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Artikelsammlung zum Thema:

traiskirchen

Informationen zum größten Flüchtlingslager Österreichs, dass mit Inkrafttreten der Asylgesetznovelle 2003 am 1. Mai 2004 zu einer der drei Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge in Österrreich wurde. Die beiden anderen EASt sind in Talham und am Flughafen Wien Schwechat.

Die Zustände in der EASt werden von den Flüchtlinge seit langem kritisiert. Immer wieder kommt es zu Protesten: Wegen Problemen mit den Behörden ebenso wie wegen mangelnder Perspektiven und den unerträglichen Lebensbedingungen. Die Proteste reichen von der Verweigerung des Essens bis zum versuchten Selbstmord.

Nun haben die Flüchtlinge in Traiskirchen beschlossen, auf die Straße zu gehen. Am 24. November 2012 werden sie im Rahmen eines Protestmarsches nach Wien ziehen und im Sigmund-Freud-Park ein Protestcamp errichten. Sie wollen, dass ihre Forderungen erfüllt werden.

Mehr dazu in der Artikelsammlung zum :: refugee protest camp vienna

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Am Freitag, 30. November 2012 endete das "Ultimatum" von Landes- hauptmann Pröll zur Verteilung der Flüchtlinge aus Traiskirchen auf die Bundesländer. Um einen Gegenpunkt gegen die rassistische Inszenierung zu setzen, fanden mehrere Proteste statt.

 
 

Während der Protest von Geflüchteten in vollem Gange ist, die ihren Forderungen nach einem Abschiebestopp und menschenwürdigen Bedingungen während des Asylverfahrens immer lauter Ausdruck verleihen, kündigt die rechtsextreme FPÖ für Montag, 26.11.2012 einen "Besuch" im Asyl-Erstaufnahmelager Traiskirchen und eine daran anschließende Pressekonferenz an.

 

Am 24. November 2012 zogen Flüchtlinge gemeinsam mit Unterstützer_ innen von der Erstaufnahme- stelle Traiskirchen nach Wien und schlugen ein Protestcamp im Sigmund-Freud-Park auf. Sie trugen ihre Proteste ins Zentrum der Bundeshauptstadt und kündigten an: "Wir bleiben, bis unsere Forderungen erfüllt sind".
Mehr dazu in der :: Artikelsammlung zum Refugee Protest Camp Vienna.

 
 

Zuerst möchten wir sagen, wie die Situation in unserem Land ist: es gibt jeden Tag Verbrechen, Bombenexplosionen und gezielte Tötungen. Wenn alles gut wäre, warum würden wir fliehen und hierher kommen?

 
 

"Wir erwarten von den Länder ernsthafte Bemühungen, die fehlenden Unterbringungs- plätze für AsylwerberInnen zu schaffen", appelliert Agenda Asyl an die Landesregierungen.

 

Kritik an willkürlicher Verschickung von Flüchtlingen in entlegene Ortschaften - Forderung nach menschenwürdigen Lebensbedingungen.

 
 

Die europa- weiten Flüchtlings- proteste weiten sich auch auf Wien aus. Beitrag der ZIP-FM Lokal- ausgabe u.a. mit Interviews mit Flüchtlingen aus Traiskirchen. :: mp3 hören

 
 

[10. Nov 2012]

artikel 'We need our rights'

Am 10. November 2012 fand in Wien eine Demo zur Unterstützung von Flüchtlings- protesten quer durch Europa statt. Mehr als 100 Flüchtlinge aus dem Erstaufnahme- zentrum in Traiskirchen kamen zur Demo und berichteten über die Zustände dort.
:: Zur Bildergalerie

 
 

Initiative "Gegen Unrecht - Kinder gehören nicht ins Gefängnis" fordert verantwortlichen Umgang mit Kinderflüchtlingen. Aktion am Dienstag, 23. Oktober 2012 um 10:45 Uhr vor dem Bundeskanzleramt, Ballhausplatz/Ecke Schauflergasse, 1010 Wien.b

 
 

In der Erstaufnahme- stelle Ost in Traiskirchen sitzen derzeit 300 Jugendliche für Monate fest, weil es keine anderen Unterkunfts-Plätze für sie gibt. Wie Flüchtlingskindern, die auf der Psychiatrie landen, Wege in die psychische Genesung und zu mehr Widerstandskraft aufgezeigt werden könnte, überlegte eine Kinderschutz-Tagung in Wien.

 
 

Letter by refugees from several countries on the intended worsening of the laws for foreigners in Austria.

 
 

Die Routine, das Alltägliche ist eigentlich das Bösartige, sagt Rechtsanwalt Lennart Binder, der sich seit Jahrzehnten für Flüchtlinge und andere aussichtslose Fälle einsetzt.

 
 

Am 10. Jan 2008 fand in Traiskirchen eine rassistische Razzia statt, bei der 27 Männer abgeholt wurden, um sie in der Folge abzuschieben. Die Aktion, die mit der kürzlich erfolgten Schengenerweiterung begründet wurde, verlief jedoch nicht ohne Zwischenfälle.
Text übernommen von at.indymedia.org

 

Seit Mittwoch Abend protestieren 516 Menschen mit einem Hungerstreik gegen weitere Abschiebungen nach Russland.

 
 

Seit letzten Montag fahren in den Waggons der Badner Bahn Securitys von der Firma Group 4 mit.

 
 

Wie das Innen- ministerium am Mittwoch mitteilte, beabsichtigt die für Traiskirchen zuständige BH Baden die Belegung des Haus 1 der Erstaufnahmestelle "aus feuerpolizeilichen Gründen mit sofortiger Wirkung" von 800 auf 400 Personen zu reduzieren.

 
 

Im Rahmen eines Seminars an der Uni Wien hielten musikbegeisterte StudentInnen Ende Jänner ein Referat zum Thema "Privatisierung und ökonomisierung von Gewalt" und wählten als Praxis bezogenes Beispiel den privaten Dienstleistungsbetrieb für Flüchtlingsbetreuung European Homecare.

 
 

Die Verlegung des Flüchtlingslagers Traiskirchen auf eine Adria-Insel fordert der Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend, Johann Gudenus. Österreich könne eine Insel pachten und dann dorthin die Flüchtlinge bringen, so der Vorschlag.

 
 

Mit dabei war auch Reiner Judt von der Kronen Zeitung, der die Razzia medial in das gewünschte Licht rückte.

 
 

Franz Gartner (SPÖ) hatte in einem Schreiben an Minister Platter gefordert, für die "Absicherung" des Flüchtlingslagers in seiner Gemeinde Soldaten heranzuziehen.

 
 

Die Wiener Integrations konferenz ruft dazu auf, ein mail an SP Vorsitzenden Gusenbauer zu schicken, um Konsequenzen gegen den Traiskirchner Bürgermeister zu fordern.

 
 

Sitgmatisierung von Flüchtlingen als Kriminelle, Reproduktion rassistischer Vorurteile und Stereotype.

 
 

Herr Abuschachid ist 24 Jahre alt und sitzt trotz psychischer Erkrankung in Schubhaft. PA von Asyl in Not.

 
 

Nachdem Ernst Strasser kurzfristig sein Auftreten beim heutigen Match des FC Sans Papier - wahrscheinlich aus Angst vor Protesten - absagte und stattdessen mit einem Besuch im Flüchtlingslager Traiskirchen sein Image aufpollieren wollte, wurde er auch dort mit dem Unmut der AsylwerberInnen konfrontiert.

 
 

Die Kündigung der Psycho Therapeutin des Vereins HEMAYAT in Traiskirchen bedeutet, dass sich Strasser indirekt aussucht, wer nachweislich traumatisiert ist und daher ein Asylverfahren bekommt.

 
 

In Traiskirchen standen am Mittwoch, 28. April 2004, wieder zwanzig tschetschenische AsylwerberInnen vor verschlossenen Lagertoren.

 
 

Mehr als vier Jahre nach der Razzia im Flüchtlingslager Traiskirchen, entpuppt sich die damalige Aktion immer mehr zum größten Flop der Österreichischen Kriminalgeschichte.

 
 

Im Traiskirchen (NÖ) sollen Kinder von AsylwerberInnen nicht mehr in der Traiskirchner Volksschule unterrichtet werden, sondern in bereitzustellenden Containern im Areal des Flüchtlingslagers.

 
 

[06. Sep 2003]

artikel UVS verurteilt Razzia

In den vergangenen Tagen wurden die ersten sechs Entscheidungen über die bereits im Februar 2000 von 32 schwarzafrikanischen Betroffenen der Gendarmerierazzia vom 17.01.2000 in und um das Flüchtlingslager Traiskirchen an die Beschwerdeführer zugestellt.

 

Am Donnerstag 5. Juni 2003, startete die Initiative "Existenzsicherung für Flüchtlinge". Damit soll verstärkt auf die seit Jahren immer prekärer werdende Situation von AsylwerberInnen aufmerksam gemacht werden. Aufgrund einer Verordnung des Innenministeriums werden Menschen ohne EinzelfallPrüfung aus der staatlichen Bundesbetreuung entlassen oder gar nicht erst aufgenommen. Weil sie keine Dokumente haben. Oder weil sie aus dem "falschen" Land kommen. Die Folgen sind katastrophal.

 
 

Neben der Ausschaltung des Schubhaft Sozialdienstes in Wien durch eine dem BMI nahe stehende Organisation wurde auch die Bundesbetreuung Österreichweit neu vergeben - an das gewinnorientierte Privatunternehmen European Homecare.

 
 

Asyl- und Abschiebe- schnellverfahren a la Innenminister Strasser

 
 

Die FPÖ will am Donnerstag, den 17. Oktober 2002, um 17 Uhr vor dem Flüchtlingslager Traiskirchen eine Demo abhalten. Ihr zynisches Motto: "Gegen die versäumte Asylpolitik".
Ebenfalls am 17.10. wird es in Traiskirchen eine antirassistische Demonstration unter dem Motto "Bleiberecht für Alle!" geben.

 
 

Seit geraumer Zeit müssen Schutzsuchende vom Flüchtlingslager Traiskirchen weggeschickt werden weil es keinen Platz für sie gibt.

 
 

[09. Mar 2001]

artikel Letzte UVS-Verhandlung

Am 9. März fand vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat Niederösterreich in St. Pölten der 24. und letzte Verhandlungstag statt.

 

Am Montag dem 15. 8. 2000, fand die neunte Verhandlung im "Fall Traiskirchen" am UVS St. Pölten statt. Acht Stunden lang wurden 3 Beschwerdeführer aus Kongo (von insgesamt 34) und ein bei den Übergriffen vom 17.1 2000 im Flüchtlingslager Traiskirchen beteiligter Polizist befragt.

 

Bei den bisherigen Verhandlungen vor dem UVS NiederÖsterreich haben die belangte Behörde und die beamteten Zeugen den Vorwurf, eigenmächtiger Anal- bzw. Vaginalvisitationen, als unzutreffend und absurd zurückgewiesen...

 

Bericht über die 1. Verhandlung beim UVS (10.7.2000) mit anonymisierten Gesprächsprotokollen

 

Schreiben vom 15.03.2000 an den Vorsitzenden des Menschenrechtsbeirates.

 

Die Anzeiger wurden - wie den beiliegenden Beschwerden an den Unabhängigen Verwaltungssenat für NiederÖsterreich entnommen werden kann - am 17.01.2000 allesamt Opfer einer Haus- und Personsdurchsuchung im Block 3 des Flüchtlingslagers Traiskirchen.

 

Schreiben von Dr. Rainer an den Innenminister Strasser vom 6.3.2000

 

"Wir können mutmaßliche Verbrecher nicht mit Samthandschuhen anfassen. Jeder hat naTürlich das Recht, sich über die Exekutive zu beschweren." Dieser Empfehlung der Sicherheitsdirektion NiederÖsterreich folgen dieser Tage gleich 65 Menschen auf einmal.