Thema: grenzregime marokko
Am 15. Apr 2008 fand in Hamburg eine Veranstaltung im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne zur Situation gestrandeter MigrantInnen in Marokko statt. In der Folge erschien in einer marokkanischen Zeitung ein diffamierender Artikel. ABCDS und weitere Oragnisationen protestieren dagegen und rufen zur Solidarität auf.
Vom 31. März bis zum 21. April 2008 finden in Großbritannien, Frankreich und Deutschland Veranstaltungen statt, mit denen auf die menschenverachtende Abschottungspolitik an den EU-Außengrenzen aufmerksam gemacht wird.
Ein Bericht vom Sozialforum in Bouznika/Marokko vom 25. bis 27.1.2008 und der transnationalen Vernetzung und den Protesten gegen die Verhaftungen von MigrantInnen.
Aufruf zur Mobilisierung des Nachfolgekomitees des Netzwerks Manifeste euro-africain, Protestbrief und Adressen
Bericht vom Sozialforum in Bouznika, Marokko vom 25.-27. Jan 2008
Im Rahmen der Aktionstage zum Weltsozialforum fand ein Sozialforum in Bouznika, Marokko statt. Zum Abschluss der Diskussionen zum Thema Migration wurde am 27. Jan 2008 eine Erklärung verabschiedet.
In Marokko kommt es laufend zu rassistischen Razzien, Festnahmen, Misshandlungen und Deportationen. Zuletzt wurde Razzien und Massenverhaftungen am 19. Jan 2008 bekannt, nur zwei Tage vor einem Gipfeltreffen zwischen PolitikerInenn auf der EU und aus Nordafrika in Rabat.
Roundups of migrants on a very large scale have again taken place on the night of 25_26 October 2007, simultaneously in Rabat in an area where migrants live and on the campus of Oujda university, in the east of the country near the Algerian frontier, where many migrants live.
During a meeting on Sunday, Oct 28, 2007, the board of the "Association Beni Znassen for culture" (ABCDS) stated that, near Oujda (Morocco), countless deportations of migrants to Algeria continue to take place since Dec 23, 2006. This initial action was but one episode of a series of mass deportations of immigrants.
Anlässlich neuerlicher rassistischer Razzien in Marokko werden in einer Erklärung zahlreicher Organisationen und Einzelpersonen Konsequenzen der Zusammenarbeit zwischen EU und Marokko im Bereich Migration und Asyl gefordert.
Der Vorstand der ABCDS, Assoziation Beni Znassen für Kultur, Entwicklung und Solidarität, der sich am Sonntag, den 28.Oktober 2007 getroffen hat, stellt fest, dass die Abschiebungen von subsaharischen MigrantInnen in Richtung der algerischen Grenze nahe bei Oujda sich seit dem 23. Dezember 2006 in unbestimmter Zahl wiederholen.
Nach neuesten Berichten aus Marokko fanden dort in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2007 wieder Razzien, Festnahmen und Abschiebungen von MigrantInnen an die geschlossene algerische Grenze statt. Es gibt einen Aufruf zum Protest!
Bericht über einen Besuch in Oujda (Ostmarokko) vom 04.-08. Oktober 2007 sowie eine Konferenz und eine Kundgebung gegen Menschenrechtsverletzungen an den Grenzen.
In Erinnerung an die Todesschüsse im Herbst 2005 an den Grenzen von Ceuta und Melilla findet bereits zum 3. Mal eine Karawane in die Wälder von Belyounes beim Zaun von Ceuta statt. Damit wird den Toten gedacht und gegen die andauernden Menschenrechtsverletzungen an den Grenzen protestiert. Start ist am Sonntag, 21. Okt 2007 um 10 Uhr am Place des Nations in Tanger.
On 06. Oct 2007 exponents of several Organisations from Morocco, Espanol, France, Italy and Germany met in Oujda/Eat-Morocco during a conference on violations of human rights at borders. In a declaration they demanded basic rights for migrants, asylum seekers and refugees.
Am 06. Okt 2007 wurde in Oujda (Ost-Marokko) von VertreterInnen verschiedener Organisationen aus Marokko, Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland eine Erklärung verabschiedet, in der u.a. die Respektierung der Grundrechte von MigrantInnen, Asylsuchenden und Flüchtlingen gefordert wird.
Für den 6. Oktober 2007 mobilisieren AktivistInnen in Marokko zu internationalen Protesten für die Rechte der MigrantInnen.
Wohin die Jagd auf MigrantInnen im Namen des Schutzes der Grenzen Europas führt: Todesschüsse in Laâyoune für den Versuch, Marokko zu verlassen, Misshandlungen und Massenabschiebungen in Oujda.
Presseerklärung aus Marokko zur Festnahme des Präsidenten von Red Chabaka, eine Organisation die im Norden Marokkos Flüchtlinge und MigrantInnen unterstützt.
In Oujda/Marokko kam es am frühen Morgen des Donnerstag, 26. Juli 2007 zu den massivsten Polizeieinsatz gegen MigrantInnen seit den Geschehnissen im Oktober 2005 rund um Ceuta und Melilla.
Mit einem Sit-in protestierten vom 18. bis 25. Mai 2007 Flüchtlinge und AsylwerberInnen vor der marokkanischen Vertretung des UNHCR in Rabat. Sie setzten die UNO-Organisation aber auch das Königreich unter Druck. Und das ist erst der Anfang...
In-depth analysis of events and the legal implications of large-scale operations involving the "Detention, deportation and degrading treatment of 42 black persons of sub-Saharan origin, asylum-seekers and refugees, in Morocco in the early morning hours of 23rd to 24th December 2006".
Erneut wurde in Oujda (Marokko) der Uni-Campus gestürmt. Die Polizei nahm 150 Flüchtlinge fest, die vermutlich abgeschoben werden, und beschlagnahmte bzw. zerstörte Hilfsgüter. Aber auch Hilfsorganisationen werden mittlerweile mit Repression überzogen.
Bei weiteren rassistischen Razzien am 20. Feb 2007 in Nador wurden 109 Personen verhaftet. Innenminister sprach sich für die sofortige Deportation "illegaler" Flüchtlinge aus.
EU-Kommission relativiert schwere Menschenrechtsverletzungen an Flüchtlingen in Marokko -- Marokko fordert EU-Unterstützung gegen MigrantInnen -- Kommentar und Aktionsvorschlag
In den letzten Jahren wurde immer wieder bekannt, dass die Behörden in Marokko Menschen in der Wüste an die Grenze zu Algerien aussetzen und ihrem Schicksal überlassen. So auch in Folge großangelegter Razzien, die seit dem 23. Dez 2006 stattfinden. Was sich die Regierung von Marokko davon erhofft und welcher Widerstand sich dagegen formiert, beschreibt der folgende Artikel.
Marokkanische Sicherheitskräfte haben am frühen Morgen des 17. Jan 2007 das Uni-Gelände von Oujda gestürmt, wohin sich zahlreiche Opfer der Razzien vom Dezember 2006 zurückgezogen hatten.
... die vor allem auch einen Einblick in die Konsequenzen auf das alltägliche Leben und Überleben und den seelischen Druck der Betroffenen geben.
Endlich erfolgt ein konkreter Aufruf mit Anklagen und Forderungen gegen das barbarische Vorgehen der EU-Abschottungspolitik, durchgeführt durch marokkanische und algerische Armee und Ordnungskräften. Die "Asociación Elin", die diesen Aufruf initiiert, berichtet von vor Ort...
In Marokko werden die Rechte auf eine menschenwürdige Behandlung von Männern und Frauen im Namen der Grenzsicherung Europas verletzt
Rabat, 04 Jan 2007 - In Morocco, the rights and dignity of men and women are scorned in the name of the protection of Europe's borders
Pressemitteilung verschiedener Organisationen vom 04. Jan 2007 zu den Massenabschiebungen in Marokko im Dezember 2006.
In einem Statement von Attac Marokko vom 2. Jänner 2006 wird auf die Misshandlungen aufmerksam gemacht, zu denen es bei den seit 23. Dez 2006 stattfindenden Massendeportationen in die Wüste kommt. Frauen sind dabei massiver Repression ausgesetzt. Eine Schwangere verlor nach einer Vergewaltigung ihr Baby. Es wird zu Protesten aufgerufen.
Erklärung des europäischen Netzwerks migreurop vom 26. Dez 2006 zu den jüngsten Abschiebungen aus Marokko - Im Namen der Verabredungen mit der EU werden MigrantInnen und Flüchtlinge in Marokko mit Razzien überzogen
Über die Weihnachtsfeiertage 2006 hat Marokko Hunderte von Flüchtlingen verhaftet und durch Aussetzen an der algerischen Grenze "abgeschoben". Es wird zu Protesten beim marokkanischen Innenministerium aufgerufen.
Überall protestieren MigrantInnen und Flüchtlinge gegen die zunehmende Repression. Nicht einmal anerkannte Flüchtlinge können sich sicher fühlen. Dies zeigen u.a. das Verhalten des UNHCR und eine Kirchenbesetzung in Rabat, die brutal geräumt wurde.
Am 10. und 11. Juli 2006 findet in Rabat (Marokko) eine euroafrikanische MinisterInnen- Konferenz zum Thema Migration statt. Nur wenige Tage davor sterben erneut Menschen am Zaun von Melilla.
J. erschien am 29. März 2006 in einem marokkanischen Krankenhaus. Wir konnten nicht glauben, was wir sahen. Er lag mit verbundenem Kopf im Bett, konnte nicht sprechen und sein Gesicht war völlig entstellt.
Hunderte abgeschobene AfrikanerInnen sitzen mitten in der Wüste fest, Spanien schiebt ein weiteres "Flüchtlingsboot" ab.
Zum Hauptmenu .
Zum Bereichsmenu