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sexarbeit

Sexarbeit (oder Prostitution) ist eine traditionsreiche Dienstleistung mit vielen Facetten. Wie keine andere Arbeit wurde sie Jahrhunderte lang tabuisiert, stigmatisiert, reglementiert, verfolgt. Dennoch ist sie zu allen Zeiten nachgefragt. Während einerseits der Sextourismus boomt, wird das Arbeitsfeld insgesamt mehr und mehr auf MigrantInnen zugeschnitten.

Vielen Menschen fällt es schwer, Prostitution als Arbeit, erst recht als Beruf zu betrachten. Die moralische Wertung spielt häufig mit. Eine zentrale Forderung von SexarbeiterInnen ist die Anerkennung ihrer Dienstleistung als Erwerbsarbeit mit den entsprechenden ArbeiterInnenrechten.

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Wie jedes Jahr am 2. Juni versammelten sich AktivistInnen am Urban-Lorin-Platz in Wien zu einer Kundgebung für die Rechte von Sexarbeiter_innen. Ein (Audio-) Bericht von nochrichten.net.

 
 

Von 17.-19. April 2008 fand in Hamburg die 39. Fachtagung Prostitution zum Thema "Gemeinsamkeiten und Differenzen im Kontext von Migration und Sexarbeit" statt. Die TeilnehmerInnen sprachen sich für Selbstbestimmung von und Rechte für SexarbeiterInnen aus und stellten sich gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung.

 
 

From the 39th Seminar on Prostitution in Germany Hamburg, 17 to 19 April 2008: "Similarities and differences in the context of Migration and Sex Work".

 
 

[15. May 2008]

artikel Lipstick Demands

Installation, Happening und Symposium vom 17. Mai - 2. Juni 2008 im blumberg° in Wien - im Rahmen der bundesweiten Kampagne SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!

 
 

Start der bundesweiten Kampagne "SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte! 2008" - Pressemitteilung, von LEFÖ, 10. Mar 2008

 

Bundesweiten Kampagne für die Rechte von SexarbeiterInnen 8. März 2008 | Internationaler Frauentag - 2. Juni 2008 | Internationaler Hurentag - verlängert bis 29. Juni 2008 | begleitend zur Fußball-EM

 
 

Aussendung von LEFÖ zum 8. General Meeting von TAMPEP und Bericht von der Kundgebung "SexarbeiterInnen haben Lust ... auf ihre Rechte" in Wien.

 
 

Vom 28. Februar bis 1. März 2008 findet in Wien - im Rahmen von TAMPEP 8 - ein General Meeting statt. Mit einer Kundgebung am 1. März 2008 von 15.00-16.00 Uhr vor dem Parlament wird u.a. die volle rechtliche Gleichstellung von SexarbeiterInnen gefordert.

 
 

17. Dezember - Internationaler Tag gegen Gewalt an SexarbeiterInnen. Pressemitteilung von LEFÖ.

 
 

Eine Radio-aktive Intervention in Wien zum internationalen Hurentag am 2. Juni 2007 zur Unterstützung der bundesweiten Kampagne für die Rechte von SexarbeiterInnen in Kooperation mit dem Stuwerkomitee.

 
 

Pressemitteilung von LEFOE zum internationalen Hurentag 2007, und Informationen zum Abschluss der Kampagne "SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!" am Fr, 01. Juni 2007, 19:00-22:00 am Alten Markt in Linz und Sa, 2. Juni 2007, 13:00-17:00 Uhr am Urban-Loritz-Platz in Wien.

 
 

Im folgenden dokumentieren wir einen Text der Kampagne "SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!", die vom 8. März 2007, dem internationalen Frauentag bis zum 2. Juni 2007, dem internationalen Hurentag mit zahlreichen Veranstaltungen Sexarbeit zum Thema machte.

 
 

Interview mit zwei Mitarbeiterinnen des Anti Trafficking Centre (ATC) in Belgrad über die Situation von SexarbeiterInnen in Serbien.

 
 

Ein Gespräch über die Situation von Sexarbeiterinnen in Österreich, LEFÖs Arbeitsbereiche, Trafficking- und Opferdiskurse, die internationale Hurenbewegung und Solidarisierung.

 
 

Sextourismus in der Dominikanischen Republik.
Von Ulla G. Ebner - Frauensolidarität.

 
 

[Bundesweite Kampagne für die Rechte von SexarbeiterInnen] 8. März 2007 | Internationaler Frauentag - 2. Juni 2007 | Internationaler Hurentag

 
 

Pressemitteilung von LEFÖ zum Internationalen Treffen des TAMPEP Netzwerks, das vom 25.-27. Sep. 2006 in Turin statt gefunden hat.

 
 

Pressemitteilung von LEFÖ zur 37. Fachtagung Prostitution gegen gesellschaftliche Marginalisierung, die 38. Fachtagung findet im März 2007 in Wien statt.

 

In Deutschland arbeiten derzeit schätzungsweise 400.000 Frauen und Männer in der Prostitution. Davon sind ca. 60 Prozent Migrantinnen aus 35 verschiedenen Ländern, die Hälfte von ihnen aus Mittel- und Osteuropa. Viele dieser Arbeitsmigrantinnen wissen bereits bei der Ausreise um den Charakter ihrer künftigen Arbeit.

 

LEFÖ fordert rechtliche Anerkennung und ruft mit anderen Organisationen am Nachmittag zur Aktion am Urban Loritz Platz in Wien auf.

 
 

[29. Apr 2006]

artikel Das NAG(t)

Das neue Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG), welches mit 1.1.2006 in österreich in Kraft getreten ist, beinhaltet ein gewaltiges Potenzial an Verschlechterungen für zahlreiche Menschen.

thema asyl- und fremdenrecht 2005

 

Menschenrechte müssen auf nationaler Ebene sichergestellt werden! LEFÖ fordert Gesetzesänderung in Österreich

 
 

Am internationalen Tag der Sex- arbeiterInnen lädt Lefö nachmittags zur Aktion SexARBEIT vor der Hauptbücherei Wien.

 
 

In February 2005 the Austrian Ministry of Foreign Affairs banned the visas for Romanian sexworkers. Officially this was implemented at the request of the Romanian government. Romanian prostitutes to whom a visa has already been granted must now count on loosing their residence permit.

 

Im Februar 2005 wurde vom Österreichischen Innenministerium ein Visumsverbot für Sexarbeiterinnen aus Rumänien verfügt. Damit, so die offizielle Begründung, werde einem Ersuchen der rumänischen Regierung nachgekommen. Rumänische Prostituierte, denen bereits ein Visum erteilt wurde, müssen mit aufenthaltsbeendenden maßnahmen rechnen.

 

[25. Jan 2005]

artikel Fließende Grenzen...

...oder warum der Begriff der "Freiwilligkeit" von Sexarbeit mit Vorsicht zu geniessen ist.

thema frauen und migration

 

Als Resultat zweijähriger Vernetzungs- arbeit zum Thema soziale und arbeitsrechtliche Eingliederung in die Gesellschaft von migrierten Sexarbeiterinnen und von Frauenhandel betroffenen Sexarbeiterinnen ist kürzlich eine Publikation der transnationalen Kooperation Gender Street erschienen.

thema frauen und migration

 
 

Die Gesetzgebung zur Prostitution dient zur Regulierung von Sexarbeit. Auf Landesebene gibt es neue Gesetze in Salzburg seit November 2003 und in Wien seit Jänner 2004.

 
 

Das Video-Essay Remote Sensing taucht in die Grauzone des Frauenhandels ein und zeigt die verschiedenartigen Konzepte der Prostitution, in der beschäftigt und gefangen sind. Es folgt den Spuren und Beweggründen von Frauen, die in das globale Sexgeschäft migrieren.

thema frauen und migration