Thema: traiskirchen
In der Erstaufnahme- stelle Ost in Traiskirchen sitzen derzeit 300 Jugendliche für Monate fest, weil es keine anderen Unterkunfts-Plätze für sie gibt. Wie Flüchtlingskindern, die auf der Psychiatrie landen, Wege in die psychische Genesung und zu mehr Widerstandskraft aufgezeigt werden könnte, überlegte eine Kinderschutz-Tagung in Wien.
Letter by refugees from several countries on the intended worsening of the laws for foreigners in Austria.
Die Routine, das Alltägliche ist eigentlich das Bösartige, sagt Rechtsanwalt Lennart Binder, der sich seit Jahrzehnten für Flüchtlinge und andere aussichtslose Fälle einsetzt.
Am 10. Jan 2008 fand in Traiskirchen eine rassistische Razzia statt, bei der 27 Männer abgeholt wurden, um sie in der Folge abzuschieben. Die Aktion, die mit der kürzlich erfolgten Schengenerweiterung begründet wurde, verlief jedoch nicht ohne Zwischenfälle.
Text übernommen von at.indymedia.org
Seit Mittwoch Abend protestieren 516 Menschen mit einem Hungerstreik gegen weitere Abschiebungen nach Russland.
Seit letzten Montag fahren in den Waggons der Badner Bahn Securitys von der Firma Group 4 mit.
Wie das Innen- ministerium am Mittwoch mitteilte, beabsichtigt die für Traiskirchen zuständige BH Baden die Belegung des Haus 1 der Erstaufnahmestelle "aus feuerpolizeilichen Gründen mit sofortiger Wirkung" von 800 auf 400 Personen zu reduzieren.
Die Verlegung des Flüchtlingslagers Traiskirchen auf eine Adria-Insel fordert der Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend, Johann Gudenus. Österreich könne eine Insel pachten und dann dorthin die Flüchtlinge bringen, so der Vorschlag.
Mit dabei war auch Reiner Judt von der Kronen Zeitung, der die Razzia medial in das gewünschte Licht rückte.
Franz Gartner (SPÖ) hatte in einem Schreiben an Minister Platter gefordert, für die "Absicherung" des Flüchtlingslagers in seiner Gemeinde Soldaten heranzuziehen.
Die Wiener Integrations konferenz ruft dazu auf, ein mail an SP Vorsitzenden Gusenbauer zu schicken, um Konsequenzen gegen den Traiskirchner Bürgermeister zu fordern.
Sitgmatisierung von Flüchtlingen als Kriminelle, Reproduktion rassistischer Vorurteile und Stereotype.
Herr Abuschachid ist 24 Jahre alt und sitzt trotz psychischer Erkrankung in Schubhaft. PA von Asyl in Not.
Nachdem Ernst Strasser kurzfristig sein Auftreten beim heutigen Match des FC Sans Papier - wahrscheinlich aus Angst vor Protesten - absagte und stattdessen mit einem Besuch im Flüchtlingslager Traiskirchen sein Image aufpollieren wollte, wurde er auch dort mit dem Unmut der AsylwerberInnen konfrontiert.
Die Kündigung der Psycho Therapeutin des Vereins HEMAYAT in Traiskirchen bedeutet, dass sich Strasser indirekt aussucht, wer nachweislich traumatisiert ist und daher ein Asylverfahren bekommt.
In Traiskirchen standen am Mittwoch, 28. April 2004, wieder zwanzig tschetschenische AsylwerberInnen vor verschlossenen Lagertoren.
Mehr als vier Jahre nach der Razzia im Flüchtlingslager Traiskirchen, entpuppt sich die damalige Aktion immer mehr zum größten Flop der Österreichischen Kriminalgeschichte.
Im Traiskirchen (NÖ) sollen Kinder von AsylwerberInnen nicht mehr in der Traiskirchner Volksschule unterrichtet werden, sondern in bereitzustellenden Containern im Areal des Flüchtlingslagers.
In den vergangenen Tagen wurden die ersten sechs Entscheidungen über die bereits im Februar 2000 von 32 schwarzafrikanischen Betroffenen der Gendarmerierazzia vom 17.01.2000 in und um das Flüchtlingslager Traiskirchen an die Beschwerdeführer zugestellt.
Am Donnerstag 5. Juni 2003, startete die Initiative "Existenzsicherung für Flüchtlinge". Damit soll verstärkt auf die seit Jahren immer prekärer werdende Situation von AsylwerberInnen aufmerksam gemacht werden. Aufgrund einer Verordnung des Innenministeriums werden Menschen ohne EinzelfallPrüfung aus der staatlichen Bundesbetreuung entlassen oder gar nicht erst aufgenommen. Weil sie keine Dokumente haben. Oder weil sie aus dem "falschen" Land kommen. Die Folgen sind katastrophal.
Neben der Ausschaltung des Schubhaft Sozialdienstes in Wien durch eine dem BMI nahe stehende Organisation wurde auch die Bundesbetreuung Österreichweit neu vergeben - an das gewinnorientierte Privatunternehmen European Homecare.
Asyl- und Abschiebe- schnellverfahren a la Innenminister Strasser
Die FPÖ will am Donnerstag, den 17. Oktober 2002, um 17 Uhr vor dem Flüchtlingslager Traiskirchen eine Demo abhalten. Ihr zynisches Motto: "Gegen die versäumte Asylpolitik".
Ebenfalls am 17.10. wird es in Traiskirchen eine antirassistische Demonstration unter dem Motto "Bleiberecht für Alle!" geben.
Seit geraumer Zeit müssen Schutzsuchende vom Flüchtlingslager Traiskirchen weggeschickt werden weil es keinen Platz für sie gibt.
Am 9. März fand vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat Niederösterreich in St. Pölten der 24. und letzte Verhandlungstag statt.
Am Montag dem 15. 8. 2000, fand die neunte Verhandlung im "Fall Traiskirchen" am UVS St. Pölten statt. Acht Stunden lang wurden 3 Beschwerdeführer aus Kongo (von insgesamt 34) und ein bei den Übergriffen vom 17.1 2000 im Flüchtlingslager Traiskirchen beteiligter Polizist befragt.
Bei den bisherigen Verhandlungen vor dem UVS NiederÖsterreich haben die belangte Behörde und die beamteten Zeugen den Vorwurf, eigenmächtiger Anal- bzw. Vaginalvisitationen, als unzutreffend und absurd zurückgewiesen...
Bericht über die 1. Verhandlung beim UVS (10.7.2000) mit anonymisierten Gesprächsprotokollen
Schreiben vom 15.03.2000 an den Vorsitzenden des Menschenrechtsbeirates.
Die Anzeiger wurden - wie den beiliegenden Beschwerden an den Unabhängigen Verwaltungssenat für NiederÖsterreich entnommen werden kann - am 17.01.2000 allesamt Opfer einer Haus- und Personsdurchsuchung im Block 3 des Flüchtlingslagers Traiskirchen.
Schreiben von Dr. Rainer an den Innenminister Strasser vom 6.3.2000
"Wir können mutmaßliche Verbrecher nicht mit Samthandschuhen anfassen. Jeder hat naTürlich das Recht, sich über die Exekutive zu beschweren." Dieser Empfehlung der Sicherheitsdirektion NiederÖsterreich folgen dieser Tage gleich 65 Menschen auf einmal.
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