Thema: schweiz
Ca. 3000 Flüchtlinge, MigrantInnen und Sympathisant- Innen haben am 19. April 2008 in Zürich für ein generelles Bleiberecht demonstriert. Sie forderten radikale Veränderungen in der Asylpolitik.
Das Zürcher Bleiberechts Kollektiv lädt zu einer Demonstration am 19. April 2008, 13.30 Uhr, beim Landesmuseum Zürich (neben dem Hauptbahnhof)
Ab 1.1.2008 gelten in der Schweiz strengere Regelungen für Personen ohne Aufenthaltsrecht u.a. der Sozialhilfestopp für abgewiesene AsylbewerberInnen. Weiters neu ist die Bestrafung der illegalen Ausreise, restriktive Strafen für Scheinehen und die Kriminalisierung jener, die die vermehrt rechtlose Personengruppe der Illegalisierten unterstützt.
Am 06. Okt 2007, zwei Wochen vor den schweizer Parlamentswahlen, beendeten Autonome mit Straßenschlachten den "Marsch auf Bern" der "Schweizerischen Volkspartei" (SVP). Die militanten Proteste lösten ein enormes Medienecho aus und zerrten die faschistischen Tendenzen der SVP ins Licht einer weltweiten Öffentlichkeit.
Vor 10 Jahren - im Sommer 1996 - beschlossen Angehörige und FreundInnen eines Opfers von rassistischer Polizeibrutalität sich zu organisieren. Sie gründeten 1997 das Berner Büro von augenauf. Ein kurzer Rückblick über die Strategien der Polizei gegenüber Schwarzen, gegenüber der Reitschule und vermeintlichen und wirklichen Drogendealern.
In der Nacht auf Samstag schoss ein Neonazi in der schweizer Stadt Thun mehrmals in eine Gruppe linker AktivistInnen. Dabei wurde eine Person getroffen und am Bein verletzt. Eine antifaschistische Demonstration in Brunnen wurde von den Behörden untersagt.
Vor zwanzig Jahren wurde das Schengener Abkommen unterzeichnet. Nach dem Referendum vom Wochenende wird ihm auch die Schweiz als letzter westeuropäischer Staat beitreten.
Ende Januar haben Jugendliche in Kappel im Kanton Solothurn ein Heim für AsylwerberInnen angezündet. Der Tat gingen Hinweise voraus, denen niemand Bedeutung beimass. Artikel und Interview aus der WOZ.
Das Abschiebe-Transitabkommen zwischen der Schweiz und Senegal ist wohl definitiv gescheitert! Senegal zieht sich aus dem Transitabkommen mit der Schweiz zurück.
Am Morgen des 11.02.2003 verstarb der 22-jährige nigerianische Asylbewerber Tony Paul Nnamdi im Durchgangszentrum Thurhof in OberbÃ?ren (SG) in der Schweiz.
Nur durch eine hauchdünne Mehrheit von 50,1 Prozentpunkten wurde die "Initiative gegen Asylmissbrauch", ausgehend von Christoph Blochers rechtsextremer "Schweizer Volkspartei" (SVP) am 24.11.2002 abgelehnt.
300 Leute haben am 29.1.2002 in Bern einen Sans Papier aus dem Berner Amtshaus-Sicherheitsgefängnis befreit. Er war am Nachmittag beim Besuch der Grossrats-Debatte verhaftet worden. Seine Zelle ist jetzt leer.
Am Samstag, den 24. November gingen in Bern 12"000 Personen für die kollektive Regularisierung der Sans-papiers auf die Strasse: die grösste Demo für ein migrationspolitisches Anliegen, die je in der Schweiz stattgefunden hat.
Samson Chukwu, der zweite Mann, der in der Schweiz bei der Ausschaffung gestorben ist, erstickte jämmerlich. Der Autopsiebericht bestätigt: Die Polizeibeamten haben zur Fesselung des Nigerianers eine Methode angewandt, die lebensgefährlich ist und vor deren Anwendung in der Fachliteratur gewarnt wird.
* Palestinian asylum seeker
* Aged 27
* Died 3 March 1999, Switzerland
* Official cause of death: positional asphyxia
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