähnliches. Ich kann eigentlich noch
nichts genaues
sagen bis schulanfang, aber ich wüsste gerne was ihr von dieser
idee haltet!
Mit sehr freundlichen Grüßen,
Hanna
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03 Hiroshima Tag
von:"helmut.fellner" <helmut.fellner (at) chello.at>
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Hiroshima Tag am Freitag, 6. August 2004 ab 17 Uhr auf dem Wiener
Stephansplatz
Die Wiener Friedensbewegung wird auch heuer wieder gemeinsam mit
der
Hiroshima Gruppe Wien die traditionelle Veranstaltung zum Gedenken
an
die Opfer der Atombombenabwuerfe auf Hiroshima und Nagasaki durchfuehren.
Die Lehre von Hiroshima und Nagasaki hat traurige Aktualitaet: Trotz
des
weltweiten Widerstands von Millionen Menschen im Jahre 2003 wurde
Krieg
gefuehrt. Die Menschen im Irak leiden unter den Folgen. Die Entwicklung
neuer und vor allem "einsetzbarer" Atomwaffen (wie die
sogenannten "Mini
Nukes" bzw. bunkerbrechende Waffen, die in den US-Militaer-Plaenen
gefordert werden) geht weiter. Atomwaffen der "neuen"
Atommaechte wie zum
Beispiel Indien und Pakistan gefaehrden die Welt genauso wie die
riesigen
Arsenale der bekannten "alten" und der "nicht deklarierten".
Es zeigt sich
deutlich, dass es zur Abschaffung aller Atomwaffen keine vernuenftige
Alternative
gibt. In letzter Zeit haben sich weltweit eine Reihe prominenter
Stimmen
erhoben, die vor dem Besitz sogenannter "schmutziger Bomben"
durch
Terroristen warnen, aber vor allem auch auf die Androhung neuer
Atomtests durch die "anerkannten Atommaechte" bzw. auf
die Doktrin des
Einsatzes
von "neuen" Nuklearwaffen hinweisen. Das bedeutet: unser
Engagement fuer
eine Welt ohne Atomwaffen und ohne Krieg ist notwendiger denn je!
Die Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Freitag, 6. August 2004,
ab 17.00
Uhr auf dem Wiener Stephansplatz (Reden und Ansprachen ab ca. 18
Uhr) und
wird mit einem Laternenmarsch zum Teich vor der Karlskirche um ca.
20.30 Uhr
abgeschlossen. Im Rahmen der Aktion wollen wir die Grussbotschaften
praesentieren.
Wir bitten dich, uns auch heuer wieder mit einer Botschaft zu unterstuetzen
und diese an das
Friedensbuero, A-1170 Wien, Rosensteingasse 69/6
Fax (0043-1) 4858756; E-Mail: pax.vienna (at) chello.at
bis 31. Juli 2004 zu senden.
Die Stellungnahmen werden auch auf unserer Homepage www.hiroshima.at
veroeffentlicht.
Deine geschaetzte Botschaft ist eine sehr wertvolle Hilfe fuer unser
gemeinsames Anliegen einer Welt ohne Atomwaffen und ohne Krieg.
Wir danken dir fuer deine Grussadresse im Voraus und verbleiben
mit solidarischen FriedensgruessenAndreas Pecha
Alois Reisenbichler
ehrenamtliche Mitarbeiter des Friedensbueros Wien
FÜR EINEN HINWEIS AUF DIE HIROSHIMAVERSTALTUNG IN DEINEM RUNDMAIL
SIND
WIR
SEHR DANKBAR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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04 Premiere: "UDO 77"
von: Rabenhof Presse <rabenhof_presse (at) gamuekl.org>
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!!! Welturaufführung!!!
≥UDO 77" - Das Udo Proksch Musical
Buch & Realisation:
monochrom
Es spielen:
Anna Behne, Sonja Romei, Lukas Satori, Christian Strasser und monochrom
Musik:
Otto Europa, Tunakan und Gollini (cheap), Vibemaster, Alfons Bauernfeind
und Ingmar Versolmann (von Blockwerk), Reinhold & Weiß,
Matthias Kertal
(von Mika), From Beyond Inc Allstars (Nitram Tamtin Vs Canon McQuadratin),
Peter Dusl, Max of Prey, Richard Wientzek, Rupert Schellenberger,
Fadi
Dorninger, 100% Meskalin, Frank Taschner, Christian Schmidtner,
Trishes,
monochrom.
Eine Koproduktion des Rabenhof Theaters mit der Künstlergruppe
monochrom
in Zusammenarbeit dem ≥FM4 -Soundpark"
15. (Premiere), 17., 18., 24., 25. September 2004
1., 2., 8., 9. Oktober 2004
(Beginn: 20 Uhr)
RABENHOF THEATER
A-1030 Wien; Rabengasse 3
Kartenreservierungs-Hotline: Tel. 01/712 82 82
Infos + Online-Reservierung unter: http://www.rabenhof.at
Kartenpreise: * 16,-- / * 9,--
ZUM STÜCK:
≥UDO 77" - Das Udo Proksch Musical
http://www.monochrom.at/udo77/
Vom Schweinehirten zum Zuckerbäcker, vom Zuckerbäcker
zum Mythos!
Wie ein Society-Thriller von John Grisham liest sich die Geschichte
vom
Aufstieg und Fall jenes Mannes, der auszog, um ein Schiff im Sumpf
der
österreichischen Politik zu versenken. Wenn es wahr ist...
Aber was ist
wahr? Bei Udo Proksch verschwimmen die Grenzen zwischen Realität
und
Legende, bei seiner Biographie endet die Geschichtsschreibung. Proksch
ist
Mythos!
Eine Infotainment-Show über Macht und Verschwörungstheorien,
die sich um
das Leben des Ex-Demelbesitzers spinnen, und über die Möglichkeit
und
Unmöglichkeit, Promi-Biographien in musikdramatische Werke
zu fassen.
Die Netz-Musical-Theater-Produktion des Künstler-Kollektivs
≥monochrom"
als erstes Musical der Welt mit Fußnoten und Publikumsbeteiligung.
Gemeinsam mit renommierten Musikern der österreichischen Elektronik
Szene
wird der Soundtrack zum Musical erarbeitet und über den FM4
≥Soundpark"
hatten Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit, bis 10. Juli
2004
musikalische Beiträge einzusenden, die möglicherweise
am 15. September zur
Welturaufführung gelangen werden.monochrom
http://www.monochrom.at
ist eine Kunst-, Theorie- und Bastelneigungsgruppe, eine Mischung
aus proto-ästhetischer Randarbeit, Popattitüde und politischem
Aktivismus.
Seit1993 in dieser (und jeder anderen) Form aktiv.
Projektbeispiele:
¯ Publikation einer Zeitschrift, die aktuelle Nummer ist 436 Seiten
stark
¯ Das Sammeln, Gruppieren, Registrieren und Befragen (Befreien?)
von
alltagskulturellen Vernarbungen ist monochrom-Passion und
quasi-ontologischer Auftrag
¯ Betrieb eines spirituokapitalistischen Marktstandes, um PassantInnen
für
Euro 3,50 die Seelen abzukaufen, als virtuelles Kapital mit
Wiederverkaufsoption
¯ Konzipierung des fiktiven 57-jährigen Künstlers Georg
Paul Thomann
sowie
Erstellung seiner 500seitigen Biografie, nachdem monochrom als
österreichische VertreterInnen zur Biennale Sao Paulo geschickt
wurden;
Versuch den versteckten Landminen der nationalen Repräsentation
zu entgehen
¯ Kulturelle Forschung zum Thema ≥Sakropop", dem deutschsprachigen
christlichen Schlager
¯ Fertigung von Blutwurst aus Eigenblut, um den Shift von der
Disziplinar-
zur Kontrollgesellschaft einmal plastisch darzustellen¯ Veranstaltung
der ≥Roböxotica", des weltweit ersten (und zwangsläufig
führenden) Cocktail-Robot-Festivals, bei dem Wissenschaft,
Kunst und
Hedonismus zu einer theoretischen Umarmung gezwungen werden
¯ Organisation internationaler Konferenzen zum aktuellen Stand der
Diskussion um Branding und Logos
¯ Untersuchungen zum Legitimationsdiskurs von medialer Gewalt
¯ Planung und Durchführung einer Urlaubsreise nach
Sowjet-Unterzögersdorf,
der letzten verbliebenen Teilrepublik der UdSSR, nahe Stockerau,
Niederösterreich
¯ Analyse der globalen Pop-Art der Milch-Tetrapaks
¯ Sammlung vonTippfehlern // Kampf gegen Software-Patente // etc.
monochrom sind: Johannes Grenzfurthner, Evelyn Fürlinger, Frank
Apunkt
Schneider, Franky Ablinger, Harald Homolka List, Daniel Fabry, Günther
Friesinger. Und jede Menge SatellitInnen...
Auswahl an Festivals/Ausstellungen
2004
Transmitter Festival. Hohenems, Österreich
2004
Udo 77. Rabenhof Theater, Wien
2003
nicht nicht kommunizieren gilt nicht. Galerie Lothringerstraße
13, Munich /
Deutschland
2002
The Thomann Project. Bienniale Sao Paulo, Sao Paulo / Brasilien
2002
Nah & Frisch. Galerie 5020, Salzburg / Österreich2002
Dilettanten. Forum Stadtpark, Graz / Österreich - Steiermärkisches
Landesmuseum
Joanneum, Graz / Österreich - Steirischer Herbst 2002, Graz
/ Österreich
2001, 2002, 2003, 2004
Roboexotica. Museumsquartier, Wien
2001
Filmpräsentation: monofilm. kurz zeux.. Filmcasino, Wien /
Österreich
2001
monochrom. ontologisches Sanierungsportfolio. expanding realities.
medien-kunst-festival, Salzburg / Österreich - Kulturgelände
ARGE Nonntal,
Salzburg / Österreich
u.v.a.
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05 ARBOS Musiktheater Premiere
von: Jonke PR <office (at) jonkeonline.at>
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Österreich feiert den Sommer mit Festivals, ARBOS denkt an
die Apokalypse
des 20. Jahrhunderts und beleuchtet die Situation von Künstlern
in der Zeit
des Ersten Weltkrieges. Ein Thema, das ganz Europa betrifft.
Mit der Neuinszenierung von ∏Die Weise von Liebe und Tod
des Cornets
Christoph Rilke∑ (Gedicht in Prosa von Rainer Maria Rilke,
Musik von
Viktor
Ullmann)
auf der Unteren Valentinalm bei Kötschach-Mauthen trägt
das Musiktheater
unter der künstlerischen Leitung von Herbert Gantschacher Kultur
in
ländliche Regionen.
Premiere 3. 8., nächste Vorstellung 5.8. Beginn: 19.30 Uhr.
Die Auswahl der Spielorte hat die Geschichte vorgegeben. So dient
bei
∏∏Die
Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke∑ der
Berg Cellon
die
ungewöhnliche Kulisse. Er spielte im Ersten Weltkrieg eine
wesentliche Rolle
zur Versorgung der Truppen. Heute wird die einstige Versorgungsstraße
als
∏Friedensweg∑ genutzt. (s. Infos im Anhang)
Wir würden uns über Ihren Besuch und eine Berichterstattung
sehr freuen.
Warum?
* Weil ARBOS mit seinem Projekt Kultur abseits von Events und Mainstream
macht.
* Weil es ein kulturelles Friedensprogramm ist
* Weil ARBOS hiermit Kultur in ländlichen Regionen macht
* Weil es hier Theater außerhalb des Theaters gibt vor der
mächtigen und
geschichtsträchtigen Kulisse des Berges Cellon
* und weil es trotzdem leicht erreichbar und leicht zu finden ist
Drucktaugliche Bilder finden Sie unter www.arbos.at zum Download
bereit.
Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie mich einfach an.
Liebe Grüße
Christina Jonke
..................................................
JONKE text & more
Steinerweg 10
A9073 Viktring
Tel: 0676/ 30 23 675
Fax: 0463/ 28 13 61
E-mail: office (at) jonkeonline.at
http://www.jonkeonline.at
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KOMMENTARE - MELDUNGEN
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06 Die Schrumpfkopeke
von: ASt-LFI <ast-lfi (at) utanet.at>
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Die Schrumpfkopeke
Lohnverzicht bei Daimler in Deutschland. Selbstverschuldete Niederlage
der IG Metall
(aus: Red Newsletter 119, Informationsdienst des
ArbeiterInnenstandpunkt, 27. Juli 2004, www.arbeiterInnenstandpunkt.net)
In Brechts Stück "Die Mutter" lässt sich der
Gewerkschaftsverhandler
Karpow nach hartem, vierstündigen "Kampf" die von
den ArbeiterInnen
geforderte Kopeke Lohnerhöhung gegen das Zugeständnis
abringen, mit
diesem Geld den Sumpf vor dem Werktor trockenzulegen und die Fabrik
zu
erweitern. Karpow sieht seinen Erfolge darin, dass Geld schließlich
nicht direkt in der Tasche des Kapitalisten landet, sondern im Betrieb,
am "Standort" bleibt.
Nach 17 Stunden Kampf am grünen Tisch haben Daimler-Betriebsratschef
Klemm und die IG Metallverhandler ungleich "mehr" erreicht
als Karpow.
500 Millionen Euro bleiben "im Betrieb". Die "Standorte"
und die
Arbeitsplätze sind gesichert. Der Tarifvertrag auch - im "Prinzip".
Die
IG Metall hat bewiesen, was die Unternehmerverbände in ihrer
Sturheit
nie glauben wollten: die Forderungen des Kapitals lassen sich auch
dem
Boden geltender Tarifverträge und Regulierungen erfüllen.
Der
Flächentarifvertrag ist wirklich "modern" und flexibel
handhabbar.
Nach 17 Stunden Verhandlungen habe es Klemm und Hofmann allen
Unternehmervertretern gezeigt: Arbeitszeiterhöhung, Flexibilisierung,
Spaltung der Belegschaft sind machbar - mit Gesamtbetriebsrat und
IG
Metall-Spitze.
- Ab 2007 werden die Entgelte bei Daimler um 2,79 Prozent gesenkt.
- Beschäftigte in den Kantinen usw. müssen in Zukunft
zu gleichem Lohn
39 Stunden arbeiten.
- Die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen haben in Zukunft eine
40-Stunden Woche. Die fünf Stunden Mehrarbeit werden bezahlt.
- Junge ArbeiterInnen können nach der Ausbildung für drei
Jahre
gezwungen werden, in jedem Werk in Deutschland eingesetzt zu werden.
Damit könne die "Krise" bei Daimler beendet, könnten
Konkurrenzfähigkeit
und Profitabilität im Vergleich zu anderen Konzernen wieder
hergestellt
werden. Dafür geben auch die 3000 leitenden Angestellten des
Konzers 10
Prozent ab - Peanuts nach Einkommenssteigerungen von rund 300% seit
1997.
Kampfwillige Belegschaft
Der Ausverkauf bei Daimler verdeutlicht vor allem eines: Die schäbige
Rolle der Betriebsratsfürsten und der Gewerkschaftsspitze angesichts
des
rollenden Generalangriffs des Kapitals.
Bei Daimler konnten die Bosse einen weiteren Erfolg fast kampflos
erringen. Die nächsten Konzerne haben schon angekündigt,
mit ähnlichen
Maßnahmen wie bei Siemens und Daimler, mit der Drohung von
Verlagerungen
und Schließungen Löhne und Arbeitszeiten massiv anzugreifen.
Die Niederlage schmerzt vor allem, weil sie überhaupt nicht
notwendig
war. Während bei den Abschlüssen von Siemens von den Betriebsräten
und
Gewerkschaftsführern noch auf die schlechte Organisiertheit,
geringe
Kampferfahrung und relativ geringes Selbstvertrauen verwiesen werden
konnte, lag es bei Daimler offensichtlich anders.
Die Belegschaften hatten an bundesweiten und internationalen
Aktionstagen ihre Bereitschaft deutlich gemacht, gegen die Angriffe
Widerstand leisten zu wollen. Am Aktionstag am 15. Juli legten 10.000e
Beschäftigte in der Region Stuttgart (Sindelfingen, Untertürkheim,
Mettingen) die Arbeit nieder. Es gab Großdemos mit 10.000en
ArbeiterInnen, die wichtige Verkehrsader B 10 wurde in Mettingen
blockiert.
Auch in anderen Werken gingen die KollegInnen auf die Straße
und legten
die Arbeit nieder. Die 20.000köpfige Belegschaft in Bremen
beteiligte
sich geschlossen an der Solidaritätsaktion mit dem Stuttgartern
- obwohl
sie von der Produktionsverlagerung profitieren sollte. Auch in den
Werken in Südafrika und Brasilien wurde die Arbeit niedergelegt.
Kurzum, 10.000e ArbeiterInnen waren praktisch bereit, sich nicht
mehr
gegeneinander ausspielen zu lassen und wollten solidarisch gegen
die
Forderungen der Konzernspitze vorgehen. Die Auseinandersetzung bei
Daimler hätte zum Fanal werden können für einen von
Kernsektoren der
Arbeiterklasse geführten, erfolgreichen Abwehrkampf.
Ein solcher Kampf hätte sich auf einen großen Teil der
Belegschaft
stützen können. Sicher gab es auch etliche unentschlossene
KollegInnen,
viele, die aus Angst um ihre Existenz einen Streik scheuten. Diese
hätte
aber mitgerissen, doch die Solidarität und Entschlossenheit
ihrer
KollegInnen selbst mutig gemacht werden können.
Vor allem hätte ein Streik erlaubt (und auch erfordert), den
Angriff der
Großkonzerne in Verbindung zu setzen zum Kampf gegen Sozialraub
auf
allen anderen Ebenen - zur Arbeitszeitverlängerung, Privatisierung
und
Auslagerung in Öffentlichen Dienst; zum Kampf gegen die Einführung
von
Hartz IV usw.
Warum konnte der Kampf ausverkauft werden?
Gerade darum, weil die Beschäftigten bei Daimler, den Willen
und auch
die Machtposition hatten (und noch immer haben), aus der Defensive
in
die Offensive zu kommen, ist der Abschluss umso beschämender
und
markiert eine eindeutige, von der IG Metall und den Betriebsräte
wie
Klemm verschuldete Niederlage.
Die Beschäftigen in vielen Werken haben den Abschluss ganz
zurecht als
Ausverkauf in einer Nacht- und Nebelaktion begriffen. Die Wut ist
in
vielen Bereichen deutlich spürbar, wenn auch medial totgeschwiegen.
Die Frage ist jedoch, warum konnte es dazu kommen? Sicherlich stützen
sich Klemm und die IG Metall-Spitzenverhandler auf politische weniger
bewusste oder verängstigte Teile der Belegschaft. Hinzu kommt
die
übliche Schönrederei des üblichen Abschlusses - eine
Schönrederei, die
schon das nächste Zurückweichen einläutet.
So behaupten die IG-Metall-Chefs Peters, Huber und Hoffmann, dass
für
den "schmerzlichen" Verzicht die Jobs bis 2012 vor den
Unbilden des
Kapitalismus sicher wären. Hinter solchen Sprüchen zeigt
sich der ganze
geistige Horizont der Gewerkschaftsbürokratie.
Im entfesselten "Shareholder-Kapitalismus" müsse
man zwar unaufhörlich
Zugeständnisse und Abkommen zur Flexibilisierung machen, um
wenigsten
formell den Tarifvertrag zu erhalten. Gleichzeitig könne man
aber nach
17stündiger Verhandlung die Zwangsgesetze der Konkurrenz außer
Kraft
setzen - jedenfalls bei Daimler für acht Jahre. Die ausgehandelte
"Arbeitsplatzgarantie" ist nicht mehr als eine Beruhigungspille
für die
Belegschaft.
Auch die "Erpressung" durch den Konzern, der man angeblich
chancenlos
gegenüberstehe, ist in mehrfacher Hinsicht ein Mythos der Bürokratie.
Wahr daran ist nur, dass es in der Tat keine Chance gibt, solange
die
althergebrachte sozialpartnerschaftliche Politik der
Gewerkschaftsführungen weiter gefahren wird.
Zweifellos hat der Abschluss Teilen des Kapitals gezeigt, dass man
mit
Verhandlungen und "Partnerschaft" mit Arbeiterver- und
zertretern viel
für die Profite erreichen kann. Insofern kamen die lobenden
Worte von
Regierung, Opposition und Unternehmerbänden an die IG-Metall
und an den
Betriebsrat ganz zurecht. Vom Standpunkt des Kapitals ist der Verweis
auf den Modellcharakter der Vereinbarungen bei Daimler vollauf berechtigt.
Ansonsten wäre die "Erpressung" natürlich abwehrbar
gewesen - durch
Streik und die politische Verallgemeinerung des Kampfes. Dazu hätten
sich die IG Metall-Führung und der Betriebsrat freilich mit
der
herrschenden Klasse anlegen müssen - und genau das wollten
sie nicht!
Vielmehr hat die Bürokratie ihre Macht eingesetzt, um als Ordnungsfaktor
im Sinne des Kapitals zu agieren.
Die, fast schon übliche, undemokratische Vorgangsweise, den
Deal ohne
vorherige Diskussion der Gremien, der Tarifkommission und - "natürlich"
- der Vertrauensleute, Gewerkschaftsmitglieder oder der Belegschaften
zu
verkünden, den für den 23. Juli geplanten Aktionstag frühmorgens
abzusagen, usw. entspricht nur dem politischen Willen, solche Abkommen
ohne sichtbaren Widerstand durchzupeitschen.
Wie weiter?
Der entscheidende Grund dafür, dass die Bürokratie schließlich
mit ihrem
Deal durchkommen konnte, liegt im Fehlen einer in den einzelnen
Produktionsstätten, Büros und Niederlassungen verankerten,
klassenkämpferischen Basisbewegung, die in der Lage wäre
solche
Abschlüsse zu durchkreuzen und, wenn nötig, selbstständig
den Kampf
fortzuführen.
In den Auseinandersetzungen, in zahlreichen Interviews unzufriedener
und
kritischer GewerkschafterInnen, Vertrauensleute und aktiver
ArbeiterInnen zeigte sich, dass das Potential für eine solche
Bewegung
vorhanden ist, dass es gilt, eine solche Bewegung jetzt aufzubauen,
um
für die nächsten Angriffe besser gerüstet zu sein.
Schließlich sind Nachgeben und Ausverkauf keine Naturnotwendigkeit.
Und
übrigens: In Brechts Mutter haben die ArbeiterInnen die Sumpfkopeke
abgelehnt und - gestreikt
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07 Update on the murder of Optel Rooi
von: "ECOTERRA Intl." <MailHub (at) ecoterra.net>
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Update on the murder of Optel Rooi
Quo vadis "Republic?" of South Africa
Wednesday, July 14, 2004*It has been seven weeks since the screening
of the schocking
documentary *Death of a Bushman* on Special Assignment and seven
months
since Optel's death.
This week contacts were made with Dan Morema of the Independent
Complaints Directorate in Kimberly. He is the senior person responsible
for the investigation into Optel's murder. He was unhelpful and
referred
the Human Right Groups to Steve Mabona their national non-spokesperson.
Morema did however confirm the murder docket has been returned to
them
by the Director of Public Prosecutions Northern Cape /'for further
investigation'/. _
_
_This is *VERY BAD NEWS* as it means that the prosecuting authority
claims to not have sufficient evidence to prosecute._
It is understood now - through information obtained from other sources
-
that both policemen at the scene of the murder had fired their weapons
and consequently they say that it cannot be established which policemen
to charge for the murder.
*_BUT:_*
The bullet that killed Optel was later found by members of the community
and there was hope that this evidence would have brought some light
into
the saga and clarified though ballistic analysis, which gun was
used by
the killer. Something seems to have gone wrong with this evidence.
Optel was killed on 4 January this year, to date no charges were
filed
concerning the implicated the policestation or the policemen involved.
It seems likely the murder shall be covered up and breushed under
the
carpet and that nothing will happen, if public pressure will not
mount.
Prosecuting the murderer is one thing, but the fact that two suspect
policeman who are conspiring to obstruct the judicial process still
serve and work in that community, is ridiculous and fundamentally
undermines the notion of a police service or community policing.
The
fact that the police inspector involved even managed to privately
use a
police helicopter to hunt game on the San farms indicates far more
extensive corruption among the police in the Northern Cape. The
area
commissioner, when questioned about the policemen who went hunting
by
police-chopper, replied that the inspector had hired the helicopter.
But
the official and public understanding is that police helicopters
are not
for rent.
Unfortunately there are hardly any funds or resources to pursue
this
private investigation any further and if you feel moved to do so,
we
request that you assist in raising public awareness and/or place
direct
pressure on any authority you feel may help to rectify this situation
of
gross injustice to the San people.
PLEASE:
* Contact the pressure group around Stef Snel directly via e-mail
:
stefsnel (at) iafrica.com and pledge your support or contact
bushpeople (at) ecoterra.net concerning networking for international
pressure.
* Forward this mail to other people you know and ask to support
this
action.
* Write to newspapers.
* Lobby politicians with whom you may have influence.
* Outside South Africa: Contact the nearest SA embassy and demand
a
full investigation.
and - most importantly - fax your own complaint directly to the
following people responsible in
South Africa (country code: +27):
* Northern Cape MEC Safety and Security, Mr Boeboe van Wyk; 053-832
4249
* National Police Commissioner, Mr Jackie Selebi, 012-3931530
* National Minister of Safety and Security, Mr Charles Nqakula;
012-3932812 or his private sectary; 021-3931530
* Safety and Security Portfolio Committee Chairperson, Mrs M Sotyu
021-4038676
*- every voice counts -*
Thanks for your help
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AfricaNode
ECOTERRA Intl.
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Just go to the free translation sites: http://www.systransoft.com/
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(Protection of the old-growth or other natural forests and its peoples)
*DIVERSE_LIFE* (diverselife (at) ecoterra.net)
(Protection of species of wild fauna and flora)
*BRIGHT_FUTURE* (brightfuture (at) ecoterra.net)
(Trackmaps for our common future)
*CLEAN_SKY* (cleansky (at) ecoterra.net)
(Protection of the atmosphere)
*NATURAL_SEAS* (naturalseas (at) ecoterra.net)
(Protection of the marine biosphere)
*DIVERSE_LANDS* (diverselands (at) ecoterra.net)
(Protection of terrestrial ecosystems)
*NATURAL_WATERS* (naturalwaters (at) ecoterra.net)
(Protection of the aquatic ecosystems)
*NATURAL_GENES* (naturalgenes (at) ecoterra.net)
(Protection against genetically modified organisms)
*NATURAL_HEALTH* (naturalhealth (at) ecoterra.net)
(Protection of human health)
*TRAVELnCARE* (travelncare (at) ecoterra.net)
(Protection of free voyage and caring visit)
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(Protection of our values, our and our childrens heritage and future)
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08 CONFLICT RESOLUTION IN WEST PAPUA
von: "ECOTERRA Intl." <MailHub (at) ecoterra.net>
===============================================
REGARDING THE POSSIBILITIES FOR CONFLICT RESOLUTION IN WEST PAPUA
STATEMENT FROM DEMMAK (THE KOTEKA TRIBAL ASSEMBLY) OF WEST PAPUA
DELIVERED TO THE 22ND SESSION OF THE WORKING GROUP ON INDIGENOUS
POPULATIONS.
DELIVERED BY THE CHAIR OF DEMMAK - BENNY WENDA
Monday, July 26, 2004
CONFLICT IN WEST PAPUA
The conflicts the indigenous people of West Papua suffer are with
the
following groups:
The Indonesian State (inc. its military and police)
Corporate investment
Loggers
Missionary and Aid Organisations
The Dominant Global PowersCONFLICT WITH THE INDONESIAN STATE
Mass Murder
Since Indonesia invaded West Papua in 1962 the indigenous population
has
suffered genocide at the hands of the Indonesian state. Well documented
elsewhere [1] between 100,000 to 300,000 indigenous West Papuans
have
been killed or disappeared at the hands of the Indonesian military
and
police. Beyond this many carry scars of physical and mental abuse
from
torture, beatings and general intimidation [2]. Hundreds also languish
in Indonesian prisons [3].
Trans Migration
Conflict has also arisen due to the hundreds of thousands of Indonesians
trans migrated into West Papua [4]. Indigenous land has been
appropriated for the trans migration camps and most business and
other
opportunities are dominated by trans migrants.
Forced Suppression of Indigenous Culture
Traditional dress and music has at various times been banned by
the
occupying Indonesian State. Indigenous children are forced to speak
Indonesian in schools and learn a false history.
Provincial Split
In recent years the Government of Indonesia has tried to enforce
the
splitting of West Papua into three provinces [5]. Conflict has arisen
between the indigenous population who oppose the split and want
to see
an independent West Papua and those close to the government and
business
who wish to see the split as it will increase profits and power
in their
hands.
CONFLICT WITH CORPORATE INVESTMENT
The two main players here are the Freeport goldmine and the BP LNG
plant. Conflict due to the Freeport mine has been well documented
[6]
and probably represents one of the most extreme examples of the
capitalist threat to indigenous peoples and their lands. It has
displaced thousands of people from their lands, killed hundreds
in the
process via its collusion and finance of the Indonesian military
and
killed many more people, swathes of forests and an entire river
system
with its ensuing pollution.
BP are trying to do things differently but are beginning to have
the
same effect as Freeport and ultimately will destroy the lives and
land
of the indigenous population in its area of operation. Already conflict
has been generated between local villages over compensation. The
indigenous population have also protested at the BP plant to complain
about the many problems introduced by the new investment [7].
CONFLICT WITH LOGGERS
As the rainforests of Indonesia continue to disappear, the forests
of
West Papua are being logged at an ever increasing rate. Being home
and
food source for the indigenous population there is increasing conflict
between the indigenous population and loggers. Much of the logging
is
also carried out in conjunction with the Indonesian army who use
force
to access areas of forest. Recently indigenous Papuans have been
shot
and arrested for attempting to resist logging in their area [8].
CONFLICT WITH MISSIONARY AND AID ORGANISATIONS
Although most of the indigenous population of West Papua may not
recognise this conflict, it is there and it is growing. Missionaries
came to our land and changed our cultures. Mostly we accepted but
now we
are surprised when the missionaries do not help when the Indonesian
army
come to kill us. If this continues there will be more conflict.
Also
they have brought with them along with many of the Aid organisations
the
ideology that development and western lifestyles are "good".
This is
beginning to produce conflict as we Papuans never used money or
commodified things but now we have been shown and now there is distrust
and problems [9].
CONFLICT WITH THE DOMINANT GLOBAL POWERS
Although it may not be easily visible there is obviously conflict
between the indigenous population of West Papua and the dominant
global
powers. These include the G8, IMF, World Bank, WTO, UN etc. It is
through the interests of the global elite that West Papua was denied
its
freedom and handed to Indonesia via the decision at the UN general
assembly to take note of the fraudulent Act of Free Choice [10].
It is
the likes of Britain, Australia and America that arm, fund and train
the
Indonesian military who kill us. It is their corporations that destroy
our land and our culture and it is their ideology which gets imposed
on
us via Western missionaries and Aid organisations.
STATEMENT OF POSITION OF THE OPM (FREE PAPUA MOVEMENT) AND DEMMAK
(KOTEKA TRIBAL ASSEMBLY) WHO REPRESENT THE INDIGENOUS POPULATION
OF WEST
PAPUA.
We are not terrorists!
We do not want modern life!
We refuse any kinds of development:
religious groups, aid agencies, and governmental organisations
just Leave Us Alone, Please!
POSSIBILITY FOR CONFLICT RESOLUTION IN WEST PAPUA
Considering the scale of problems suffered by the indigenous population
of West Papua and the feelings of the population towards their
oppressors it is obvious that the indigenous population will continue
to
struggle whilst the above problems continue. It is the view of the
OPM
and DeMMaK that the solution for West Papua is that the outside
world
Just Leave Us Alone. This is the one solution to the conflicts in
West
Papua.
REFERENCES
[1] Indonesian Human Rights Abuses in West Papua: Application of
the Law
of Genocide to the History of Indonesian Control, Yale Law School
http://www.law.yale.edu/outside/html/Public_Affairs/426/westpapuahrights.pdf
[2] Impunity and human rights violations in Papua, Amnesty
International,
http://web.amnesty.org/library/Index/ENGASA210152002?open&of=ENG-IDN
[3] http://westpapua.net/cases/hr/prisoner/lists.htm
[4] West Papua: The Obliteration of a People (Carmel Budiardjo and
Liem
Soei Liong, Tapol, 1988
[5] West Papua: Call for cancellation of three-way split - TAPOL
letter
to UK Foreign Office Minister, Mike O'Brien
http://tapol.gn.apc.org/let030828.htm
[6] Risky Business: The Grasberg Gold Mine
An Independent Annual Report on P.T. Freeport Indonesia, 1998 ,
Project
Underground,
http://www.moles.org/ProjectUnderground/motherlode/freeport/tenrisks.html
[7] The Tangguh gas project: what hope for human rights protection
in a
worsening political climate? Down to Earth Newsletter No. 60, February
2004
http://dte.gn.apc.org/60GAS.htm
[8] Partner's in Crime: A Greenpeace Investigation of the Links
Between
the UK and Indonesia's Timber Barons - 2003
[9] Just Leave Us Alone, Wira Wero, Published by SSP
(www.eco-action.org/ssp)
[10] UNTEA and UNRWI: United Nations Involvement in West New Guinea
During the 1960's, John Saltford ,
http://www.freewestpapua.org/docs/saltford.htm
Source:
Friends of Peoples Close to
Nature
http://www.fpcn-global.org/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=26&mode=thread&order=0&thold=0
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(sollte ein terminlink nirgendwohin führen: dann sind für
dieses datum keine
termine eingetroffen, tut leid)
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