sich mit ideen auseinandersetzten und realisieren wir alle sind das volxtheater

Vor allem die kontinuierliche Suche nach alternativen Arbeitsweisen und Probenprozessen ist eine wesentliche Grundlage des "Volxtheater" - Konzepts, das eine klare Trennung von Konzeption, Dramaturgie, Regiarbeit, Schauspiel, Ausstattung, Technik etc. ausschließt. Das heißt, daß die Produktionen offen und antihierarchisch erarbeitet werden, inform wechselnder Zusammenschlüsse künstlerisch tätiger Einzelpersonen.
In diesem Sinne stand das Volkstheater Favoriten immer unter dem Motto
"Wir alle sind das Volx-Theater!" Das umfasst alle Beteiligten, Sympathisierenden, Unterstütztenden und Zusehenden.

Schon von Beginn an benutzte das "Volxtheater" eine Vielzahl verschiedendster Aufführungs- und Aktionsformen: Theateraufführungen nach klassischen Stücktexten in Theaterräumen, als "work in progress" erarbeitete Eigenproduktionen, Liederabende, Filme, multi-mediale Happenings wie auch Performances im öffentlichen Raum (auf der Straße), wobei insbesondere letztere vor allem von der spontanen Beteiligung verschiedenster Menschen leben.
         So entstanden vielbeachtete Aufführungen wie Brecht/Weills "Die Dreigroschenoper" in einer ungewöhlichen Neuinstrumentierung, "Penthesilea", eine "Hundsoper sehr frei nach Kleist" oder eine Trip-Hop-Oper nach Heiner Müllers "Der Auftrag" mit Beteiligung zahlreicher Live-DJs.

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