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Artikelsammlung zum Thema:

opernballdemo 2003

Informationen zur Opernballdemonstration 2003

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Insgesamt waren laut Rechtshilfe an die 65 AktivistInnen im Zuge der Opernballdemonstration 2003 festgenommen und großteils bis Freitag 20.00 Uhr in der Rossauer lände festgehalten worden. Ein Aktivist wurde zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr in das Landesgerichtliche Gefangenenhaus in der Landesgerichtsstrasse überstellt.

Die Rechtshilfe ersucht um Spenden!

 
 

Laut Polizeiangaben waren es im Jahr 2000 ca. 200 PolizeibeamtInnen in Zivil, die sich unter die rund 16.000 Opernball-DemonstrantInnen mischten.

Was uns offizielle Polizeistellen allerdings verschwiegen haben ist die Tatsache, dass jene BeamtInnen in Zivil nicht nur einfach mitgegangen sind, sondern teilweise vermummt und mit Lederjacken nicht gerade aktive "Deeskalationsarbeit" leisteten.

 
 

Tränengaseinsätze im herkÃ?mmlichen Sinn (sprich Tränengaspatronen und ähnliches), sind in Österreich sehr selten. HÃ?ufiger eingesetzt werden gerade in den letzten Jahren PfeffersprÃ?ys oder CS-Gas. Vor allem Pfefferspray wird hierzulande gerne DemonstrantInnen ins Gesicht, bzw. in die Augen gespritzt. Es verursacht Augenschmerzen, Atemprobleme und ein brennendes Gefühl auf der Haut.

 
 

Als "Kessel" wird die Umrundung einer Demonstration durch Polizeikräfte, im Zusammenhang mit einer rapiden Einschränkung der Bewegungsfreiheit bezeichnet. Im Vergleich zu Deutschland, wird die Methode der Einkesselung in Österreich verhältnismäßig selten angewandt.

Als Beispiel für einen Polizeikessel auf Österreichischem Staatsgebiet sei jener bei der Demonstration gegen das Weltwirtschaftsforum in Salzburg genannt.

 
 

Wir rufen als "Bündnis einiger Einzelpersonen für eine Selbstbestimmte, kämpferische Demonstration gegen den Wiener Opernball" auf, sich nicht an der platten antiamerikanischen Hetze aus dem Umfeld einiger K-Gruppen zu beteiligen und an stelle dessen für eine autonome und Selbstbestimmte Demonstration gegen Opernball und gegen das System als Ganzes einzutreten.