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Quellenangabe:
Stadterforschung 18 - U2-Verlängerung - 13.11.2010 (vom 05.11.2010),
URL: http://no-racism.net/article/3549/, besucht am 16.04.2024

[05. Nov 2010]

Stadterforschung 18 - U2-Verlängerung - 13.11.2010

Stadter- forschung per U-Bahn und zu Fuß entlang der neuen Stationen der U-Bahnlinie 2.
Treffpunkt: 13 Uhr, U2-Station Donaumarina, Ausgang Wehlistrasse.

Die U-Bahn-Linie U2 ist Trägerin von zwei der 13 Zielgebiete des Wiener Stadtentwicklungsplans. Bereits vor über 2 Jahren, am 10.05.2008 wurde die U2 bis zum Ernst-Happel-Stadion verlängert. Die Gebiete entlang der neuen Strecke sind seit Jahren in einem großen Umwandlungsprozess, ganze neue Viertel (z.B."Viertel zwei") entstehen.

Seit 2.10.2010 fährt die U2 über die Donau hinaus bis nach Aspern. Die Strecke führt dabei von brachen, ehemaligen Industrieflächen über die ursprünglich als Entlastung für die Praterbrücke gebaute Donaustadtbrücke ins Grüne zum Mühlwasser. Danach überquert sie A23 und Bahn und führt zwischen (noch) unbebautem Gebiet und dem alten Stadlau zum Donauspital. Hier ist auch verdichteter Flachbau des Architekten Roland Rainer zu entdecken. Dann geht es weiter über Felder und Glashäuser bis zur vorläufigen Endstation Aspernstraße. Die U2 soll 2013 weiter bis zur "Seestadt Aspern" verlängert werden.

Diese Stadterforschung macht es sich zur Aufgabe, die Strecke teils zu fuß, teils per U-Bahn zu erkunden. Treffpunkt ist um 13 Uhr bei der ersten der neuen Stationen ("Donaumarina" - neben der neuen ÖGB-Zentrale), erforscht werden die Architektur der neuen Stationen sowie die Veränderungen im Umland.

Treffpunkt: Samstag, 13.11.2010, 13 Uhr U2-Station Donaumarina, Ausgang Wehlistrasse.

Stadterforschungen in Wien und darüber hinaus sollen zur Selbstaneignung von (Stadt-)Geschichte dienen, zur Entwicklung eines kritischen Blicks auf Stadt(-entwicklungen, -planungen) beitragen. Aus verschiedenen Gründen interessante Orte gibt es ja genug. Also: bei Interesse kommen, und wenn wer was über die jeweiligen Orte weiß einfach erzählen.
Kontakt: stadterforschung (at) gmx.at