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Quellenangabe:
Koalition für Aktion (vom 10.11.2004),
URL: http://no-racism.net/article/1013/, besucht am 19.05.2019

[10. Nov 2004]

Koalition für Aktion

Liebe Freundinnen und Freunde! Nach der Demonstration in Krems zum Tod von Edwin Ndupu und einer nachfogenden Kundgebung vor dem Justizministerium stellen wir uns die Frage, wie wir weiterhin gegen den institutionellen Rassismus vorgehen können.

Wir wollen uns gemeinsam überlegen, welche weiteren Vorgangsweisen und Aktionsformen sinnvoll und von uns auch durchführbar sind, ohne dass wir darauf warten, bis wieder etwas Schreckliches passiert. Es ist wichtig, kontinuierlich zu arbeiten und auch unabhängig von einem konkreten Anlassfall darüber eine Diskussion zu führen, wie wir der zunehmenden staatlichen Repression gemeinsam begegnen können. MigrantInnen werden kriminalisiert und weggesperrt, gegen engagierte Anwälte und MenschenrechtsaktivistInnen werden Untersuchungen eingeleitet, der überwachungs- und Polizeistaat weiter ausgebaut.

Es liegt an uns, eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen und solche fälle wie Ahmed F., Marcus Omofuma, Richard Ibekwe, Bilal Ilter, Okpara Johnson, Seibane Wague, Edwin Ndupu... nicht zur Normalität werden zu lassen.

Deshalb laden wir euch erneut zu einem Treffen und zwar:
am Dienstag, dem 16. November 2004 um 18:00 Uhr
im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Koalition für Aktion, schaufel (at) utanet.at