| Das Imperium schlägt zurück - Rechtshilfe- Selbsthilfe gegenueber dem Rechts |
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0676-77 46 657 - Tel.:
0676-77 46 657
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Sollte eine Person in nächster Zeit von BeamtInnen zu Hause oder an der Arbeitsstelle besucht werden, empfiehlt sich, zuerst einmal keine Aussagen zu machen. Gesetzlich verpflichtend sind in Österreich lediglich Angaben zur Person, d.h. Name, Geburtsdatum und Meldeadresse. Selbst die Rechtsanwaltskammer empfiehlt in solchen Fällen den Betroffenen, keine weiteren Angaben zu machen. Auch ein unverfängliches Gespräch mit den BeamtInnen könnte später vor Gericht verwendet werden. Jede Information kann Teil einer Anklagekonstruktion werden, oder es wird einfach Baustein in den Akten, die sie seit Jahren gegen jede Opposition anlegen. Bevor die Behörden keine volle Akteneinsicht gewährt und die Betroffenen einen Rechtsbeistand kontaktiert haben, sollten keine Aussagen gemacht werden. Auch vermeintliche drückende Beweise sollten nicht zu Aussagen verführen. Auch bei Festnahmen während Demonstrationen oder Aktionen empfiehlt sich diese Vorgangsweise. Bei der Polizei sollte verlangt werden, ein Telefonat zu führen. Falls die Nummer einer Rechtshilfe (in Wien: 0676-77 46 657 - nur während Demonstrationen) bekannt ist, sollte diese angerufen werden, sonst aber können auch FreundInnen angerufen werden, die von außen dann Druck auf die Polizei ausüben können. Nach der Entlassung ist es von Vorteil ein genaues Gedächtnisprotokoll anzufertigen, in dem alle Details der Festnahme und der Einvernahme (Zeit, Ort, Umstände, beteiligte Personen) festgehalten werden. Diese Protokolle dienen als Gedächtnisstütze, falls es später ein Verfahren vor Gericht geben sollte. Ansonsten
viel Spaß bei künftigen Aktionen und hoffentlich werdet ihr diese Hinweise
niemals gebrauchen müssen. (ausgeliehen vom TATblatt) |
Die Rechtshilfe in Wien ist immer während der Donnerstagsdemos ab 20.00 Uhr bis Demoende (meist um 21.00 bis spätestens 22.00 Uhr) erreichbar unter der Handy-Nummer 0676/77 46 657 letztes
update: 13.01.2001
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Für
eine Welt ohne Rassismus
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