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beschreibung der rubrik

rechte Gewalt

Dokumentation und Analysen von rechtsextrem motivierten Gewalttaten und faschistischem Terror.



Zur Begriffsklärung "Rechtsextremismus": Hier ist die sozialwissenschaftliche Definition von Rechtsextremismus gemeint, die davon ausgeht, dass die Definition des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz unzureichend ist, vor allem auf Grund der Tatsache, dass ihr ein politisches Schema von Recht-Links inhärent ist, welches von Linksradikalismus über die Mitte der Gesellschaft zu Rechtsradikalismus geht. Dieses Schema ist vor allem deshalb unangemessen, weil es Rechtsextremismus als Randphänomen darstellt, obwohl dieser in allen gesellschaftlichen Schichten existiert.
Sinnvoller erscheint hier eine Definition nach Stöss (2005): Diese beinhaltet mehrere Ebenen des Rechtsextremismus, denn Stöss unterscheidet in rechtsextreme Einstellungen auf der einen und Verhalten auf der anderen Seite. Die Einstellungen beinhalten die Elemente Nationalismus, Ethnozentrismus, Rassismus, [Sexismus], Sozialdarwinismus, Antisemitismus, Pro-Nazismus, Sexismus sowie die Befürwortung einer Rechts-Diktatur.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz beschreibt Rechtsextremismus weiter so:
Auch das Erscheinungsbild des Rechtsextremismus wird als nicht einheitlich eingeschätzt:
"Er artikuliert sich in unterschiedlichen Formen, insbesondere in einer [...] Subkultur gewaltbereiter rechtsextremistischer Skinheads, in neonazistischen Gruppierungen, die einen totalitären Staat propagieren, in Parteien, die auch über die Beteiligung an Wahlen politischen Einfluss erreichen wollen, im Schrifttum rechtsextremistischer Autor[Innen] und Verlage, die intellektuell oder propagandistisch agitieren."


Quelle: http://oops.uni-oldenburg.de/volltexte/2011/1152/pdf/bramit10.pdf

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Zum wiederholten Mal wurde am 30. Dezember 2016 ein rechtsextremer Angriff auf die Räumlichkeiten des Kulturvereins w23 im 1. Wiener Bezirk verübt.

 

Mehrere Tausend Neonazis besuchten letztes Wochenende das Konzert «Rocktoberfest» in Unterwasser SG. Dabei sind mindestens 200'000 Euro für die Organisatoren zusammengekommen. Das Geld fliesst sehr wahrscheinlich in neonazistische Strukturen in Thüringen.

thema schweiz

 
 

Die Länge der Liste der Taten und Unterstützer _innen der rechtsex- tremen Terrorzelle "National- sozialistischer Untergrund" (NSU) ist erschreckend, ernüchternd und bestimmt weit davon entfernt vollständig zu sein.
-Überblick der aktuellen Ermittlungslage (Jänner 2012)-

 
 

Mit einem Schweige- marsch gedachten am vergangenen Samstag in Koblenz einige 100 Personen den Opfern der Mordserie, für welche die rechtsextreme Zwickauer Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) und ihr Netzwerk verantwortlich sind.

 
 

Die rechtsextreme NSU könnte für einen weiteren Anschlag im Ruhrgebiet verantwortlich sein. Laut Zeitungsberichten prüft das Landeskriminalamt eine Verwicklung der Terrorzelle in einen Mordanschlag auf einen türkischen Gastwirt.

 
 

Der Bundes- präsident zollt den Hinter- bliebenen der rechtsex- tremen Mordserie Respekt. Doch das kann uns nicht von Selbstkritik entbinden.

 
 

Die Sprache im Fall des Neonazi-Terrors in Deutschland war unpassend und diskrimi- nierend. Der Zentralrat der Jüdinnen und Juden hat darauf aufmerksam gemacht. Es lohnt sich auch, auf Hinweise der MigrantInnen zu hören.

 
 

Die Serien- mörderInnen von Zwickau waren keine Einzeltä- terInnen. Sie hatten ein Netzwerk von HelferInnen und SympathisantInnen. Auch die Sicherheitsbehörden geraten unter Verdacht.