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Angesichst der schwarz-blauen Regierungsbildung in Österreich
und der daraus resultierenden zivilgesellschaftlichen Demonstrationskultur,
die von zahlreichen nahmhaften KünstlerInnen und Initiativen
unterstützt wurde, suchte das Volxtheater nach der Produktion
"Schluß mit Lustig!", die noch im eher konventionellen
Rahmen des Schauspielhauses Wien uraufgeführt wurde, nach geeigneteren,
sprich aktuelleren und spontaneren Formen politischen Theaters.
In Folge wurden die Aufführungen und Aktionen vermehrt aus
der Enge geschlossener Theaterräume herausgetragen, und durch
künstlerische Aktionen in öffentlichen Räumen spielerisch
kreativen Protest formuliert. Somit kam es unter anderem zur EKHtour200,
der Beteiligung an der "Kulturkarawane gegen rechts" durch
Kärnten und der VolXtheaterkarawane. Grundlage dieser Überlegungen
waren neben historischen Spielformen des politischen Straßentheaters
unter anderem die Schriften des französischen Philosophen Gilles
Deleuze, seiner Idee eines nomadischen, mobilen künstlerischen
Widerstands gegen kontrollierende hierarchische Zeichensysteme.
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