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01 al_newsletter] Anti-Nazi-Aktionen der nächsten Wochen
from "AL - Antifaschistische Linke" <almail at gmx.net>
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Hallo!
Heute wenden wir uns wegen neuer Entwicklungen in der Naziszene
und neuer
Aktivitäten der Neo-Nazis an dich. Wir denken, dass es notwendig
ist, den
Nazis etwas entgegenzusetzen und würden uns freuen, wenn du
bei den Aktionen
oder bei den inhaltlichen Veranstaltungen in Wien und Salzburg mit
dabei
sein würdest.
--------- WIEN ----------
# Am Samstag, dem 01.11., will der rechtsextreme Ring Freiheitlicher
Jugend
(RFJ) beim Grab des Nazi-Fliegers Nowotny einen Kranz niederlegen.
Der RFJ
lädt dazu alle "heimattreuen Verbände und Vereine"
ein, mit einem massiven
Auftreten von Alt- und Neonazis ist zu rechnen. Die AL organisiert
gemeinsam
mit anderen Organisationen eine Gedenkveranstaltung vor dem Grab
der
antifaschistischen Widerstandskämpferin Rosa Jochmann . Das
Grab von Rosa
Jochmann ist ca. 20 Meter vom Nowotny-Grab entfernt, sollten genügend
AntifaschistInnen zu dieser Feier kommen, wäre möglicherweise
kein Platz
mehr für die Nazis ...
- Treffpunkt: Samstag, 01.11., 13h, Zentralfriedhof, 2. Tor, erreichbar
mit
U3 Simmering, dann Straßenbahn 71
# Freitag, 07.11.: Veranstaltung in der AL-Jugendgruppe zum Thema
Faschismus
und Reichspogromnacht
- Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien (U3 Neubaugasse, Ausgang
Stiftgasse), 16.30h, Teestube
# Samstag, 08.11.: Demonstration gegen Naziübergriffe in Floridsdorf.
Nach der Demo organisiert die AL eine Veranstaltung in unmittelbarer
Nähe
des Bahnhofs Floridsdorf zum Thema "Aktuelle Entwicklungen
in der
Naziszene".
Eine kurze Einleitung dazu: Nach dem Ende des Briefbombenterrors
sind große
Teile der Naziszene auf Tauchstation gegangen. Nun hat sich eine
neue
Generation von Neonazis politisiert, die auf öffentliche Aktionen
setzt. Wir
diskutieren darüber, wie die Linke mit dieser neuen Situation
umgehen soll.
- Bahnhof Floridsdorf (U6, S-Bahn), 14h (Treffpunkt der AL: 13.45h)
# Sonntag, 09.11.: Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht
und ihre
Opfer am Platz der Opfer der Deportation am Aspangbahnhof.
- Platz der Opfer der Deportation, 1030 Wien, 15h (Treffpunkt der
AL: 14.45,
S-Bahn Rennweg)
# Mittwoch, 12.11.: Veranstaltung zum Thema: "Faschismus eine
marxistische
Analyse" in der AL-Ortsgruppe.
- Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien (U3 Neubaugasse, Ausgang
Stiftgasse), 19.00h, Raum 3
# Freitag, 14.11.: Veranstaltung in der AL-Jugendgruppe über
den "Widerstand
im dritten Reich"
- Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien (U3 Neubaugasse, Ausgang
Stiftgasse), 16.30h, Teestube
-------- SALZBURG --------
# Sonntag, 09.11.: Demonstration gegen Faschismus
- Bahnhof, 14.00h (Treffpunkt der AL: 13.45h)
# Samstag, 15.11.: Veranstaltung: "Aktuelle Entwicklungen in
der Naziszene"
Nach dem Ende des Briefbombenterrors sind große Teile der
Naziszene auf
Tauchstation gegangen. Nun hat sich eine neue Generation von Neonazis
politisiert, die auf öffentliche Aktionen setzt. Wir diskutieren
darüber,
wie die Linke mit dieser neuen Situation umgehen soll.
- Shakespeare, Mirabellplatz, 18.00h
Wir würden uns freuen, Dich bei einer der Veranstaltungen zu
sehen.
Deine AL-Antifaschistische Linke
regelmäßig aktualisierte Termine finden sich auf unserer
Homepage
www.sozialismus.atUm den Newsletter in Zukunft nicht mehr zu erhalten
genügt ein leeres E-Mail an die Adresse: al_newsletter-unsubscribe at yahoogroups.com
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tel.: +43 (0) 699 10 934 921
post: AL c/o Amerlinghaus, Stiftg. 8, A-1070 Wien
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02 WG: Donnerstag 30.10 & Samstag 1.11
from "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: August Faschang
Gesendet: Montag, 27. Oktober 2003 20:41
Betreff: Donnerstag 30.10 & Samstag 1.11
Auch am Donnerstag (30.10.) gibt es zusätzlich zur wöchentlichen
Protestkundgebung gegen Schwarzblau vor dem Kanzleramt wieder einen
Speakerscorner. Diesmal präsentieren eine oder mehrere Vertreter/innen
der Gruppe "Integration oder Schikane" des Forschungspraktikums
des Instituts für Soziologie der Universität Wien die
Ergebnisse ihrer Untersuchung "Integration oder Schikane -
Die Wahrnehmung des Integrationsvertrags durch MigrantInnen aus
der Türkei".
Treffpunkt ist wie immer um 19Uhr30 Ecke Ballhausplatz/Heldenplatz,
Beginn 20Uhr. Und danach sind wieder alle Teilnehmerinnen im Stammlokal
in der Neustiftgasse willkommen!
Weitere Termintipps:
Donnerstag (30.10.) 17Uhr: Widerstandslesung , Ecke Ballhausplatz/Heldenplatz.
20Uhr: Speakerscorner "Integrationsvertrag" - siehe oben.
Samstag (1.11.) 13Uhr: Gegenkundgebung zum rechtsextremen Aufmarsch
des Rings Freiheitlicher Jugend im "Gedenken" an den überzeugten
Nazi und Weltkriegsflieger Nowotny, Treffpunkt vor dem Tor 2 des
Wiener Zentralfriedhofs (U3 Simmering, dann Straßenbahn 71).
Im Anschluss an die Kundgebung soll ein Kranz am Grab der antifaschistischen
Widerstandskämpferin Rosa Jochmann niedergelegt werden. (Näheres
siehe Anhang)
22Uhr: "rootical style" - in memorian our brother Cheibani
Wague live percussion from his friends - Weberknechtkeller (Lerchenfeldergürtel
49, 1160 Wien, U6-Josefstädterstr.) - roots reggae night -
dj me cultjah, dj julian.
Weiterverbreitung erwünscht!
Anhang:
Für den 1. November kündigt der rechtsextreme Ring freiheitlicher
Jugend,
die Jugendorganisation der FPÖ, einen Aufmarsch am Wiener Zentralfriedhof
an. Dabei soll an den Nazi-Luftwaffenmajor Walter Nowotny erinnert
werden.
Nowotnys Grab wurde erst kürzlich vom Wiener Gemeinderat der
Status eines
Ehrengrabes aberkannt.
Der RFJ ruft nun am 1.11. ab 14:00 zu einem "Gedenken"
am Zentralfriedhof
auf
und lädt dazu alle "heimattreuen Verbände, Vereine
und Privatpersonen" ein.
Der RFJ nennt dabei den Naziflieger einen "gefallenen Heimatschützer",
dessen "Heldentaten unauslöschlich im Bewußtsein
unseres Volkes" verankert
seien.
Der antifaschistische Treffpunkt ist um 13:00 vor dem Tor 2 des
Wiener
Zentralfriedhofes.
Anschließend werden wir einen Kranz am Grab der antifaschistischen
Widerstandskämpferin Rosa Jochmann niederlegen, das in unmittelbarer
Nähe
des Nowotny-Grabes ist. Sollte aufgrund des großen Andrangs
rund um das
Grab von Rosa Jochmann für die Rechtsextremen vor dem Nowotny-Grab
kein
Platz mehr sein, wäre das keinesfalls bedauerlich ...
Bereits am 23. August 2003 wollten Neonazis im Gedenken an Nowotny
durch
Wien marschieren, auf Druck der antifaschistischen Mobilisierung
wurde
dieser Aufmarsch damals untersagt. Versprengte Nazikleingrüppchen
waren bei einer deutlichen Überzahl antifaschistischer DemonstantInnen
zu keinerlei Aktionen fähig. Gerade angesichts dessen, dass
diesmal die Jugendorganisation der Regierungspartei FPÖ zur
Nazihuldigung einladet, und angesichts der schwarzblauen Regierung,
die braunen Tendenzen verharmlosend bis wohlwollend oder fördernd
gegenübersteht, sollten wir durch zahlreiches Erscheinen erneut
klarstellen, dass Naziaufmärsche in Wien unerwünscht sind!
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03 CHiLLi | 28.10.03 | newsmail
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04 literarische termine
from el awadalla <el at awadalla.at>
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1. literarische veranstaltungen
2. widerstandslesungen
3. bericht über die lehrlingsbibliotheken
4. die widerstandslesungen in hanau
______________________________1. literarische veranstaltungen
Dialekt schreiben - Workshop (4 Abende)
Es gibt nur eine Regel für das richtige Schreiben im Dialekt:
Möglichst
genau an der gesprochenen Sprache bleiben.
An ausgewählten Beipielen aus der Ö.D.A.-Bibliothek (H.
C. Artmann,
Wolfgang Teuschl, Ernst Klein, Josef Mayer Limberg u.a.) soll gezeigt
werden, wie man Wiener Dialekt schreiben kann. Gedacht sind diese
Beispiele als Anregung ohne Zwang zum Ab- und Nachschreiben für
all
jene, die selbst im Dialekt schreiben (oder schreiben wollen).
Termine: 11. 11., 18. 11., 9. 12., 16. 12 jeweils 19 Uhr
Ort: Österreichische DialektautorInnen, 1060, Gumpendorfer
Straße 15/13
Anmeldung: office at oeda.atTeilnahmegebühr: Pro Abend 11 Euro
bzw. 38 Euro für alle vier Abende;
für Ö.D.A. Mitglieder die Hälfte.
Workshop-Leitung: el awadalla
17. 11. 2003
Solisingen
Salon Uhudla, 1040 Wien, Phorusgasse 7, 19:00
Chris 4er Peterka singt mit allen, die wollen und eine Spende fürs
Augustin-Theater mitbringen.
Unterstützung gibts von lesenden KollegInnen - kurz:
Überraschungsprogramm
reichlichste Spenden erwünscht
28. 11. 2003
Buchpräsentation Traude Korosa
Kultur unter der Brücke, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien,
19:30
Traude Korosa:
Hannas Vermächtnis und andere Geschichten
http://triton.co.at/adetail.php?name=Korosa%2CTraude
Eintritt frei
4. 12. 2003
SISYPHUS Verlagspräsentation 2003 (Buchpräsentation)
Literaturhaus, 1070 Wien, Zieglergasse 26a, 19:30
Der Sisyphus Verlag stellt sein diesjähriges Verlagsprogramm
vor.
El Awadalla aus "Der Riesenbovist": Geschichten über
Großväter, die
symbolische Schwämme erbeuten, über Grenzsoldaten, die
die Welt nicht
verstehen, über alte Männer, die bei der Weintraubenernte
Krieg spielen,
und vor allem über Frauen an verschiedenen Stationen ihres
Lebensweges;
Ludwig Roman Fleischer liest aus dem Liebesgeschichtenband "Glück
ohne
Ruh": tragische und komische Romanzen über unser ewiges
Scheitern in der
Liebe;
Gösta Maier liest aus dem neuaufgelegten Roman "Der elektrifizierte
k.
u. k. Hofoptiker": der Geschichte des Hofoptikergehilfen und
Anarchisten
Cyril von B., der mitten in einer altösterreichischen Kitsch-Romanwelt
die unsterbliche Liebe, märchenhaften Aufstieg und schließlich
die
Erleuchtung durch Leuchtreklame erfährt - um "die Norm
der Blödheit
anzuerkennen" und sich von ihr hinrichten zu lassen.(weitere
Infos
unter: www.silverserver.co.at/sisyphus)
Durch den Abend führt Eva Maria Fleischer.
Eintritt frei10. 12. 2003
lesma wos oda druggma gschichtln?
Salon Uhudla 19:00, 1040 Wien, Phorusgasse 7, 20:00
Dialekt(e) unterschiedlichster Art, gelesen, gesungen - auf alle
Fälle
handfest. Mit Elis Rotter, Günther Tschif Windisch, Chris 4er
Peterka,
Amir P. Peyman, el awadalla und anderen.
Spenden erwünscht
_________________________________________
2. widerstandslesungen
die widerstandslesungen gehen weiter, werden aber bei schlechtwetter
verkürzt. beginn bleibt 17 uhr, das ende richtet sich nach
der leselust
bei schnee, frost und dunkelheit, aber eine stunde dauerts allemal
...
am 30. 10. 2003 findet die 217. widerstandslesung am ballhausplatz
statt - es lesen die üblichen verdächtigen.
kurze nachlese zur widerstandslesung vom 23. 10. 2003: das bundesheer
hatte schon allerlei für die alljährliche waffenschau
aufgebaut, was uns
natürlich nicht störte. doch anscheinend störten
wir einen
vaterlandsverteidiger beim vaterlandsverteidigen, denn er holte
die
polizei. eine funkstreife traf pünktlich zum ende der lesung
ein. wir
luden die polizisten natürlich ein, das nächste mal früher
zu kommen und
unseren texten zu lauschen.
___________________________________________
3. bericht über die lehrlingsbibliotheken
die protestlesung vom 24. 9. 2003 auf dem rathausplatz hat soviel
eindruck bei stadträtin laska gemacht (immerhin waren zwischen
15 und
17 uhr ca. 800 lehrlinge, lehrerInnen, bibliothekarInnen und übliche
verdächtige anwesend), daß es nun einen runden tisch
über das weitere
offenhalten der bibliotheken an den wiener berufsschulen gibt, d.h.:
die
lehrlingsbüchereien sind noch immer offen ...
zur erinnerung: in den sommerferien ließ stadträtin laska
die
lehrlingsbüchereien schließen. doch zu anfang des schuljahres
begannen die lehrlinge mit protestaktionen. am 10. 9. besetzten
sie
kurzfristig den haupteingang der neuen hauptbibliothek. und am 24.
9.
fand eine vierstündige protestlesung statt.
fotos: http://www.pbase.com/helene/lehr
____________________________________
4. hier eine nachricht von den hanauer widerstandslesungen
(am 30. 10. findet zeitgleich zur wiener 217. die hanauer
widerstandslesung nummer acht statt!):
Diese mail geht an diverse MitleserINNEN zu Mitkenntnisfolgende
Donnerstage 17 bis 19 Uhr:
30.10.; 6.11.;13.11.; 20.11.; 27.11.; 4.12.; 11.12.; 18.12.
An allen Donnerstagen werden neben den GastAutorINNen außer
mir noch
weitere Mitglieder des LiteraturForums
Hanau-Main-Kinzig lesen. Am 25.12. wird kaum jemand
zum Freiheitsplatz zur Widerstandslesung kommen. Auch am 1. Januar
2004
nicht. Dagegen gibt es kaum Widerstand. Die erste Widerstandslesung
in
2004 wird dann am 7.1. stattfinden. Ab dann wieder jeden Donnerstag
syncron zu den Lesungen am Wiener Ballhausplatz, gelegentlich per
handy
live-übertragen. (WENN DIE Technik klappt)Gerald Fiebig hat
seine Teilnahme an den Widerstandslesungen für den
11.12. angekündigt .
Noch nicht (wieder) terminiert, aber zugesagt sind u.a. folgende
Lesungsteilnahmen : Adelheid Seltmann, Hannelore Marschall, Horst
Bingel, Verena Blecher, Jörg Sternberg, Hans-Cäsar Schneider,
Janko
Jezovsek, Michael Meinicke, Martin Petzold, Ludwig Miehe, Rita Kasumu,
Heinrich Droege, Dr. Sabine Kebir, Dr. Christine Wittrock,
Prof. Dr. Knut Krusewitz, Prof. Dr. Hans See, Gina Pietsch,
Marietta Boening, Regina Berlinghof, Beate von
Devivere, Kurt-Werner Sänger, Isabel Lipthay, Alfred Schöne,
Barbara
Hoehfeld, Ralf G. Landmesser, Jutta Riedel-Henck, Rita Kasumu, Safiye
Can, Wilhelm Riedel, Ewart Reder, ...
und es werden von Woche zu Woche mehr...
Die Widerstandslesungen sprengen auch dadurch den üblichen
Rahmen, dass
bei den Lesungen selbst Texte geschrieben werden. Vorschläge
aus dem
Auditorium werden aufgenommen, öffentlich weiterentwickelt
oder
begründet verworfen... Es gibt dabei herrliche Literaturdebatten,
Gespräche über Rechtschreibung unf Grammatik, über
Freiheit der Kunst
und künstlerische Freiheit, über Politik und Kunst. Ein
herrlicher
Wirbel.
Die anschließenden AuorINNenGespräche (mit fließendem
Übergang von der
Lesung) mit Beteiligung der ZuhörerINNEN, die noch Zeit und
Lust haben
einen Wein oder Cappuccino mit zu trinken, sind integraler Bestandteil
dieser angenehm querverlaufenden Veranstaltung mit no-bis low-budget.
Schöne Grüße
übern Weißwurschtäquator (das hatten wir doch schon
mal oder?)
Hartmut Barth-Engelbart
--
widerstandslesung jeden donnerstag 17 bis 19 uhr
1010 wien, ballhausplatz 1a.
http://www.awadalla.at/
================================================
05 Österreich-Konvent: Appell an SPÖ und Grüne
from "Rechtskomitee LAMBDA" <office at RKLambda.at>
================================================
Österreich-Konvent
Appell an SPÖ und Grüne
Anders als der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft
(Art. 13) und die Grundrechtecharta der Europäischen Union
(Art. 21) beinhaltet die österreichische Bundesverfassung bis
heute kein ausdrückliches Verbot von Diskriminierung auf Grund
sexueller Orientierung. Der Österreich-Konvent (<http://www.konvent.gv.at>www.konvent.gv.at)
arbeitet derzeit eine neue Verfassung aus.
Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL) hat daher in Schreiben an die Parteivorsitzenden
Gusenbauer und van der Bellen an SPÖ und Grüne apelliert,
sich im Konvent dafür enzusetzen, das in die neue Verfassung
ein Gleichbehandlungsgebot auch auf Grund sexueller Orientierung
aufgenommen wird; und keiner Verfassung die Zustimmung zu geben,
die ein solches Gebot nicht enthält.
Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet überparteilich
und überkonfessionell für die umfassende Verwirklichung
der Menschen- und Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender
Frauen und Männer. In seinem Kuratorium vereinigt es so prominente
Mitglieder wie den SPÖ-Vorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer,
Präs. NRAbg. Peter Schieder,, NRAbg. Mag. Terezija Stoisits,
den renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max
Friedrich und die Kinder- und JugendanwältInnen von Wien DSA
Monika Pinterits und Dr. Anton Schmid, den Generalsekretär
von Amnesty International Österreich Mag. Heinz Patzelt und
die bekannten Menschenrechtsexperten Dr. Lilian Hofmeister und Univ.-Prof.
Dr. Manfred Nowak, die Sexualwissenchafter ao.Univ.-Prof. Dr. Josef
Christian Aigner und Prof. Dr. Rotraud Perner, den Theologen Univ.-Prof.
Dr. Kurt Lüthi, Günter Tolar u.v.a.m.
Rückfragehinweis: Rechtskomitee LAMBDA (01/876 30 61; 0676/3094737),
<mailto:office at RKLambda.at>office at RKLambda.at; www.RKLambda.at
26.10.2003
================================================
06 Buchpräsentation und Diskussion "Männerkrieg und
Frauenfrieden"
from Promedia <promedia at mediashop.at>
================================================
Buchpräsentation und Diskussion:
Kirstin Eckstein, Erziehungswissenschaftlerin und Mitarbeiterin
des Projekts gend-up, Herausgeberin
Anna Katharina Moser, Theologin, Autorin
Peter Steyrer, Grüner Club, Friedensaktivist
Wann: Dienstag 18. November, 19 Uhr
Wo: Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien
Neissl/ Eckstein/ Arzt/ Anker (Hg.)
Männerkrieg und Frauenfrieden
Geschlechterdimensionen in kriegerischen Konflikten
ISBN 3-85271-207-X, 208 Seiten, 17,90
Edition Forschung
Mit Blick auf die kriegerischen Konflikte des ausgehenden 20. Und
beginnenden 21. Jahrhunderts spüren WissenschaftlerInnen unterschiedlichster
Disziplinen dem stereotypen Bild des kriegerischen Mannes und der
friedliebenden Frau nach.
Die Jugoslawienkriege sowie der Krieg gegen Afghanistan, in dem
Frauenrechte für die Legitimation eines Krieges herhalten sollten,
werden in ihrer medialen Darstellung und Wirkung analysiert. Abschließend
wird die Frage nach den Chancen feministischer Friedensarbeit gestellt.
================================================
07 [SLP-Pressemeldung]Bündnis gegen rechten Aufmarsch am 01.11.
gegründet
from "Sonja Grusch" <sonja at slp.at>
================================================
Rechtsextreme wollen Nazi-Flieger gedenken:
Antifaschistische Gegendemonstration am 01.11. in Wien
Wien. Bei einem großen Treffen antifaschistischer Organisationen
wurde
beschlossen, gemeinsam gegen den geplanten rechtsextremen Aufmarsch
am 1.
November am Zentralfriedhof aufzutreten. Diese Mobilisierung wird
von einem
breiten Spektrum unterstützt, dass von Organisationen der radikalen
Linken
wie AL-Antifaschistische Linke, ArbeiterInnenstandpunkt oder Sozialistische
LinksPartei über die Wiener KPÖ bis zu den Jugendorganisationen
der SPÖ und
der Grünen in Wien, SJund GAJ, reicht. Auch einzelne Landtagsabgeordnete
der
Grünen wie Madeleine Petrovic und David Ellensohn unterstützen
die Aktion.
Die genannten Organisationen und Personen haben beschlossen, dem
für den
01.11. geplanten Aufmarsch des rechtsextremen Rings freiheitlicher
Jugend,
der Jugendorganisation der FPÖ, entgegenzutreten. Der RFJ mobilisiert
für
den 01.11. ab 14h zum Wiener Zentralfriedhof, um dort eine Kranzniederlegung
am Grab des Nazi-Luftwaffenmajors Walter Nowotny durchzuführen.
Diesem Grab
wurde erst kürzlich vom Wiener Gemeinderat der Status eines
Ehrengrabes
aberkannt.
Da der RFJ alle "heimattreuen Verbände, Vereine und Privatpersonen"
zu
dieser Veranstaltung einlädt, ist mit einem massiven Auftreten
von Alt- und
Neonazis zu rechnen. Der RFJ selbst nennt den Naziflieger einen
"gefallenen
Heimatschützer", dessen "Heldentaten unauslöschlich
im Bewußtsein unseres
Volkes" verankert seien. (Der Originalaufruf des RFJ ist unter
http://www.rfj.at/nowotny.pdf online.)
Das antifaschistische Bündnis ruft alle AntifaschistInnen auf,
diesen
Aufmarsch nicht zu akzeptieren und ruft zu einer Kundgebung ab 13.00
Uhr am
Tor 2 des Zentralfriedhofs auf. Bei dieser Auftaktkundgebung wird
Prof. Hugo
Pepper, ehemaliger Vorsitzender des Bundes sozialdemokratischer
Freiheitskämpfer, sprechen. Anschließend werden die AntifaschistInnen
geschlossen zum Grabmal von Rosa Jochmann, einer antifaschistischen
Widerstandskämpferin, ziehen und dort ab ca. 13.45 Blumen und
Kränze
niederlegen und eine Gedenkfeier abhalten. Das Grab von Rosa Jochmann
ist
ca. 20 Meter vom geplanten Aufmarschort des RFJ entfernt.
Bisherige UnterstützerInnen:
AL-Antifaschistische Linke
ArbeiterInnenstandpunkt (ASt)
Bewegung für soziale Befreiung - Antiimperialistische Koordination
(BSB-AIK)
Grün-Alternative Jugend (GAJ)
Kommunistische Partei Wien (KPÖ)
Madeleine Petrovic (Abgeordnete der Grünen im niederösterreichischen
Landtag)
Revolution
Sozialistische Jugend Wien (SJÖ)
Sozialistische LinksPartei (SLP)
Sozialistischer Widerstand International (SWI)
Transdanubien gegen Schwarz-Blau
Zeitschrift "Der Funke"
Kontakt:
e-mail: buendnis_info at gmx.at
Michael Bonvalot (0699/10 29 08 30)
Michael Pröbsting (0676/406 83 14)
Sonja Grusch (01/524 63 10 und 0699/11 73 13 26)
************
Sonja Grusch,
Sozialistische LinksPartei - SLP
Österr. Sektion des CWI
************
================================================
08 WG: Aktiv gegen Rechtsextremismus und Faschismus
from "Sonja Grusch" <sonja at slp.at>
================================================
Eine Information der Sozialistischen LinksPartei (SLP)
In den letzten Wochen und Monaten haben die Aktivitäten von
Rechtsextremen
und Faschisten wieder zugenommen. Sie reichen von Demonstrationen
über
Konzerte bis zu Kranzniederlegungen. Zunehmend erfahren wir auch
von
Übergriffen auf Jugendliche, ImmigrantInnen oder irgendwie
"links"
aussehende Menschen.
Gemeinsam mit Sozialistischer Widerstand International setzen wir
daher
einen Schwerpunkt unserer Arbeit in diesen Bereich und rufen für
8.11. zu
einer Antifa-Demonstration erstmals in Floridsdorf auf. Wir veranstalten
Diskussionen, Demonstrationen und haben auch gegen den rechtsextremen
Aufmarsch am 1.11. ein Bündnis initiert.
Wenn Du/Sie mit uns gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Faschismus
aktiv
werden willst
- einfach Mail an: slp at slp.at oder anrufen unter 01-524 63 10
Folgend:
1) Aktionen - 1.11. und 8.11. sowie 9.11.
2) Diskussionen - diverse in Wien, Linz und Salzburg
3) Informationen
ad 1) Aktionen
ANTIFA-DEMO AM 1.11
Bündnis gegen rechten Aufmarsch am 01.11. gegründet
Rechtsextreme wollen Nazi-Flieger gedenken: Antifaschistische
Gegendemonstration am 01.11. in Wien
Wien. Bei einem großen Treffen antifaschistischer Organisationen
wurde
beschlossen, gemeinsam gegen den geplanten rechtsextremen Aufmarsch
am 1.
November am Zentralfriedhof aufzutreten. Diese Mobilisierung wird
von einem
breiten Spektrum unterstützt, dass von Organisationen der radikalen
Linken
wie AL-Antifaschistische Linke, ArbeiterInnenstandpunkt oder Sozialistische
LinksPartei über die Wiener KPÖ bis zu den Jugendorganisationen
der SPÖ und
der Grünen in Wien, SJund GAJ, reicht. Auch einzelne Landtagsabgeordnete
der
Grünen wie Madeleine Petrovic und David Ellensohn unterstützen
die Aktion.
Die genannten Organisationen und Personen haben beschlossen, dem
für den
01.11. geplanten Aufmarsch des rechtsextremen Rings freiheitlicher
Jugend,
der Jugendorganisation der FPÖ, entgegenzutreten. Der RFJ mobilisiert
für
den 01.11. ab 14h zum Wiener Zentralfriedhof, um dort eine Kranzniederlegung
am Grab des Nazi-Luftwaffenmajors Walter Nowotny durchzuführen.
Diesem Grab
wurde erst kürzlich vom Wiener Gemeinderat der Status eines
Ehrengrabes
aberkannt.
Da der RFJ alle "heimattreuen Verbände, Vereine und Privatpersonen"
zu
dieser Veranstaltung einlädt, ist mit einem massiven Auftreten
von Alt- und
Neonazis zu rechnen. Der RFJ selbst nennt den Naziflieger einen
"gefallenen
Heimatschützer", dessen "Heldentaten unauslöschlich
im Bewußtsein unseres
Volkes" verankert seien. (Der Originalaufruf des RFJ ist unter
http://www.rfj.at/nowotny.pdf online.)
Das antifaschistische Bündnis ruft alle AntifaschistInnen auf,
diesen
Aufmarsch nicht zu akzeptieren und ruft zu einer Kundgebung ab 13.00
Uhr am
Tor 2 des Zentralfriedhofs auf. Bei dieser Auftaktkundgebung wird
Prof. Hugo
Pepper, ehemaliger Vorsitzender des Bundes sozialdemokratischer
Freiheitskämpfer, sprechen. Anschließend werden die AntifaschistInnen
geschlossen zum Grabmal von Rosa Jochmann, einer antifaschistischen
Widerstandskämpferin, ziehen und dort ab ca. 13.45 Blumen und
Kränze
niederlegen und eine Gedenkfeier abhalten. Das Grab von Rosa Jochmann
ist
ca. 20 Meter vom geplanten Aufmarschort des RFJ entfernt.
Bisherige UnterstützerInnen:
AL-Antifaschistische Linke
ArbeiterInnenstandpunkt (ASt)
Bewegung für soziale Befreiung - Antiimperialistische Koordination
(BSB-AIK)
Grün-Alternative Jugend (GAJ)
Kommunistische Partei Wien (KPÖ)
Madeleine Petrovic (Abgeordnete der Grünen im niederösterreichischen
Landtag)
Revolution
Sozialistische Jugend Wien (SJÖ)
Sozialistische LinksPartei (SLP)
Sozialistischer Widerstand International (SWI)
Transdanubien gegen Schwarz-Blau
Zeitschrift "Der Funke"
Kontakt:
e-mail: buendnis_info at gmx.at
Michael Bonvalot (0699/10 29 08 30)
Michael Pröbsting (0676/406 83 14)
Sonja Grusch (01/524 63 10 und 0699/11 73 13 26)
ANTIFA-DEMO AM 8.11. IN FLORIDSDORF
Am 9.11. ist der 65. Jahrestag der Novemberprogrome. Im November
1938 wurden
in Deutschland und Österreich von der SA und SS Synagogen niedergebrannt,
JüdInnen gedemütigt, verschleppt, enteignet und in KZs
deportiert.
Antisemitische Hetze wurde von den Nazis in der Gesellschaft verbreitet
und
die "Reichskristallnacht" war ein Teil davon.
Die Demo soll der Versuch sein, den Nazis zu zeigen, dass die Straße
uns
gehört und dass ihre „Meinung‰ ein Verbrechen ist.
Gerade in Floridsdorf
häufen sich die Übergriffe und das Auftreten von rechtsextremen
Gruppen in
der Öffentlichkeit, deshalb findet die Demo in Floridsdorf
statt. Keinen
Fußbreit den Faschisten!
8.11. Treffpunkt 14.00 am Floridsdorfer Bahnhof
Wer sich an der Mobilisierung noch beteiligen möchte, einfach
mail an
swi at slp.at oder anrufen unter 01-524 63 10
ANTIFA-DEMO AM 9.11. IN SALZBURG
Es gibt viele Gründe, um sich gegen den zunehmenden Rechtsextremismus
zu
wehren:
- Der Tod von Cheibani W. in Wien
- Die versuchten Anschläge auf das Afrika-Dorf
- Der von der Neonazigruppe „Kameradschaft Süd‰
geplante Anschlag auf eine
Synagoge in München
- Die verstärkte rassistische Hetze in den Massenmedien sowie
die
ausländerInnenfeindliche Politik der Regierung
Aus aktuellem und historischem Anlass:
Am 9. November 1938 kam es im Deutschen Reich zu den November-Progromen,
organisierte, brutale Übergriffe auf Jüdinnen und Juden
und GegnerInnen des
NS- Regimes (dieser Terror wird von den Faschisten als „Reichskristallnacht‰
verherrlicht)!
Wir wollen der Opfer gedenken und ein Zeichen gegen den aktuellen
Rechtsextremismus, Rassismus und Faschismus setzen!
Kampf dem Faschismus!
Kampf dem Rechtsextremismus und Rassismus!
Wir fordern:
Kampf gegen Fluchtursachen - nicht gegen Flüchtlinge: Bleiberecht
für alle
Flüchtlinge
Volle politische, rechtliche und soziale Gleichstellung von ImmigrantInnen
in Österreich
Entschlossener Kampf gegen rassistische Hetze in den Medien
Demonstration Sonntag, 9. November - 14:00 am Bahnhofsvorplatz
ad 2) Diskussionen:
Dienstag, 28. Oktober 19.00 Uhr
Anlässlich des 65. Jahrestages: die Novemberprogrome der Nazis
SLP- und SWI-Salzburg im "Shakespeare" (nahe Mirabellplatz;
10 Minuten vom
Bahnhof)
Mittwoch, 29. Oktober 19.00 Uhr
Die British National Party - Faschisten in Britannien und der Kampf
dagegen
SLP-OÖ "Alte Welt" Hauptplatz 4, Linz
Mittwoch, 5. November 19.00 Uhr
Die Faschisten sind wieder auf der Strasse - wie können wir
sie bekämpfen!
SLP-OÖ "Alte Welt" Hauptplatz 4, Linz
Mittwoch, 5. November ab 19.00
Anlässlich des 65. Jahrestages der Novemberprogrome: Antisemitismus,
Judenverfolgung und Arisierungen in Österreich
SLP-Ortsgruppe Wien Mitte "Amerlinghaus - Raum 4", Wien
7., Stiftg. 8 (U2,3
Volkstheater, 49)
Mittwoch, 5. November ab 19.00
Die Skinhead-Szene in Österreich
SLP-Ortsgruppe Wien West "Club International", Wien 16.,
Payergasse 14 (U6
Josefstädterstrasse)
Freitag, 7. November ab 19.00
Anlässlich des 65. Jahrestages der Novemberprogrome: Volkszorn
oder
organisierter Staatsterror
SLP-Ortsgruppe Wien Nord - gemeinsam mit SWI-Nord "Peer Gynt",
Wien 20.,
Jägerstr. 38 (U6 Jägerstrasse, 5, 33)
ad 3) Informationen:
Artikel aus der neuen Ausgabe von Vorwärts
Fight racism! fight fascism! Fight capitalism!
Am 8. 11. 03 findet in Floridsdorf auf Initiative von Sozialistischer
Widerstand International (SWI) eine antifaschistische Demonstration
statt.
Rechte Jugendliche, die sich meistens in Bahnhofsnähe aufhalten,
stellen
dort ein Problem für MigrantInnen und linksorientierte Jugendliche
dar. Wir
haben uns aus diesem Grund entschlossen mit AnrainerInnen am 8.
November,
anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome am 9. 11., eine
Demo zu
machen. Wir wollen den Neonazis zeigen, dass ihre ≥Meinung„
ein Verbrechen
ist und dass wir sie auch in Zukunft bekämpfen werden. Also
hilf uns dabei
und komm zur Demo am 8. 11. um 14 Uhr am Bahnhof Floridsdorf!
Warum trauen sie sich Rechte jetzt wieder auf die Straße und
warum können
sie Jugendliche mit ihren ≥Ideen„ und ≥Lösungen„
ansprechen? In den letzten
10 Jahren betrieben alle Parteien, einschließlich SPÖ,
Sozialabbau. Die
Sparpakete von der SPÖ/ÖVP Koalition und die zahlreichen
≥Reformen„ der
schwarzblauen Regierung verschlechterten die Lage vieler arbeitender
Menschen in Österreich. Die Arbeitslosigkeit befindet sich
auf Rekordniveau
und vor allem die Arbeitsmarktsituation für Jugendliche ist
aussichtslos.
Sie suchen nach einem Ausweg und manche glauben ihn in der rechtsextremen
Szene zu finden. Dass die dumpfen Parolen, die AusländerInnen
als
Sündenböcke für die eigene Misere hinstellen, immer
wieder ziehen, hat
verschiedene Gründe. Rassistische Gesetze der alten und neuen
Regierungen
zeigen wie tief rassistische Strukturen in der kapitalistischen
Gesellschaft
verankert sind. Kampagnen gegen AsylwerberInnen durch Strasser,
FPÖ und
Krone bieten für rechtsextreme Kräfte ideale Anknüpfungspunkte
für ihre
Propaganda. Vor allem aber waren linke Organisationen in der Vergangenheit
zu schwach, um Jugendlichen eine echte, sozialistische Alternative
zu
Rassismus und Kapitalismus anbieten zu können. Rechte haben
solange eine
Chance, solange es Krise und Sozialabbau gibt und wir ihnen nichts
entgegensetzen. Deshalb: Fight racism! Fight fascism! Fight capitalism!
Bundesweit ein Problem
Nicht nur in Floridsdorf, sondern auch in anderen Teilen Österreichs
(z.B.:
Salzburg und Oberösterreich) und Wiens (Randbezirke, z.B.:
Donaustadt und
Favoriten) versuchen rechtsextreme Gruppen Aktionen in der Öffentlichkeit
zu
starten. In Oberösterreich zum Beispiel konnten Nazis im September
ein
Konzert abhalten mit Gästen aus Deutschland. Außerdem
organisiert der ≥Bund
freier Jugend„ (BfJ) Sonnwendfeiern und mobilisiert immer
wieder einige
Jugendliche zu ihren Treffen. In Salzburg wurde vor einigen Tagen
ein
rassistischer Übergriff verübt. Rechtsextreme Gruppen
wollten am 13. August
2002 eine Demo gegen die Wehrmachtsausstellung machen. Sozialistischer
Widerstand International konnte das gemeinsam mit anderen linken
Organisationen verhindern.
Stoppt die Ehrung von NS-Verbrechern durch RFJ und FPÖ
Im 22. Bezirk tritt der ≥Ring freiheitlicher Jugend„
(RfJ),
Jugendorganisation der FPÖ, wieder stärker in die Öffentlichkeit.
Der RfJ
ruft nun auch zur Ehrung des Grabs des ehemaligen Wehrmachtsoffiziers
Walter
Nowotny auf, weil seinem Grab der Status des Ehrengrabes aberkannt
wurde. Am
1. November wollen rechte Aktivisten einen Kranz niederlegen und
ihn für
seine ≥Taten für das deutsche Volk„ ehren. Der
RfJ zeigt im kleinen, was in
den nächsten Monaten vielleicht von der FPÖ zu erwarten
ist: der Rückgang
der WählerInnenschaft und Mitgliedschaft auf den harten, rechten
Kern, der
vielleicht noch wesentlich direkter MigrantInnen, GewerkschafterInnen
und
Linke attackiert. Weil die FPÖ in der Regierung gezeigt hat,
dass sie keine
Partei des kleinen Mannes, müssen rechtsextreme Kräfte
andere Strategien
anwenden um Leute zu ködern: Sie gehen wieder stärker
auf die Strasse, statt
in die Parlamente.
Was können wir tun?
Die Ereignisse vom 13. April 2002, wo an die 50 Neonazis ≥Heil
Hitler
grölend durch die Kärntnerstraße gezogen sind, haben
gezeigt, dass wir uns
im Kampf gegen Rechtsextremismus und Faschismus nicht auf den Staatsapparat
verlassen können.
Deshalb stellt sich uns jetzt die Frage, wie wir - gemeinsam mit
Dir - einen
drohenden neuerlichen Aufschwung rechtsextremer Gruppen stoppen
können. Die
Demo am 8. November bzw. am 9. November in Salzburg soll der erste
Schritt
in die richtige Richtung sein. Noch sind es in Floridsdorf nur rund
20
rechte Aktivisten die ihr Unwesen treiben. Es liegt an uns zu verhindern,
dass sie stärker werden. Eine entscheidende Lehre aus der Vergangenheit
ist,
dass man hier nicht zuwarten darf. Rechte Gruppen gilt es wo sie
auftauchen
durch Massenmobilisierung konsequent zu zerschlagen. Komm zur Demo
und
kämpfe mit uns gegen Rassismus, Faschismus und Kapitalismus!
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Fight racism! Fight fascism! Neue Broschüre von SWI
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Sonja Grusch,
Sozialistische LinksPartei - SLP
Österr. Sektion des CWI
************
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09 Pressetermin: Zukunftsmarkt Dritter Sektor? - Studienpräsentation
11.11.2003
from office at lrsocialresearch.at
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S.g. Damen und Herren,
Zukunftsmarkt Dritter Sektor? - Studienpräsentation 11.11.2003
Utl.: Der Dritte Sektor als Zukunftsmarkt für Beschäftigung?
Wien (mediadirekt) - Die zwei Projekte "Der Dritte Sektor in
Wien" und "ARTWORKS - Künstlerische Dienstleistungen
im Dritten Sektor", die beide im Rahmen der europäischen
Gemeinschaftsinitiative EQUAL (2002-2005) stattfinden, stellen gemeinsam
ihre Forschungsergebnisse vor.
Einladung zur Studienpräsentation:
Zeit: 11. November 2003, ab 18 Uhr
Ort: MuseumsQuartier Wien, Ovalhalle
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Programm:
18:00 - 19:00 Marktplatz der Entwicklungspartnerschaften
Sie haben die Möglichkeit, sich über die Tätigkeit
der EQUAL-Projekte "Der Dritte Sektor in Wien" und "ARTWORKS"
näher zu informieren.
19:00 - 19:30 Eröffnung und Begrüßung
Wolfgang Borde (Europäische Kommission, GD 'Beschäftigung
und Soziales', Länderreferent für die Umsetzung der Gemeinschaftsinitiative
EQUAL in Österreich), angefragt
Fritz Meißl (waff - Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds)
Ulrike Gießner (ÖKS - Österreichischer Kultur-Service)
Andreas Riesenfelder (L&R Sozialforschung)
19:30 - 21:00 Präsentation der Forschungsergebnisse
"Der Dritte Sektor in Wien" durch Maria Anastasiadis (Sozialökonomische
Forschungsstelle), Günter Essl (Organisationsforschung und
Kompetenzmanagement) und Petra Wetzel (L&R Sozialforschung)
"Künstlerische Dienstleistungen im Dritten Sektor"
durch Helene Schiffbänker (Joanneum Research) und Ruth Simsa
(NPO-Institut an der WU Wien)
Moderation: Andrea Schurian (Kulturjournalistin)
Der Dritte Sektor als Zukunftsmarkt für Beschäftigung?
Wie stellt sich die Situation in Wien dar und welche Perspektiven
weist der Sektor in der Bundeshauptstadt auf?
Und inwieweit können KünstlerInnen dazu beitragen, die
Angebote dieses Bereichs qualitativ aufzuwerten und so auch dem
Kunst- und Kulturbereich neue Arbeitsfelder zu erschließen?
Die vorliegenden Studien "Der Dritte Sektor in Wien" und
"Künstlerische Dienstleistungen im Dritten Sektor"
gehen diesen Fragen nach und liefern eine Bestandsaufnahmen des
Dritten Sektors.
Die StudienautorInnen stehen Ihnen ab 18:00 und in Anschluss der
Präsentation gerne für Fragen zur Verfügung.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Einladungsfolder.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.PDF-Download
unter http://www.mediadirekt.at/anhang/pdf/L&R13270310231139.pdf
Einladung zur Veranstaltung "Zukunftsmarkt Dritter Sektor?"
am 11.11.2003
[Quelle: L&R Sozialforschung/ARTWORKS]
PDF-Download unter http://www.mediadirekt.at/anhang/pdf/L&R13270310281143.pdf
ARTWORKS-Pressemitteilung zur Studie: "Künstlerische Dienstleistungen
im Dritten Sektor"
[Quelle: ARTWORKS]
PDF-Download unter http://www.mediadirekt.at/anhang/pdf/L&R13270310281145.pdf
Pressemitteilung "Job Maschine Dritter Sektor?"
[Quelle: L&R Sozialforschung]
Bild-Download unter http://www.mediadirekt.at/anhang/bild/L&R13270310281307.jpg
Logos "Zukunftsmarkt Dritter Sektor?", ARTWORKS, Der Dritte
Sektor in Wien
[Foto: mediadirekt]
Kontakt:
Mag. Hedwig Hasil
Pressebetreuung für die Veranstaltung der EQUAL-Entwicklungspartnerschaften
"ARTWORKS" und "Der Dritte Sektor in Wien"
Tel: +43/1/5954040-16
E-mail: office at gem.or.at
Logo-Download unter http://www.mediadirekt.at/img/logos/logo_20030402140715_orig.gif
================================================
10 6.11.: Politik, ein einziges Theater?
from Zukunfts- und Kulturwerkstätte <LM.Sender at spoe.at>
================================================
Die Zukunfts- und Kulturwerkstätte und der SPÖ-Parlamentsklub
laden ein:Politik, ein einziges Theater?mit:
Dr. Josef Cap
Klubobmann der SPÖ
Alfred Dorfer
Kabarettist und Schauspieler
Univ.Prof. Dr. Walter Ötsch
Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität
Linz;
Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für soziale und interkulturelle
Kompetenz; Buchautor
Günter Traxler
Kolumnist bei Der Standard
Moderation:
Eva Weissenberger
Journalistin bei der Stadtzeitung Falteram Donnerstag, dem 06. November
2003, 19.00 Uhr
im Veranstaltungskeller der Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
Tel. 01/513 86 82, Fax 01/513 86 81
http://www.spoe.at/zuk
e-mail: zuk at spoe.atIn einer Welt, in der Informationsüberfluss
an der Tagesordnung steht, muss
Politik einen gewissen Unterhaltungswert bieten, um Gehör zu
finden. Denn
bei allseits präsentem Entertainment und medialer Reizüberflutung
können
Sachfragen ohne die entsprechende Verpackung nicht wahrgenommen
werden.
Neben Inhalten scheint gute mediale Inszenierung und Personalisierung
für
politischen Erfolg entscheidend zu sein. Auftritte von Politikern
in
Talkshows sind eine Selbstverständlichkeit. Homestories und
Bildgeschichten
vom Urlaub gehören einfach dazu. Politische Diskussionen sollten
Unterhaltung bieten. In den USA wurde nicht zum ersten Mal ein Schauspieler
in eine politische Funktion gewählt - nicht zuletzt aufgrund
der
Inszenierung. All das führt unweigerlich zur Frage, wie viel
Politik mit
Show zu tun hat und vice versa. In welchem Rahmen sind Inszenierung
und die
Verbindung von politischen Inhalten mit Elementen des Entertainments
eine
sinnvolle und legitime Form, um öffentliche Diskurse anzuregen?
Wann
verlieren Politik und ihre "Darsteller" an Glaubwürdigkeit?
Diese und andere
Fragen diskutieren ExpertInnen, die sich dem Thema aus verschiedenen
Blickwinkeln nähern.----------------------------
Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, A-1010 Wien
Tel. 01/513 86 82, Fax 01/513 86 81
http://www.spoe.at/zukAn- und Abmeldung des Veranstaltungsabos:
Gehen Sie bitte auf die Seite
http://www.spoe.at/zuk/newsabo.asp
================================================
11 Gedenkkundgebung zum Novemberpogrom
from Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
================================================
Eine Empfehlung unsererseits:
Gedenkkundgebung zum Novemberpogrom
9.11.2003, 14.00 Uhr Altes AKH, Hof 6
mit Beiträgen und Textauszügen zum Novemberpogrom und
zur Geschichte der
Synagoge im alten AKH
Während des Novemberpogroms 1938 wurden in Wien 27 Jüdinnen
und Juden
ermordet, 4000 Wohnungen und Geschäfte sowie 42 Synagogen vom
antisemitischen Mob
zerstört. Die 1903 im Alten AKH errichtete Synagoge wurde nach
ihrer
Verwüstung von den Nazis als Lagerraum genützt und - symptomatisch
für den
österreichischen Umgang mit der eigenen Vergangenheit - 1953
zur Trafostation umgebaut.
Auf diese Zustände wollen wir mit unserer Kundgebung hinweisen.
Flugblatttext: 9. November 1938
Niemals vergessen!
Zum 65. Mal jährt sich am 9. November jener Pogrom, der im
3. Reich die
Verfolgung jüdischer Menschen eskalieren liess. Gab es schon
zuvor
Diskriminierungen durch die Nürnberger Rassengesetze und antisemitische
Ausschreitungen,
sollte der Novemberpogrom (von den Nazis als Reichskristallnacht
bezeichnet),
die Deutschen und ÖsterreicherInnen auf die Ausrottung des
europäischen
Judentums einschwören und gleichzeitig der Naziführung
ein Stimmungsbild
verschaffen. Sie wurden nicht enttäuscht. Nachdem der 17-jährige
Hershel Grynszpan
den deutschen Botschaftsrat in Paris getötet hatte (aus Rache,
weil seine
Eltern aus Deutschland ausgewiesen wurden, und im deutsch-polnischen
Niemandsland
wie viele tausend JüdInnen herumirrten), sah die Nazispitze
die Chance
gegeben, im ganzen Land die Bevölkerung gegen jüdische
Menschen zu mobilisieren.
Und an jenem 9. November 1938 kam es zur Reichskristallnacht (weil
sich in
der Nacht das Licht in den zerbrochenen
Fensterscheiben jüdischer Geschäfte widerspiegelte). Nicht
bloss
organisierte SA-Banden führten den Pogrom durch, nein die Bevölkerung
mischte tatkräftig
mit. Plünderungen, Demütigungen und Morde wurden in jener
Nacht vom Mob
verübt. Teilweise ging das selbst den Machthabern zu weit,
weil sie befürchteten,
dass materielle Werte dem "Volksvermögen" verloren
gehen könnten. Allein
in Österreich wurden in jener Nacht 27 JüdInnen ermordet,
88 schwer verletzt,
mehr als 6.500 festgenommen, 42 Synagogen wurden in Wien zerstört,
mehr als
4.000 Wohnungen und Geschäfte verwüstet und 2.000 Wohnungen
zwangsgeräumt. Die
Wiener Bevölkerung trieb es soweit, dass selbst die Gestapo
Mühe hatte den
Mob unter Kontrolle zu bringen.
Für die Nazis war es ein Erfolg: nun waren sie sich der Unterstützung
der
Bevölkerung sicher. Was danach kam, ist bekannt: Einsatzkommandos,
Vernichtungslager, sechs Millionen ermordete Jüdinnen und Juden.
Und alles mit Präzision
und Gewissenlosigkeit. Am 8. Mai 1945 wurde diesem Treiben durch
die
Alliierten Streitkräfte ein Ende gesetzt.
*
Und nicht etwa durch ÖsterreicherInnen oder Deutsche. Die überwältigende
Mehrheit hat den Holocaust und den Raubkrieg unterstützt oder
toleriert. Viele
profitierten davon und zeigten kein Interesse daran, den Wahnsinn
von sich aus
zu beenden. Von sich auf andere schliessend, ist die Vergeltung
von Gleichem
mit gleichem erwartet worden. Die unfassbaren Opferzahlen selbst
interessierte hier aber niemand. Die Alliierten mussten nach der
Befreiung feststellen,
dass von Reue keine Spur war, eher depressive Gleichgültigkeit
und bei vielen
die (berechtigte) Angst vor den Alliierten. Allein die sowjetische
Bevölkerung hatte durch den deutschen Vernichtungskrieg einen
Blutzoll von 25
Millionen Toten bezahlt. Zwecks Wiederaufbau wurde die deutsche
Volksgemeinschaft
durch die österreichische Volksgemeinschaft ersetzt, und beim
vielen Zupacken
wollte sich hier niemand mit der gerade verflossenen Nazizeit beschäftigen.
Die
Entnazifizierung wurde bald beendet, viele TäterInnen und MitläuferInnen
kamen ungeschoren davon, und besetzten bald wieder politische Ämter
und
behördliche Funktionen. Selbst im Kabinett Kreisky fanden sich
noch drei ehemalige
NSDAP-Mitglieder. Und davon gab es nach 1945 so viele, dass SPÖ
und ÖVP sich
nicht genierten, um ihre Stimmen zu buhlen. Die FPÖ-Vorgängerpartei
Verband der
Unabhängigen (VdU) war ohnehin Sammelbecken all jener, denen
Jörg Haider
noch 1995 eine "ordentliche Gesinnung" attestierte.
*
Und so konnte es geschehen, dass ein Kurt Waldheim WEGEN seiner
SA-Vergangenheit Bundespräsident wurde, dass ein Jörg
Haider mit Nazikoketterie die FPÖ
an 28% heranführen konnte, dass antisemitische Aussagen von
PolitikerInnen,
die zu ernsthaften Konsequenzen führen müssten, hier noch
augenzwinkernd
akzeptiert werden. Die Israelitische Kultusgemeinde wird ausgehungert,
und
geschichtsrevisionistische Einrichtungen wie das Haus der Heimat
mit Geld
überhäuft. Und machen wir uns nichts vor: auch wenn die
FPÖ am Boden liegt, die
Motive, mit denen sie gewählt wurde sind immer noch im gleichen
Ausmass vorhanden:
Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Denunziantentum
und
Autoritätshörigkeit. All diese in Österreich tief
verwurzelten Eigenschaften machten
auch den 9. November 1938 möglich. Diese Kundgebung will ein
Anstoss dazu
sein, diesen Zuständen entschieden entgegenzutreten - in jeder
Situation.
In diesem Sinne:
Niemals vergessen!
Österreichische Zustände bekämpfen!
Initiative "Niemals vergessen!"
--
############ RAW #############
Rosa Antifa Wien
c/o Rosa Lila Tip
Linke Wienzeile 102
A-1060 Wien
AUSTRIA
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================================================
12 Wiens 1. ANTI-HALLOWEEN "Walpurga De Luxe" mit KAISERIN
SI.SI.
from AUF-Eine Frauenzeitschrift <auf at t0.or.at>
================================================
PRESSEMITTEILUNGWalpurga "De Luxe" - Wien's 1. Anti-Halloween
Kaiserin SI.SI. singt aus der neuen CD: DE LUXE
Walpurga sagt: Fürchtet Euch nicht!
Das nächste Frühjahr kommt bestimmt.
Alle Welt feiert Halloween, nur Walpurga kann den ersten Mai kaum
mehr erwarten und bringt etwas Frühlingsfreuden in den kalten
Spätherbst.
Das gefällt nicht allen Geistern und so muss sie es mit den
Dämonen der Nacht aufnehmen. Denn in dieser Nacht kriechen
die Toten aus den Gräbern und die Frühlingsgöttin
Walpurga hat alle Hände voll zu tun, um die Geister zu beschwichtigen.
Bei diesem Antihallowien müssen schwarze Fledermäuse und
Kürbisköpfe draussen bleiben.
Das originellste Kostüm wird prämiert.
Heiden und Geister willkommen.
Kürbisköpfe müssen draussen bleiben!
Feen kommt aus dem Feenhügel und feiert mit uns mit!
DJ-Line-Up: grisu, marcella, vanessa
Wann: 31. Oktober
Wo: Marea Alta, Gumpendorferstrasse 28, 1060 Wien Obulus: 6 EuroWeitere
Informationen:
<http://www.kaiserinsisi.com>http://www.kaiserinsisi.comKontakt:
Elisabeth Klocker
Tel.: +43 676 9203929
E-Mail: diehofkanzlei at kaiserinsisi.com
Web + PR:
Media Austria
Martin Mair
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MELDUNGEN/KOMMENTARE
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13 Fw: Gegen Verschärfung der Abschiebepraxis in Niedersachsen
from "Ges.f.bedrohte Voelker" <gfbv.austria at chello.at>
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GESELLSCHAFT FüR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEMITTEILUNG Göttingen/Hannover, den 28.10.2003
Niedersachsen will Abschiebungen "ausreisepflichtiger Ausländer"
mit
mehr Härte durchsetzen und droht ihnen sowie ihren Unterstützern
mit
empfindlichen Strafen.
Dazu meint der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte
Völker
(GfbV), Tilman Zülch:
Menschenrechtler müssen sich das Recht nehmen, Flüchtlinge
zu
schützen
"Schlimm genug, dass der frühere SPD-Innenminister Niedersachsens
Heiner Bartling über Jahre den Sheriff spielte und Ressentiments
gegen in Niedersachsen lebende Minderheiten wie Türken, Roma
und
Russlanddeutsche geschürt hat. Jetzt will sich Uwe Schünemann
offensichtlich für die CDU auf die Bedrohung von Hilfs- und
Menschenrechtsorganisationen verlegen, damit auch an Leib und Leben
gefährdete Ausländer schneller aus dem Land gejagt werden
können.
Wer Menschenrechtler mit Gefängnis bedroht, die Flüchtlinge
in
Lebensgefahr beschützen wollen, hat aus Nazi- und DDR-Zeiten
nichts
gelernt. Das illustrieren auch die Abschiebungen von Tschetschenen.
Diese Volksgruppe hat mit 160.000 Kindern, Frauen und Männern
bereits
20 Prozent ihrer Angehörigen durch Völkermord verloren.
Die Regierung
Kohl/Kinkel hat zu diesen Verbrechen geschwiegen. Jetzt unterstützt
die Regierung Schröder/Fischer die Verbrechen Putins durch
engste
Kooperation mit Russland.
Nur durch die Intervention der GfbV und einen Eilantrag ihres
Rechtsanwaltes konnte die für Montag angekündigte Abschiebung
einer
fünfköpfigen tschetschenischen Familie aus Hannover verhindert
werden. Eine Tochter ist durch eine Bombenexplosion in ihrer
Heimatstadt erblindet, ihre Mutter leidet unter einer ärztlich
attestierten Psychose. Schon am Dienstag vor dem Abschiebetermin
hatten Mitarbeiter der Polizei an der Wohnungstür geklingelt
und
gedroht, die Flüchtlinge in Handschellen abzuführen."
Tilman Zülch ist auch erreichbar unter Tel. 0151 153 09 888.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
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E-Mail: presse at gfbv.de, Hompage:http://www.gfbv.de
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14 Einladung - "Sibirische Wärme"- "Nix wie
weg"
from "inter>face" <info at interface.or.at>
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Einladung
zur Projektpräsentation
"Sibirische Wärme"
Reisebilder - Reiseinfos - Reiselust
Ein Abend mit vielen Bildern und Infos
von Jugendlichen für Jugendliche"Nix wie weg"
Das Info-Team "Young Team Europe"
gibt basic-infos zu verschiedenen Auslandsaufenthalten,
die nichts oder wenig kosten und einfach zu organisieren sind
ein Projekt von inter>face in Zusammenarbeit mit tangram und
wienXtra -
jugendinfo
Donnerstag, 30. Oktober 2003
Beginn 18.30
inter>face, Kenyongasse 15, 4. Stock, 1070 Wien
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inter>face
Kenyongasse 15
1070 Wien
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Tel: +43 (0) 524 50 15
Fax: +43 (0) 524 50 15-15
Eine Einrichtung des Wiener Integrationsfonds
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15 WADI: Program in Iraq continues, condems attacks in Baghdad
from "Wadi e.V. Wien" <wadi_wien at hotmail.com>
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WADI: Program in Iraq continues, condems attacks in Baghdad
The German NGO WADI, which is working in Northern Iraq since 1993,
condems the attacks and suicide bombings in Baghdad. "These
people try to block any efforrts to reconstruct the country"
Falah Muradkhin, local Representative of WADI in Suleymaniah said.
Despite the attacks WADI will continue and intensify its activities.
"These attacks should create an atmosphere of distrust and
fear. They want the NGO's and other friends of the Iraqi people
to leave," Thomas v. der Osten-Sacken, Iraq Project Coordinator
said from Suleymaniah. "Attacks like the ones in Baghdad trageting
the policy and neutral agencies like the ICRC show the nature of
the attackers. They want to create disorder and insecurity in order
to reach their goals. They should not succeed, therefore it is important
to continue our programs. We think this attacks are a result of
an unholy alliance between remnants of the old regime and international
terrorists affiliated to Al-Qaida." WADI stated that the overwhelming
majority of Iraqis are longing for peace, security and a new democratic
state.
"Terrorist attacks", Muradkhin says, "are a clear
sign of weakness. These people do not have support inside Iraq.
This is why they start killing Iraqis and Humanitarian Workers."
WADI expresses its solidarity with the victims of the attacks.
WADI is supporting a variety of projects for women in distress,
children and other vulnerable groups all over Northern Iraq.
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Wadi e.V. - Aussenstelle Wien
Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 56001 069 352
Bank Austria Creditanstalt BLZ 12000
Spendenkonto in Deutschland
Kontonummer 612305-602
bei der Postbank Frankfurt/M. BLZ: 500 100 60
Website mit weiteren Informationen zu Projekten von Wadi e. V. und
politischen Hintergrundinfos: www.wadinet.de
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16 Schwarzblau: Friss, Vogel! - Bundesrat gegen Regierung
from "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Elektronische Teilwiedergabe der
nichtkommerziellen Wiener Wochenzeitung 'akin'.
Texte im akin-pd muessen aber nicht wortidentisch
mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein.
Nachdruck von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten.
Namentlich gezeichnete Beitraege stehen in der
Verantwortung der VerfasserInnen.
Ein Nachdruck von Texten mit anderem Copyright
als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus.
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Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 28. Oktober 2003; 16:48
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Schwarzblau:
Friss, Vogel!
Bundesrat gegen Regierung
Es gibt ihn noch, den oesterreichischen Bundesrat. Zwar hat er kaum
etwas zu
reden und stimmt auch nur alle paar Jahrzehnte gegen Gesetzesbeschuesse
des
Nationalrats. Aber jetzt, wo im sogenannten Verfassungskonvent vielleicht
auch die Sinnhaftigkeit der Laenderkammer angezweifelt werden koennte,
muckt
er auch mal ein bisserl auf. Zwar in einer Form, die der Regierung
nicht
wirklich weh tut, aber immerhin ihr auch nicht unbedingt willkommen
erscheinen kann.
Einhellig verabschiedete naemlich der Bundesrat am 9.Oktober eine
Resolution
gegen die eigenartige Rechtsform der Sammelnovellen, wie sie die
Bundesregierung in letzter Zeit gehaeuft einbringt -- man erinnere
sich nur
an die beruechtigte Budget-Pensions-Steuer-Arbeitslosengesetz-etc.-Novelle
dieses Fruehjahr. Denn der Bundesrat kann immer nur einen ganzen
Gesetzesantrag beeinspruchen oder dieses bleiben lassen.
Konkret verlangt der Bundesrat, dass der Einspruch des Bundesrats
sich auch
auf einzelne der in der Novelle zusammengefassten Gesetze beziehen
koennen
soll. Es wird auf die vom Bundeskanzleramt herausgegebenen "Legistischen
Richtlinien" verwiesen, denen zufolge grundsaetzlich jede Aenderung
einer
Rechtsvorschrift mit einem gesonderten Gesetz vorzunehmen ist und
Sammelnovellen den Ausnahmefall bilden sollten. Von dieser
Ausnahmebestimmung werde "seit laengerer Zeit zunehmend und
in intensiver
Weise Gebrauch gemacht", moniert der Bundesrat: "So umfassen
so genannte
Sammelnovellen teilweise nahezu hundert einzelne Gesetze, enthalten
nicht
nur Novellierungen sondern auch die Erlassung neuer Rechtsvorschriften
und
beruhen nicht immer auf einem sachlichen Zusammenhang. Der Bundesrat
kann
eine Sammelnovelle nur als Ganzes in Verhandlung nehmen und Beschluesse
koennen sich nur auf den Gesetzesbeschluss in seiner Gesamtheit
beziehen",
waehrend im Nationalrat die Moeglichkeit bestehe, in zweiter Lesung
ueber
einzelne Teile eines Gesetzes getrennt abzustimmen.
Im Bundesrat fuehlt man sich also ein wenig verarscht. Ist dieser
Protest
des Gremiums rechtlich auch kaum interessant, so ist er es wohl
politisch,
wurde er doch auch mit den Stimmen von OeVP und FPOe angenommen.
Die Basis dieser Regierung wird schmaeler.
*Bernhard Redl*
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17 Notizen und Bemerkungen: EU, Linzer Gruene,In eigener Sache,
Fressen fuer den Frieden, Fahrt nach Paris from <akin.buero at gmx.at>
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Notizen und Bemerkungen:
EU klassisch
Der Europaeische Rat will dem EU-Parlament die Budgetkompetenz entziehen.
Da
steht man in der demokratischen Tradition Lenins: "Alle Macht
den Raeten!"
Aber dieser hat ebenfalls gesagt: "Vertrauen ist gut, Kontrolle
ist besser!"
Vielleicht sollte man einmal auch darueber reden. -br- Gruene Linz:
Spannende Gespraeche
Die Linzer Gruenen haben angekuendigt, das gemeinsame oberoesterreichische
"Gruene Haus" in Urfahr zu verlassen. Und sie wollten
eine Urabstimmung
einleiten. Dazu sind die Unterschriften von 10% der Mitglieder der
Gruenen
Oberoesterreichs zu sammeln. "Ueberdies werden die Gruenen
Linz im Rahmen
eines Regierungswatchings die Arbeit der Landesregierung sehr genau
beobachten", hiess es in einer Aussendung.
Die Folge: Bundesweite Medienberichte und ein flammender Appell
Van der
Bellens, sich das doch bitte nochmal zu ueberlegen -- wobei der
Aktuelle
Dienst des ORF-Radios es sich nicht nehmen liess, den Bundesobergruenen
sogar in den Kurznachrichten im O-Ton zu Wort kommen zu lassen.
Daraufhin wurde ein Gespraech zwischen dem Landesobergruenen Rudi
Anschober
und dem Linzer Bezirksobergruenen Juergen Himmelbauer sowie zwischen
den
Vorstaenden aus Land und Bezirk vereinbart. Bis nach Abschluss dieser
Gespraeche wurde das angedrohte Unterschriftensammeln ausgesetzt.
Es wird spannend, ob sich die staedtische Minderheit doch noch zu
einem
Burgfrieden ueberreden laesst oder nicht. -br- In eigener Sache
Am 3.November feiern die akin Allerlebenden und daher machen wir
eine Woche
Pause. Bei dieser Gelegenheit sei wiedereinmal erwaehnt, dass wir
deswegen
nicht jede Woche akin machen koennen, weil wir zu wenig Geld haben.
Daher
moechten wir bitten, das Abonnement regelmaessig zu bezahlen. Das
Papierabo
(incl. e-Abos) kostet 60 Euro, akin per eMail (Nur-Text und/oder
Selbstdruckabo im pdf-Format) 30 Euro per anno. Mahlzeit!
Zu einer "Offset-Konferenz Wien" laedt die Wirtschaftskammer.
Aus der
Einladung: "Mit dem Inkrafttreten des Gegengeschaeftsvertrages
zwischen der
Republik Oesterreich und dem Eurofighter-Konsortium kann nun aktiv
an die
Abwicklung der Gegengeschaefte herangegangen werden. Vertreter des
Bundesministeriums fuer Landesverteidigung, des Bundesministeriums
fuer
Wirtschaft und Arbeit und der Wirtschaftskammer Oesterreich/ARGE
OFFSET
informieren Sie ueber den Gegengeschaeftsvertrag und unterstuetzende
Massnahmen bei der Realisierung von Gegengeschaeftschancen."
Ort und Zeit der Handlung: Montag, 3. November 2003, 9.00 - 16.00
Uhr,
Wirtschaftskammer Wien, Grosser Saal, Stubenring 8-10, 1010 Wien.
Sprechen
werden u.a. Generalmajor Erich Wolf, Amtsdirektor Franz Borth
(Wirtschaftsministerium) und Vertreter von EADS.
Um 13 Uhr wird das Mittagsbuffet eroeffnet. Fahrt zum ESF nach Paris
Aus Oesterreich ist eine gemeinsame Zugfahrt, die von Wien ueber
Linz,
Salzburg, Muenchen und Stuttgart gefuehrt wird, zum Europaeischen
Sozialforum geplant.
Preise:
EUR 199.-- Vollzahlende
EUR 133.-- SchuelerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, ...
EUR 122.-- Menschen, die in Deutschland zusteigen
EUR 61.-- Menschen aus Ost-Europa
(Paris hin/retour, inklusive ESF-Teilnahmebeitrag und
Schlafsack-Naechtigung)
Voraussichtliche Zeiten:
Abfahrt am Dienstag, 11. November - 17 Uhr - Wien Westbahnhof
Rueck-Ankunft am Montag, 17. November - 6 Uhr - Wien Westbahnhof
Anmeldung fuer TeilnehmerInnen bei diversen Organisationen (Gewerkschaft,
KPOe, SJ, attac, Linkswende, ...) oder direkt beim Socialforum
http://www.socialforum.at/
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18 Recht: Bundesgesetz ohne Blatt
from <akin.buero at gmx.at>
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Recht:
Bundesgesetz ohne Blatt
Bundesgesetzblaetter werden in Zukunft nicht mehr in Papierform
verteilt,
sondern nur noch ueber das Internet kundgemacht. Das sieht zumindest
ein
Gesetzesvorschlag der Regierung vor, der kuerzlich vom Verfassungsausschuss
des Nationalrates einstimmig gebilligt wurde. Schon jetzt sind aktuelle
BGBl
ueber das elektronische Rechtsinformationssystem (RIS) abrufbar,
in Zukunft
soll das die einzige Zugangsmoeglichkeit sein. Dies soll Einsparungen
von
EUR 400.000 bringen.
Doch das Bundesgesetzblatt ist mehr als nur ein Verlautbarungsorgan.
Durch
den Druck wurde bislang in tausenden Kopien sichergestellt, dass
gesetzliche
Bestimmungen an vielen Orten als Dokumentation des Rechtsbestandes
belegt
waren. Die Regierung konnte nicht einfach so behaupten, ein Gesetz
haette
anders gelautet, weil sowas jederzeit in Bibliotheken und
Rechtsanwaltskanzleien widerlegt werden konnte. Mit einer nur elektronischen
Hinterlegung auf einem zentralen Server waere eine Manipulation
viel
leichter moeglich. Sicher: Der Gesetzgeber will Sicherungsschranken
einbauen, mindestens ein beglaubigter Ausdruck und eine elektronische
Signatur sollen Authentizitaet gewaehrleisten. Aber Computer und
ein
einziges Papierexemplar lassen sich doch viel eher manipulieren
als
weitverstreute Kopien.
Natuerlich ist nicht anzunehmen, dass unter den momentanen politischen
Bedingungen derartige Manipulationen zu befuerchten sind. Aber zum
einen
koennen sich Parameter der politischen Kultur rasch aendern, zum
anderen
leben wir in einem Land, wo der Kanzler sowieso schon das Recht
hat, im
Bundesgesetzblatt nach der Beglaubigung durch den Bundespraesidenten
"Druckfehler" zu berichtigen und dieses Recht tatsaechlich
auch in einer
Weise ausuebt, die ihm schon mahnende Worte des Verfassungsgerichtshofs
einbrachte. (s.a. akin 7/03, akin-pd 11.3.2003)
Winston Smith, Protagonist aus George Orwells "1984",
hatte den Job im
"Wahrheitsministerium", alte Zeitungen umzuschreiben,
um sicherzustellen,
dass die dort nachzulesende damalige Meinung der Regierung mit der
aktuellen
uebereinstimmt. Der fiktive Beamte musste im fiktiven Jahr 1984
die alten
Zeitungen noch verbrennen und neue erstellen lassen. Wenn bald
Informationen -- bis hin zu Rechtsnormen -- nur noch elektronisch
gespeichert werden sollen, waere die Arbeit eines realen Winston
Smith um
einiges einfacher.
*Bernhard Redl
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19 KPOe: Reaktionen
from <akin.buero at gmx.at>
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KPOe:
Zwei Reaktionen auf den Kommentar "Post Novum" (akin 26/2003):
*
Nicht traurig
Ich muss dem geschaetzten Chefredakteur wieder einmal aus tiefstem
Herzen
widersprechen.
Ich werde nicht traurig sein, wenn linke Initiativen nicht mehr
von
KP-Parteiangestellten uebernommen oder majorisiert werden werden.
Ich sehe noch vor mir, wie vor bald einem Jahrzehnt, am Tag der
Menschenrechte am 10. Dezember 1993 eine von etlichen Frauengruppen
organisierte Kundgebung "Frauenrechte sind Menschenrechte"
auf dem
Stock-im-Eisen-Platz vom BDF(Bund demokratischer Frauen) mit einem
Lautsprecher-Wagen unterstuetzt wurde. "Zufaellig" hatte
der BDF auch das
mit Abstand groesste Transparent, und das unmittelbar neben dem
Lautpsrecher-Wagen aufgestellt und dadurch entstand der Eindruck,
das ganze
sei eine Veranstaltung kommunistischer Frauen, die auch von ein
paar anderen
unterstuetzt wird.
Aeltere Semester erinnern sich vielleicht noch an das ueberparteiliche
Urania-Frauen-Kommittee, Frauen sehr verschiedener Weltanschauung,
die, zu
Zeiten des Kalten Krieges beachtlich, monatlich eine Vorfuehrung
eines
interessanten Films mit anschliessender Diskussion organisierten.
Nur: die
SU kritisierende Filme konnten dort nicht gezeigt werden, aus Ruecksicht
auf
die Vertreterin des BDF, die die Infrastruktur ihrer Organisation
zum
Versenden der Einladungen zur Verfuegung stellte.
Ich will hier nicht ausmalen, was aus der Friedensbewegung der 80-er
Jahre
geworden waere ohne den Oesterreichischen Friedensrat oder aus den
Frauen
fuer den Frieden ohne BDF.
Dem Umstand, dass die AkIn nicht an Tante Finis Tropf haengen, verdanke
ich
die Information ueber die Rolle, die eine Parteiangestellte im
Arbeitskonflikt im Kosmos-Frauenraum seinerzeit gespielt hat.
Trost und Hoffnung, dass ein linkes Leben ohne solche laehmenden
Infusionen
moeglich ist, gibt mir die AUGE. Danke allen, die unverdrossen dort
weiter
arbeiten.
*Liesl Fritsch*
***
Mit der Bemerkung "Es gibt auch noch einen anderen Blickwinkel
als den
Wiener" schickte uns der steirische KP-Chef einen Artikel,
den er in
Vorbereitung des 32.Parteitages geschrieben hatte und der seiner
Meinung
nach auch heute noch aktuell sei:
*
Bundesweit alltagstauglich werden
Walter Baier haelt seit dem Jahr 1991 auf unseren Parteitagen die
Hauptreferate. Ein - wenn auch variierter - Stehsatz ist dabei die
Feststellung, dass es schon eine Leistung fuer sich sei, dass die
KPOe noch
existiert. 1991 war es noch verstaendlich, sich darauf zu konzentrieren.
12 Jahre danach ist es aber hoch an der Zeit, eine nuechterne Bilanz
der
Aera Baier vorzulegen. Dabei geht es weniger um die Rahmenbedingungen
unserer Arbeit als um den subjektiven Faktor.
Kommunistische Parteien haben es heutzutage nicht leicht, eine
kommunistische Partei in Oesterreich hat es besonders schwer. Diese
Tatsachen muss man - wie auch den starken Einfluss der buergerlichen
Ideologie selbst auf fortschrittliche Menschen - zur Kenntnis nehmen.
Nicht
einmal ein Kurswechsel der KPOe auf dem 32. Parteitag wuerde an
diesen
objektiven Bedingungen etwas aendern. Wir werden bis auf weiteres
eine sehr
kleine Partei mit begrenztem Masseneinfluss bleiben. Nur kleine
Teile der
Bevoelkerung halten eine grundlegende Umwaelzung der kapitalistischen
Gesellschaftsordnung fuer ein erstrebenswertes Ziel. Und auch unter
jenen,
die dafuer eintreten, wirken die Erschuetterungen nach dem Zusammenbruch
des
Realsozialismus in Osteuropa noch nach.
Wir stellen uns deshalb in der Steiermark seit mehr als einem Jahrzehnt
die
Aufgabe, durch praktische Basisarbeit moeglichst viele Menschen
davon zu
ueberzeugen, dass wir uns veraendern und mit dem medial vermittelten
Zerrbild unserer Bewegung nichts zu tun haben. Es geht uns darum,
in
Gemeinden und Betrieben Namen und Gesicht zu bekommen und Teile
jener
Bevoelkerungsschichten zu erreichen, deren Interessensvertretung
von den
technokratischen Modernisierungsparteien faktisch aufgegeben worden
ist. Mit
dem Ergebnis der Grazer Gemeinderatswahl haben wir gezeigt, dass
diese
Konzeption der Parteientwicklung Aussichten auf Erfolg hat. An dieser
Basisarbeit fuehrt kein Weg vorbei. Erst wenn wir in Gemeinden und
Betrieben
vorankommen, koennen wir ernsthaft hoffen, auf der Ebene von Landtagen,
des
Nationalrates und bei EU-Wahlen groessere Erfolge zu erzielen. In
diesem
Zusammenhang halte ich die bevorstehenden AK-Wahlen fuer einen wichtigen
Test unserer Alltagstauglichkeit.
Die Bundespartei hat unter Walter Baier diese Arbeit materiell,
politisch
aber hoechstens verbal unterstuetzt, ein echtes Interesse fuer ihre
Spezifik
und fuer ihre Verbindung mit den grossen Aufgaben der ArbeiterInnenbewegung
war nicht zu bemerken. Vielleicht fehlt mir dafuer die Sensibilitaet,
aber
ich erinnere mich eben noch daran, wie ich vom Parteivorsitzenden
von oben
herab zurechtgewiesen wurde, als ich im Jahr 1996 in einem Artikel
in der
Tageszeitung "Standard" jene Konzeption vorgestellt hatte,
die wir
hartnaeckig vorantreiben. Ich habe nicht vergessen, dass Walter
Baier auf
meine Formulierung, dass die KPOe eine Partei fuer das taegliche
Leben der
arbeitenden Menschen werden solle, geantwortet hat, sie muesse eine
Partei
gegen das taegliche Leben werden. Und ich kann darauf hinweisen,
dass nach
der Gemeinderatswahl 1998 ein Vorstoss der KPOe-Steiermark zur Aenderung
der
Arbeitsweise und zur Konzentration auf Brennpunkte gesellschaftlicher
Widersprueche auf Betreiben Walter Baiers von der Bundesvorstandsmehrheit
zurueckgewiesen wurde.
Es mag ein Zufall sein. Fuer mich hatte es aber symbolische Bedeutung,
dass
der Parteivorsitzende am Tag der Grazer Gemeinderatswahl 2003 nicht
bei uns,
sondern auf dem Weltsozialforum in Brasilien war.
Uns ist immer wieder vorgeworfen worden, wir wuerden die lokalen,
kommunalpolitischen Aufgaben den allgemeinen Zielsetzungen der KPOe
entgegenstellen. (Wer will, kann dies in den Diskussionsbeitraegen
von
Waltraud Stiefsohn und Claudia Krieglsteiner auf dem 31. Parteitag
exemplarisch nachlesen.)
Dabei wird aber etwas verschwiegen: Die zentralen Schwerpunkte sind
im
letzten Jahrzehnt mehrmals gewechselt worden und zwar, ohne Erfolge
und
Misserfolge selbstkritisch zu analysieren.
Augenfaellig ist der Positionswechsel in der EU-Frage: Vom Plakat
"Raus aus
der EU!" bei der Europawahl 1996 bis zur beabsichtigten Teilnahme
an einer
linken Europartei ist ein weiter Weg.
Es ist aber symptomatisch, wie viele Kraefte in Kampagnen verschlissen
worden sind, die weit davon entfernt waren, erfolgreich zu sein.
Ich
erinnere an die Plattform Regenbogen fuer die Neutralitaet Oesterreichs,
an
die Vereinigten Arbeitsloseninitiativen (VALI), von denen man schon
lange
nichts mehr gehoert hat - und an die versuchte Instrumentalisierung
der
Bewegung gegen die erste schwarz-blaue Regierung. Selbst die jugendbewegte
und in manchem linksradikale SLP erkannte frueher als wir, dass
eine
organisierte Teilnahme an den Donnerstagsdemos vom Standpunkt einer
politischen Kosten- Nutzenrechnung ihren Sinn verloren hatte. Im
Zusammenhang mit der Schuessel-Regierung ist ein anderer Gedanke
langfristig
wichtiger. Es ist dies die Regierung der sozialen Revanche und des
Abbaus
sozialer und gewerkschaftlicher Rechte. Im Februar 2000 habe ich
deshalb
folgendes gesagt: "Die KPOe-Steiermark weist auf den langfristigen
und auf
den sozialen Charakter des Protestes hin, der jetzt notwendig ist.
Jetzt
kommt es darauf an, gemeinsam mit den Gewerkschaften und mit
ausserparlamentarischen Bewegungen eine kraftvolle Opposition gegen
den
Sozialabbau und auch gegen den alltaeglichen Rassismus aufzubauen.
Diese
Opposition muss sich auch gegen die Vorgaben des Stabilitaetspaktes
der EU
richten, um Massencharakter zu erreichen und um Aussichten auf Erfolg
zu
haben." (F. St. P.: Interview fuer Liberte, Feb. 2000)
Die Wiener Gemeinderatswahl 2001 und auch das Nationalratswahlergebnis
in
Wien 2002 muessen fuer die VertreterInnen der zentral vorangetriebenen
Konzeption ernuechternd gewesen sein. Statt der erhofften Erfolge
(die
Hoffnungen von Claudia Krieglsteiner sind ebenfalls im Protokoll
des 31.
Parteitages dokumentiert) gab es empfindliche Rueckschlaege, die
- was die
Nationalratswahl betrifft - vom Aufwaertstrend der KPOe in den anderen
Bundeslaendern abweichen.
Auf eine Analyse der Ursachen fuer diese Rueckschlaege wartete man
vergeblich. Statt dessen gibt es eine neue Kampagne, mit der man
alle
Hoffnungen verknuepft. Es ist dies der Versuch, ueber das Oesterreichische
Sozialforum ein neues politisches Subjekt in unserem Land zu schaffen,
das
mit der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung verbunden
ist. Auch
hier kann man jene Einseitigkeit wieder finden, die in den letzten
12 Jahren
fuer KPOe-Kampagnen typisch war.
Eine Bilanz dieser Jahre muesste all jene GenossInnen einschliessen,
die an
irgendeiner Wendung resigniert haben, die ausgebrannt sind oder
die innere
Kuendigung ausgesprochen haben. Sie muesste nach den Ursachen fuer
die
massive Kritik an der jetzigen Parteifuehrung forschen. Sie muesste
die
Frage des Mitteleinsatzes (fuer Kampagnen, fuer die Volksstimme)
einmal
realistisch stellen. Und sie muesste fragen, ob die handelnden Personen
geeignet sind, eine kommunistische Partei, die mit der Arbeiterklasse
verbunden ist, zu fuehren und in der Oeffentlichkeit zu repraesentieren.
Zur Bilanz muesste auch die Antwort auf die Frage gehoeren, welche
Chancen
wir in Gemeinden oder Betrieben vertan haben, weil wir gerade geglaubt
haben, dass es in der "hohen Politik" einen wichtigeren
Schwerpunkt gegeben
haette.
Nach der Grazer Wahl zeigt sich, dass ein lokaler Erfolg oesterreichweit
das
Interesse an der KPOe hebt. Mit diesem Interesse sind aber bestimmte
Erwartungen verbunden, denen unsere Bundespartei derzeit nicht gerecht
werden kann. Wenn es hier nicht gelingt, eine Kurskorrektur vorzunehmen,
sehe ich grosse Probleme auf uns zukommen.
Die erste Sitzung des 32. Parteitages hat den Rahmen dafuer geschaffen,
dass
wir uns - programmatisch - als marxistische Partei der Vielfalt
erneuern
koennen. Ohne eine gesellschaftliche Praxis, die mit den arbeitenden
Menschen verbunden ist, ohne eine sichtbare Kurskorrektur werden
wir aber
nicht zu einer alltagstauglichen Partei werden.
*Franz Stephan Parteder
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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20 Assyrische Konferenz in Bagdhad
from "Wadi e.V. Wien" <wadi_wien at hotmail.com>
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VertreterInnen der assyrischen Minderheit im Iraq haben erstmals
seit dem Sturz Saddam Husseins eine Konferenz in Bagdhad abgehalten.
Dabei wurde u.a. "an administrative region in the Nineveh plateau"
und die Anerkennung der aramäischen Sprache der Assyrer in
der neuen Verfassung gefordert:
http://highmarkfunds.stockpoint.com/highmarkfunds/newspaper.asp?Mode=Europe&Story=20031026/299w6367.xml
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Wadi e.V. - Aussenstelle Wien
Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 56001 069 352
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bei der Postbank Frankfurt/M. BLZ: 500 100 60
Website mit weiteren Informationen zu Projekten von Wadi e. V. und
politischen Hintergrundinfos: www.wadinet.de
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21 [cuadpupdate] El Dia De Los Muertos, and more This & That!
from "Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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Sent *only* to the recipients of CUADPUpdate
Feel free to forwardGreetings all,
First, a BIG WELCOME to the hundreds of people who have joined or
been added to this list in the past few weeks. If after you review
the
next few messages you decide you do not want to receive CUADPUpdate,
unsubscribe by clicking on the link at the END of this message.
Having been on the road since September 24th, now I'm back, but
there are still about 1000 messages to work through. If you are
waiting
for a reply from CUADP on a specific matter, please resend your
message for
faster turnaround. In any case, there is a backlog of materials
I've been
setting aside to send you, so without further blather, here's a
little THIS
& THAT!
CONTENTS
El Dia De Los Muertos
Calling all Amnesty *members*
DPIC Announces New Searchable Database
American Prospect Article
NEW Study:DP Costs Impact State Budgets
Updated resource from the ABA Moratorium Implementation Project
The Truth About Torture
Would you sell your soul?
******
EL DIA DE LOS MUERTOS
Coming up this Friday is All Hollows Eve, AKA Halloween. Just about
everyone knows about that. But how many people know about El Dia
De Los
Muertos (The Day of The Dead)?
"The Day of the Dead is celebrated in Mexico on November 2nd.
It is a time
when Mexican families spend time at the cemetery, visiting the graves
of
their relatives, cleaning and perhaps painting the headstones, arranging
flowers, especially flowers of the dead (marigolds) and lighting
candles. It is also the time when Mexican families construct special
home
altars dedicated to the spirits of their deceased loved ones. The
altars
range from simple to very elaborate and are usually filled with
objects
that provided pleasure to the departed person in life, including
favorite
food and drink. Altars dedicated to the spirits of deceased children
often
include toys, candy and other sweets." (From http://muertos.palomar.edu/
)
I never knew about it until I went to work for the family of Cesar
Chavez
at the headquarters of the United Farm Workers of America, AFL-CIO,
where I
lived from 1994-1996. The focus on El Dia De Los Muertos was always
on
the "UFW Martyrs," workers killed in struggle for human
rights. We in the
abolition movement should consider participating in this celebration
as a
way to recognize and celebrate the lives of those lost both to criminal
murder and state sponsored exterminations.
It's just a thought. Back on Halloween for a moment, the display
going up
in our front yard will once again feature the evil mass murderers
known as
the Brothers Bush. E-mail abe at abolition.org if you want to see a
photo
from last year's display.... ;-)
*****
CALLING ALL AMNESTY (AIUSA) *MEMBERS*
If you are a *member* of Amnesty International USA, meaning that
you pay
dues or have filled out a dues waiver form, or if you are willing
to do so
in the next month or so, please visit this
link: http://www.amnesty-volunteer.org/usa/reform/index.html
*****
DPIC ANNOUNCES NEW SEARCHABLE DATABASE
The Death Penalty Information Center has added a new and versatile
feature
to its extensive Web site. Users may now search a fully functional
"Executions Database" for detailed information on all
executions in the
United States in the modern era, 1977 to the present. The database
enables
users to search by year, by state, by race of defendant and victim,
and by
many other categories. For example, you can now find a list of all
the
executions in Texas involving white defendants, or a list of all
the
executions by electrocution since 1990. this feature should prove
to be
very useful, particularly to journalists, attorneys, students, and
other
researchers. To use this new database, visit
http://www.deathpenaltyinfo.org/executions.php
**********************
AMERICAN PROSPECT ARTICLE
Nancy Bailey wrote:
I have just received a fascinating article from a friend, entitled
"DIVINE
RIGHT." Although, strictly speaking, it does not directly address
the
death penalty, it very definitely addresses social justice issues
that
lead to crime, so definitely has relevance to us all. It describes
a very
unusual movement afoot in Alabama. Although it is quite long, it
is well
worth the time to read.
Check it out at:
http://www.prospect.org/webfeatures/2003/08/wilkinson-f-08-28.html
********************
NEW STUDY: DP COSTS IMPACT STATE BUDGETS
http://justice.policy.net/proactive/newsroom/release.vtml?id=34981
******************
UPDATED RESOURCE FROM THE ABA MORATORIUM IMPLEMENTATION PROJECT
The Project has updated its report, "Building Momentum: The
American Bar
Association Call for a Moratorium on Executions Takes Hold."
You can view
it at:
<http://www.abanet.org/irr/publications/Aug03Moratoriumreport.html>http://www.abanet.org/irr/publications/Aug03Moratoriumreport.html
******************
THE TRUTH ABOUT TORTURE
The Atlantic Monthly has a very interesting article about torture
-- how it
is practiced and the principles to be followed when the interrogator
wants
to be as successful as possible in extracting useful information.
Particularly interesting is that the content does not focus on physical
torture, but more on the psychological approaches that seem to have
worked
better over time, and why they have worked well. It's a long article
but
worth a read -- if only because it demonstrates once again how difficult
it
is and will continue to be to develop approaches that will minimize
its
use. What leads people to make false confessions to crimes they
did not
commit? Part of that answer may be found here:
Atlantic Unbound | September 11, 2003
Interviews
The Truth About Torture
Mark Bowden, the author of "The Dark Art of Interrogation,"
on why the
practice of coercion is a necessary evil
http://www.theatlantic.com/unbound/interviews/int2003-09-11.htm
***********************
WOULD YOU SELL YOUR SOUL?
Need a lot of cash? Like, right now? Check out this link to see
what your
soul is worth: http://www.wewantyoursoul.com
Not too long ago, in a fit of desperation, I checked to see if it
would be
worth it to sell my soul as a way of boosting CUADP's capacity to
act. Unfortunately, I've got too many skeletons in the closet, it
seems. Bill Pelke checked, and his soul is worth almost twice as
much as
mine! Can you believe that? But, I do believe in redemption, so
I'll keep
working to do my part to make this world a better place.
Now, if YOU can't get out on the road and help educate the masses
about why
the death penalty is a bad public policy, then maybe you can do
the next
best thing: Keep CUADP out on the road.... That's right. Checkbook
activism is every bit as valid as immersing yourself in the front
lines of
this important struggle. CUADP could not exist without the financial
support of people like YOU. Please support CUADP to the highest
level of
your capacity at this time. $6 helps. $36 helps more. $3,600 would
sure
buy a lot of salvation! Get the picture?
All kidding aside, CUADP asks for your support because without your
support, CUADP ceases to function. Please help. Together we *will*
make
the difference.
Please join those who have kept CUADP going with whatever amount
you can
offer on a one-time OR monthly basis by using CUADP's secure server
to make
a contribution now. Please click
here: <https://www.compar.com/donation/donateform.html>. (If
the server
is down, please try again in a little while. If you continue to
have
problems, please e-mail <abe at cuadp.org> or call 800-973-6548.)
If you would like to contribute but don't wish to do so over the
internet,
please call 800-973-6548 (or 561-743-8878 on your dime!), or mail
your
contribution to the address shown below.
Send checks or money orders to:
CUADP
PMB 297
177 US Highway 1
Tequesta, FL 33469
Yours in the Struggle,
--abe
Abraham J. Bonowitz
Director
CONTRIBUTIONS TO CUADP ARE NOT TAX DEDUCTIBLE
A COPY OF THE OFFICIAL REGISTRATION AND FINANCIAL
INFORMATION MAY BE OBTAINED FROM THE [FL] DIVISION
OF CONSUMER SERVICES BY CALLING TOLL FREE 800-435-7352
(FL only) OR 850-413-0840. REGISTRATION DOES NOT
IMPLY ENDORSEMENT, APPROVAL, OR RECOMMENDATION
BY THE STATE. REGISTRATION # SC-11170. NO PROFESSIONAL
SOLICITOR IS CURRENTLY ENGAGED WITH CUADP. 100% OF
ANY CONTRIBUTION GOES TO THE ORGANIZATION.
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22 [womeninblack] Colombia: Voices of Women -
Statements andLetters regarding the murder of ESPERANZA AMARIS MIRANDA
from arge die frauen & der krieg <arge.frauen at chello.at>
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Subject: [womeninblack] Colombia: Voices of Women - Statements and
Letters
It is not easy to write when nothing but tears flow from the heart
and mind, but the moral obligation that those of us have who believe
that life must continue, that life will one day be a principle of
society, causes us to strengthen our struggle for human rights and
against totalitarianism.
We denounce the murder of our colleague ESPERANZA AMARIS MIRANDA,
40 years of age, a member since 2002 of the Northeast Casa de la
Mujer of the Organizacion Femenina Popular.
************
Attached are:
the statement about the murder of Esperanza,
an open letter to the president of Colombia, Alvaro Uribe, written
by OFP,
a letter you can send to your authorities, and
a statement from OFP that denounce the situation before the murder
If you want to write to our friends in Colombia, this is their address:
femenina at colnodo.apc.orgHier die Attachmenttexte:
1.) VOICES OF WOMEN
URGENT ACTION
It is not easy to write when nothing but tears flow from the heart
and mind, but the moral obligation that those of us have who believe
that life must continue, that life will one day be a principle of
society, causes us to strengthen our struggle for human rights and
against totalitarianism.We denounce the murder of our colleague
ESPERANZA AMARIS MIRANDA, 40 years of age, a member since 2002 of
the Northeast Casa de la Mujer of the Organizacion Femenina Popular,
in the neighborhood of Primero de Mayo, a citizen of Barrancabermeja,
who sold lottery tickets, mother of one 15-year old son and a 21-year
old daughter, who lived in the neighborhood of Versalles.In memory
of our friend ESPERANZA AMARIS MIRANDA, to those who murdered her,
we offer her work, her efforts to support her family, her smile,
her resistance. We tell them once more that we women do not bear
and bring up sons and daughters for war.And to the local, civil
and military authorities, we reiterate our denouncement: There are
paramilitaries usurping your power,moving about as they wish and
wherever they wish, who come to our homes, remove the occupants
and take them away to assassinate them. Today we are living in the
flesh what we have so often denounced to you and you have always
denied, but the incidents confirm our statements.FACTSToday, 16
October 2003, around 7:30 p.m. three armed paramilitaries arrived
in a public service vehicle to the door of the house of our colleague,
ESPERANZA AMARIS MIRANDA, in the neighborhood of Versalles, intimidated
her and took her by force to the car, despite the pleas of her daughter,
who thrust herself upon the vehicle and was dragged some 200 meters
until she lost hold of the car and was thrown on the ground with
a wound to her shoulder.Five minutes after her disappearance, ESPERANZA
AMADIS MIRANDA was assassinated by the paramilitaries in front of
the Camilo Torres Restrepo school and her body was thrown into the
street.The Organizacion Femenina Popular denounces that as soon
as they were aware of the disappearance of ESPERANZA AMARIS, they
called the public [security] force, but communication was impossible
because no one answered despite the fact that at a meeting of the
Intersectorial Operating Committee a mechanism to communicate had
been agreed upon for immediate reaction to violations of human rights.
The authorities arrived only to pick up the body.As background information,
Mrs. ESPERANZA AMARIS had previously denounced before the public
prosecutor threats she had received from these paramilitary groups.
We, once again, reiterate our denunciations, as a way of keeping
in the open what the armed actors would like us to keep quiet.In
2003, according to the data of the office of the Regional Ombudsman,
94 persons have been assassinated, another 56 have been disappeared
and at least 600 men and women have been displaced as a consequence
of social control exercised by the paramilitaries and which is carried
out through threats, punishments and assassinations.WE DEMAND AN
INVESTIGATION AND SANCTIONING of the civil, police and military
authorities for failure to act in the case of these events.WE DEMAND
THE RECOVERY OF SOCIAL AND POLITICAL CONTROL in the city. We do
not want the answer that nothing can be done because there are no
denouncements or persons caught in the act,as the authorities repeatedly
say, because when denouncements are made, there still is no action.
WE DEMAND A SEARCH for those who are responsible for the crime
against our colleague and friend, ESPERANZA AMARIS MIRANDA, and
other murders and forced disappearances that are taking place in
Barrancabermeja.
WE ASK THE INTERNATIONAL COMMUNITY to pressure the national government
to guarantee the life and rights [of its citizens] and to recover
social and political control of the legally constituted authorities
in Barrancabermeja and in the region.
WE ASK THAT SOCIAL ORGANIZATIONS, LABOR UNIONS, WOMENS GROUPS AND
ORGANIZATIONS WORKING IN BEHALF OF HUMAN RIGHTS express themselves
before the appropriate authorities, urging them to take responsibility
for the life of all citizens in Barrancabermeja and in the Magdalena
Medio region.
ORGANIZACION FEMENINA POPULAR
Barrancabermeja - Magdalena Medio - Colombia
16 October 2003
Translated from Spanish by Trisha Novak, USA
2.)
OPEN LETTER
Barrancabermeja, 18 October 2003
Doctor ALVARO URIBE VELEZ
President of the Republic
It is not easy to write when nothing but tears flow from the heart
and mind, but the moral obligation that those of us have who believe
that life must continue, that life will one day be a principle of
society, causes us to strengthen our struggle for human rights and
against totalitarianism.
We Colombians are a people who trust in institutions. Despite living
differently through the socio-political conflict, which has continued
uninterrupted for 50 years, we have always supported [government]
institutions and stayed within that framework, feeling both that
institutions are necessary and that they can be transformed.
We Colombians are proud of the natural resources of our country.
We can list them all even though we may see them only as TV propaganda
or in specialized magazines, even though this wealth of our earth
does not rebound to all of the 24,000,000 Colombians that the United
Nations says represent the poverty belt of our country.
We Colombians are full of hope and every four years we go to the
polling booths with a dream of winning the lottery, because this
one is going to do something for us. You, Mr. President, are a product
of that hope.
Declaration:
Mr. President:
Ever since 7 August 2002 when you took office, your style has made
an impact, captivated, caused something: astonishment, respect,
doubt, fear, hope, in sum, did not go unnoticed. Above all, it seemed
to many citizens that their savior had arrived.
You, Mr. President, established your government on two central
focal points: Democratic Security and a Communal State. We want
to tell you how these areas on which you have focused are developing
in our city.
Democratic security in Barrancabermeja is being accomplished by
the illegal armed actors, who carry out police, judicial and social
functions. We affirm this because it has been publicly acknowledged
by those who should carry out these functions. Colonel Ricardo Andres
Bernal of the Nueva Granada Battalion acknowledges that the illegal
armed actors are murdering, disappearing and displacing [people]
but that he, as the responsible person, could not guarantee the
life of [anyone] and he gave logistical reasons. This, he said,
at a meeting convened by the human rights workers to analyze the
humanitarian crisis, with special concern for the scourge of disappearances.
The local newspaper La Noticiaconsistently writes that it is the
armed actors who have social, political and military control.
Colonel Gil explains in his declaration why, how and where they
carry out assassinations. Example: for being a thief, prostitute
or basuquero(consumer of basuco, a drug containing a small amount
of cocaine); but not one is ever punished or brought to justice.
We do not understand what he says and feel [the purpose of] his
remarks is to legalize what is illegal.
People are displaced and denouncements are made and the role of
the authorities is to give logistic support for displacement of
the family.
Mr. President, we ask: Does Democratic Security consist of enforcement
by the illegal armed actors? And we also ask if Democratic Security
consists of that the legal armed actors explain and justify why
the illegal armed actors violate human rights. This is why we dare
to affirm that in Barrancabermeja democratic security is the product
of institutionalized paramilitarism.
Mr. President, since we do not yet understand the nature of your
design for a Communal State, we would like to ask if that is what
we are now experiencing in Barrancabermeja.
The Communal State understood to be the totality of the community
together seeking solutions to the social problems from an institutional
and social point of view, [we see] that that function is being carried
out in [this] city by the illegal armed actors. They gather the
community to indicate for whom one should vote. They carry out the
roles of community mediators and arbiters. An example of this is
the case of our colleague Esperanza: She had a problem and an argument
with neighbors and the neighbor immediately called on the paramilitaries
to resolve the situation. Right away, they set conditions and made
threats. When they discovered that she was a member of the Organizacion
Femenina Popular, they continued to threaten her and declared that
she must leave Barrancabermeja, but she decided not to go. She went
through the legal process of making a denouncement at the office
of the public prosecutor. The authorities could not resolve this
problem but the paramilitaries did because they are the authorities
in Barrancabermeja.
On Saturday, 18 October 2003, a young girl came to [the establishment
if] the Oranizacion Femenina Popular seeking legal support because
she had worked at a restaurant and the owner did not pay her, so
she brought suit against the owner at the Labor Office. The paramilitaries
immediately threatened her, went to her house, forcibly removed
her and raped her several times. This is not the first such case.
We ask ourselves, who is in charge in Barrancabemeja?
We reconfirm our membership in a civil society, as builders of
life, as believers in social justice and as men and women having
faith in Democratic Security and the Communal State [developed through]
institutions for the common benefit of all.
We want our words to show that we women change difficulties into
challenges, pain into hope, death into life. Women, friends, colleagues,
the task is to continue, to struggle, to organize ourselves, to
transform, to build the country we all want.
We women do not bear and bring up sons and daughters for war.
Organizacion Femenina Popular
Barrancabermeja, Magdalena Medio, Neiva, Cartagena, Bogota
18 October 2003
Translation: Trisha Novak3.)
VOICES OF WOMEN
The governments and powerful states of the world present problematic
situations through their media, which, as shown, create the impression
that there are no other situations affecting people.
Contrary to these day-to-day facades, human beings are more unprotected,
more challenged in their neighborhoods, their cities and their regions.
This micro-world is where the most devious and tragic assaults
against humanity occur, which upon being shown in the media, become
relevant, not because of the pain and fear that they cause, but
because the protagonists continue to be the same ones, causing an
anti-democratic environment, which destroys any possibility of building
a life and any development in those small and close-knit communities,
which are the ones that enable the larger and stronger world to
endure as a world.
In this small world of Magdalena Medio and of our Colombia, we
survive with civility and anonymity before the armed actors, women
organized within the Organizacion Femenina Popular (OFP), who are
convinced that for each woman, and from one woman to another, it
is possible to build a life in the smaller worlds, of which we are
among multitudes, the ones who make democracy possible, because
we represent the majority. Continuing to maintain these principles
in a context where social and political conflict is camouflaged
because of the armed conflict , turns us into people with a clear
understanding of our position as we stand against war and turns
us into military objectives, problem women, women with a clear identity
[obvious in the communities].
Today we reiterate once more our denouncements, as a way of keeping
in the light what the armed actors would like us to keep quiet.
The communities, civilian men and women, continue to be subject
to assaults by illegal armed actors. Paramilitarism in Barrancabermeja
has caused so far this year a total of 94 murders, 56 disappearances,
600 displaced persons and continuing social punishments.
Reports from the authorities about the results of their efforts
are not as convincing as daily reality:
On 4 September 2003, they called at the home of Jacqueline at 4:00
a.m. and put on the song Mambru has gone to war, what pain, what
sorrow&
On 8 September 2003, a man with a woman and children came, saying
that he was a paramilitary but who knew that the paramilitaries
were going to assassinate him and that he needed help to go elsewhere
in order to save his life. He left a denouncement at the legal office
of the OFP saying what the paramilitaries do and that they had targeted
the OFP as a military objective, especially Mrs. Yolanda Becerra
Vega, who was being followed by various women, whose names he gave.
On 19 September 2003 a man and woman came to the Casa de la Mujer
in Bogota and threatened a member of the coordinating team saying
they knew what they [the women] were up to and that if they kept
involving the people [in their efforts] they [the man and woman]
would kill them.
The national communiqué of the paramilitaries of 17 September
2003 names various organizations of the region as fronts for the
guerillas, the OFP among them.
On 19 September 2003, a local communiqué is being circulated,
distributed by the paramilitaries house-by-house throughout the
whole city, in which they state that the human rights organizations
are to blame for their being pursued by the authorities and they
persist in discrediting the Organizacion Femenina Popular, accusing
us of being a front for the guerillas.
ORGANIZACION FEMENINA POPULAR
Barrancabermeja - Magdalena Medio - Bogota
13 October 2003
Translation: Trisha Novak4.) Example from Letter from Women in Black
(WIB):Dear :
The Organizacion Femenina Popular (OFP), member of the International
Network of Women in Black Against War, has been working for years
to empower women and to establish a culture of peace among women,
the youth and children, both male and female, of Magdalena Medio;
and for years we have been suffering harassment by paramilitaries,
in many cases clearly in cahoots with the army or the police.
During these years, our friends in the OFP have seen one of the
men who worked with them die, as well as the son of one of our members,
at the hands of the paramilitaries, not to mention 1001 threats
or terrorist acts.
On this occasion, they have murdered ESPERANZA AMARIS MIRANDA,
40 years of age, a member of the Casa de la Mujer of the Northeast
of the Organizacion Femenina Popular, located in the neighborhood
of Primero de Mayo, mother of a 15-year old boy and a 21-year old
daughter, who lived in the neighborhood of Versalles.
The International Network of Women in Black have for years been
asking the authorities in their country [Colombia] and the authorities
of our respective governments for respect, support and protection
for the OFP (and, by extension, for the various peace initiatives
and the DDHH [human rights] in Colombia). This event and many others
speak for themselves.
We make ours the demands of our friends in Barrancabermeja and
reiterate below lines from their petitions:
WE DEMAND AN INVESTIGATION AND SANCTIONING of the civil, police
and military authorities for failure to act in the case of these
events.
WE DEMAND THE RECOVERY OF SOCIAL AND POLITICAL CONTROL in the city.
We do not want the answer that nothing can be done because there
are no denouncements or persons caught in the act,as the authorities
repeatedly say, because when denouncements are made, there still
is no action.
WE DEMAND A SEARCH for those who are responsible for the crime
against our colleague and friend, ESPERANZA AMARIS MIRANDA, and
other murders and forced disappearances that are taking place in
Barrancabermeja.
We thank you in advance for your substantive reply to these petitions.
Sincerely,
Date:
Attached is a communiqué outlining the events in question.
(The International Network of women in Black Against War, among
other actions, creates solidarity networks with womens organizations
and civilian movements suffering in zones of war or conflict, speaks
out regarding their denouncements and protests, and mutually reinforces
our commitment in the face of injustice and violations of human
rights worldwide.)
Translation: Trisha Novak
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