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Seibane Wague

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In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2003 starb Seibane Wague an den Folgen eines Polizei- und Rettungseinsatzes in Wiener Stadtpark.
Im Jänner 2004 erklärte der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) in Wien den Einsatz der Polizei, der zum Tod von Seibane Wague führte, für rechtswidrig. Zwei Jahre nach dem Tod im Stadtpark standen 10 Personen wegen "fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen" vor Gericht - ohne Konsequenzen! Begleitend kam es zu Protesten.
Am 15. März 2007 fand die Berufungsverhandlung am Oberlandesgericht Wien statt. Dort wurde das Urteil aus erster Instanz im Wesentlichen bestätigt, lediglich die Strafe für den einzigen (bedingt) verurteilten Polizisten wurde herab gesetzt.

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Vor 11 Jahren, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2003 starb Seibane Wague an den Folgen eines Einsatzes von Polizei und Rettung im Wiener Stadtpark.

 
 

Das Gedenken findet an jener Stelle statt, an der er von Polizei und Rettungskräften zu Tode gebracht wurde: im Stadtpark, am 14. Juli um 18.30.

 
 

15. Juli 2010, 20:30-22:00 im WUK, Währinger- straße 59, 1090 Wien + Hintergrundinfos.



 
 

Am Abend des 14. Juli 2009 trafen sich 25 Aktivist_innen im Stadtpark, um den Opfern rassistischer Staatsgewalt zu gedenken.

 
 

Am 15. Juli dieses Jahres jährt sich zum sechsten Mal der Tod von Seibane Wague. Am Dienstag, 14. Juli um 18:00 im Stadtpark, am Ort des ehemaligen Afrika-Kulturdorfs, findet eine Gedenkveranstaltung statt.

 
 

Di, 15.7.2008, 18 - 20.30 Uhr: Event mit Film, Lesung, Diskussion in Freistadt, OÖ;
Mi, 16.7.2008, 20.30: Filmdoku 'Requiem für Seibane' von Werner Eder und Diskussion in Wien

 
 

In a Vienna court on Wednesday 09 November 2005 the presiding Judge in the trail of the ten persons (6 police officers, 3 paramedics, and 1 physician) accused over the death on 15 July 2003, of a black African, Mr. Cheibani Wague from Mauritania, delivered his long-awaited verdict.
Article by Chibo Onyeji

 
 

[28. Jun 2008]

artikel Protest gegen ORF Serie

... in der jener Sanitäter zum Held stilisiert wird, unter dessen Füssen Seibane Wague im Juli 2003 im Stadtpark starb.

 
 

Am 21. März 2007 demonstrierten in Wien mehr als 200 Leute gegen staatlichen Rassismus. Anlass für den Protest waren einmal mehr fehlende Konsequenzen nach einem rassistischen Polizei- und Rettungseinsatz. (:: Bildergalerie)

 
 

Am 15.7.2003 kam Seibane Wague bei einer gewaltsamen Amtshandlung, an der 10 Einsatzkräfte beteiligt waren, ums Leben. Am 15.03.2007 wurde in 2.Instanz das empörend milde Urteil gegen die Einsatzkräfte bestätigt und teilweise noch weiter abgeschwächt.
:: Aufruf als pdf :: Flyer als pdf :: Plakat als jpg

 
 

Presseaussendung von SOS Mitmensch zum Urteilsspruch des Oberlandesgerichtes Wien.

 

[15. Mar 2007]

artikel Legitimierte Tötung

Das Oberlandesgericht Wien hat heute, 15.03.2007, die milden Urteile gegen jene BeamtInnen, die an der "Amtshandlung", die zum Tod von Seibane Wague führte, beteiligt waren, nicht nur bestätigt, sondern weiter herabgesetzt. Aus Anlass dieser Urteilsverkündigung und im Rahmen der europäischen Aktionswoche gegen Rassismus findet am 21.03.2007 eine Demo statt. Treffpunkt gemeinsam mit Ehe ohne Grenzen 17 Uhr vor dem Innenministerium, Herrengasse 7, 1010 Wien; 18 Uhr Demo zum Stadtpark

 

Beginn der öffentlichen Berufungs- verhandlung: 15.03.2007 um 9 Uhr im Justizpalast / Oberlandesgericht Wien, Schmerlingplatz 11, 1016 Wien, Zimmer 3090.
Aufruf zur Prozessbeobachtung.

 
 

16 Monate nach dem Prozess um den Tod von Seibane Wague werden die milden Schuldsprüche für einen Polizisten und den Notarzt neu verhandelt.

 
 

Am 15. Juli 2003 wurde Seibane Wague im Zuge eines Einsatzes von Polizei und Rettung in Wien umgebracht. Drei Jahre späer wurde im Zuge einiger Veranstlatungen an ihn und weitere Opfer des rassistischen Polizeiterrors gedacht.

 
 

Konzertabend mit Vortrag "Joseph Boulogne Le Chevalier Saint George. Der Schwarze Mozart" von Beate Hammond am 15. Juli 2006

 
 

Podiumsdiskussion anlässlich der Urteilsverkündung. Montag, 12. Dez. 2005, Juridicum / Wien

 

Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei und Justiz nach dem Skandalurteil im Prozess zum Tod von Seibane Wague. Das Urteil sei das Ergebnis "gesetzgeberischer Feigheit", ein zweiter Strafprozess sei "zwingend notwendig".

 

Ungefähr 800 - 900 Personen beteiligten sich am Samstag, 12.11.2005, in Wien an der Demonstration gegen das Skandalurteil im Prozess zum Tod von Seibane Wague.

 
 

Protokoll vom 9. Verhandlungstag, 9. November 2005
Schlußplädoyers und Urteilsverkündung.
Spezieller Hinweis auf die Demonstration, die am Samstag, 12.11., aufgrund dieses Skandalurteils stattfinden wird: Treffpunkt 15 Uhr, Ballhausplatz / Wien

 

Stellungnahme der Plattform Gerechtigkeit für Seibane Wague vom 9. November 2005 zum Urteil im Prozess.

 

In Österreich dürfen BeamtInnen anscheinend ungestraft töten. Dem muss Widerstand entgegengesetzt werden!
Demo: Samstag, 12.11.2005, Treffpunkt 15 Uhr Ballhausplatz / Wien :: Plakat (.jpg)
Hinkommen, weitersagen!

 
 

Am 9. November 2005 sprach Richter Pohnert das Urteil im Prozess wegen fahrlässiger Tötung von Seibane Wague (noch nicht rechtskräftig). Zwei der Angeklagten wurden zu sieben Monaten bedingter Haft verurteilt, die restlichen acht Angeklagten wurden freigesprochen!

 

Lagebericht (Stand 10:20 Uhr) vom letzten Gerichtsstag im Prozess zum Tod von Seibane Wague. Am frühen Nachmittag ist die Urteilsverkündung zu erwarten.

 
 

Die Urteilsver- kündigungen im Prozess gegen die zehn Beschuldigten, sechs PolizistInnen, drei Sanitäter und ein Notarzt, wegen der fahrlässigen Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen von Herrn Seibane Wague, finden am Mittwoch, 09. November 2005 um 08.30 Uhr statt. Danach kommt es zu mehreren Veranstaltungen.

 
 

Am Tag der Urteils- verkündung im Prozess zum Tod im Afrikadorf findet eine Diskussions- veranstaltung statt: Mi, 9. Nov 2005 ab 20:30 im EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien.

 
 

Der Prozess geht dem Ende zu. Am Fr, 4. Nov wurde die Beweisaufnahme abgeschlossen. Am Mi, 9. Nov 2005 folgen die Schlussplädoyers und die Urteilsverkündung. Abends gibt es eine Veranstaltung zur Reflexion im EKH.

 
 

Protokoll vom 8. Verhandlungstag, 4. November 2005, 8.30 - knapp vor der Mittagspause.
Die Besprechung mehrerer Gutachten zum Tod von Seibane Wague wurde fortgesetzt.
Text ist noch unvollständig. Rest wird nachgereicht.

 

Stellungnahme der Plattform Gerechtigkeit für Seibane Wague zum angeblich vorletzten Prozesstag.
Verschiebung der Verhandlung als taktischer Schachzug der Verteidigung?

 
 

Protokoll vom 7. Verhandlungstag, 3. November 2005
Befragt wurden einige Zeugen und die Sachverständigen legten ihre Gutachten vor bzw. fassten diese zusammen.

 

Die Urteils- verkündung im Prozess gegen die zehn Angeklagten wegen der fahrlässigen Tötung Seibane Wagues wird nicht wie vorgesehen am Freitag, 4. November 2005 stattfinden. Wann genau es zur Urteilsverkündigung kommen wird, wird sich erst klären. Infos und Veranstaltungen zum Prozess.

 
 

Stellungnahme der Plattform Gerechtigkeit für Seibane Wague zum 6. Verhandlungstag am 2. November 2005

 
 

Protokoll vom 6. Verhandlungstag, 2. November 2005
Mitschrift von 9.00 - 12.45 Uhr.
Befragt wurden mehrere Ausbildner der Sanitäter, sowie PolizistInnen wegen möglicher Absprache.

 

Mitschrift von 9.00 - 12.45 Uhr.
Befragt wurden einige AnrainerInnen am Stadtpark und mehrere PolizistInnen.

 

Stellungnahme der Plattform Gerechtigkeit für Seibane Wague vom 30. Oktober 2005.


 
 

Mitschrift Freitag 28. Oktober 2005 von 15 - 17 Uhr. Befragt wurden hauptsächlich höherrangige PolizistInnen und AusbildnerInnen.

 

Mitschrift Freitag 28. Oktober 2005 von 8.30 - 15 Uhr. Befragt wurden hauptsächlich höherrangige PolizistInnen und AusbildnerInnen.

 

Vienna Video gnuldnahreV
Freitag, 28. Oktober 2005 ab 20:00 Uhr
im EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien
+ weitere Veranstaltungen

 
 

Am kommenden Freitag, 28.10.2005, wird der Prozess zum Tod von Seibane Wague gegen sechs PolizistInnen, drei Sanitäter und einen Notarzt fortgesetzt. Parallel dazu finden Veranstaltungen in Gedenken an Seibane Wague statt.

 
 

Ab 28. Oktober 2005 wird der Prozess gegen 10 PolizistInnen, SanitäterInnen und einen Notarzt am Landesgericht Wien fortgesetzt, die an der für Seibane Wague tödlich endenden Amtshandlung am 15. Juli 2005 im Wiener Sadtpark beteiligt waren. Parallel kommt es zu Veranstaltungen.

 
 

Ein neues medizinisches Gutachten besagt, dass Seibane Wague nicht an Herzversagen starb sondern erstickt ist.

 
 

Der Prozess rund um den Tod von Seibane Wague wird am 28. Oktober 2005 im Wiener Straflandesgericht fortgesetzt. Vier weitere Verhandlungstage sind vorgesehen.

 

Der Verwaltungsgerichtshof hat die Rechtswidrigkeit der Amtshandlung bestätigt, bei der Seibane Wague 2003 zu Tode kam. Damit wurde dem Spruch des Wiener Unabhängigen Verwaltungssenats (UVS) Recht gegeben.

 

Mittwoch, 27. Juli 2005, 20:00 Uhr im EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien: Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Prozess gegen die zehn Angeklagten wegen der Tötung von Seibane Wague.

 

Mitschrift der Prozessbeobachtung vom dritten Verhandlungstag, 21. Juli 2005, 8.30 Uhr - 13.40 Uhr (vor der Mittagspause). Die fehlenden Teile werden nachgereicht.
Der Prozess wurde auf den 28. Oktober 2005 vertagt.

 

Mitschrift der Prozessbeobachtung vom zweiten Verhandlungstag, 20. Juli 2005, 8.30 Uhr - 15.10 Uhr.
Die fehlenden Teile werden nachgereicht.

 

Aussendung anlässlich des Prozesses am Landesgericht Wien. Darin wird u.a. kritisiert, dass Polizeibeamte und SanitäterInnen ihre Berufstätigkeit uneingeschränkt ausueben dürfen. Gefordert wird die Suspendierung der angeklagten PolizistInnen, SaniTäter und des Notarztes.

 
 

Mitschrift des 1. Verhandlungstages am Landesgericht Wien. (Mit Links zu weiteren Berichten.)

 
 

[19. Jul 2005]

artikel Dubs V Seibane

Verhandlung - Video - Vienna, 19. bis 21. Juli 2005, jeweils ab 17:00 Uhr im WUK Projektraum, Währingerstr. 59, 1090 Wien ( Bildergalerie)

 
 

And a vision appeared to Paul in the night: a man of Macedonia was standing beseeching him and saying, "Come over to Macedonia and help us." - Acts of the Apostles 16:9.

 
 

Am 14. Juli 2005 fanden eine Demonstration und eine Kundgebung in Gedenken an Seibane Wague, der zwei Jahre zuvor im Zuge eine Polizei- und Rettungseinsatzes umgebracht worden war, statt. Mindestens 150 Leute beteiligten sich an den Aktionen. ( Bildergalerie)

 
 

Von 19. bis 21. Juli 2005 findet in Wien der Prozess wegen des gewaltsamen Todes von Seibane Wague in der Nacht von 14. auf 15. Juli 2003 statt. Wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen - angeklagt sind sechs PolizistInnen, drei Sanitäter und ein Notarzt.

 
 

Dokumentation einer Aussendung zum wöchentlichen Donnerstagsspeakerscorner gegen Schwarz/Blau/Orange am Ballhausplatz in Wien.

 

Von 19. bis 21. Juli 2005 findet in Wien der Prozess wegen des Todes von Seibane Wague im Stadtpark vor rund 2 Jahren statt. Zehn "Helfer" stehen vor Gericht, der Fall bleibt ein Politikum.

 
 

Nach einer Verkehrs- kontrolle wurde ein Mann aus Wien im Mai 2003 von Polizisten am Boden fixiert - ähnlich wie bei der Amtshandlung, die zum Tod von Seibane Wague führte. Die beiden Polizisten wurden nun zu jeweils 10 Monaten bedingter Haft verurteilt.

 
 

Alle zehn an der Amtshandlung beteiligten Personen müssen sich vor Gericht verantworten.

 
 

Staatsanwältin wertet nach Informationen des "Falter" Amtshandlung nicht als "vorschrifts- gemäß" sondern als kriminelle Tat.

 
 

Nach einer Verkehrs- kontrolle wurde ein Mann aus Wien im Mai 2003 von Polizisten am Boden fixiert - ähnlich wie bei der Amtshandlung, die zum Tod von Seibane Wague führte. Ein Prozesstermin ist noch nicht fixiert.

 
 

Aufruf der "Plattform Gerechtigkeit für Seibane Wague" zu einer Gedenk Zusammenkunft am 15. Juli 2004 im Wiener Stadtpark.

 
 

Protokoll des vierten und letzten Tages des Verfahrens vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) am 29. Jänner 2004 mit Urteilsverkündung.

 
 

Fast vier Monate nach dem Tod von Seibane W. ist das letzte gerichtsmedizinische Gutachten fertig.

 

Zumindest seit gestern (dienstag 22. juli) ist das Afrika Kulturdorf ohne Strom. Das Stadtgartenamt soll den Verantwortlichen nahegelegt haben, das Afrikakulturdorf zuzusperren und zu schleifen.

 

Seibane Wague: Strasser muss politische Verantwortung übernehmen
Utl: UVS-Urteil erster Schritt für Aufarbeitung des Vorfalls

 

In der Nacht zum Freitag, 6. Juni 2003, wurde ein Brandanschlag auf das Afrika-Kulturdorf 2003 im Wiener Stadtpark verÃ?bt. Nach einem Einbruch zwei Tage nach der Eröffnung im Mai, ist dies nun schon der zweite Angriff auf das vom Afro-Austria Team inizierte Projekt.

 
 

3. Verhandlungstag am 15. Jänner 2004.
Die Plattform Gerechtigkeit f. Seibane Wague informiert:

 

Plattform Gerechtigkeit für Seibane Wague

UVS-Verfahren - Beschwerdeklage gegen die Bundespolizeidirektion Wien, am 11.12.2003

 

Protokoll des 2. Verhandlungstages vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) am 11. Dezember 2003

 

Protokoll des 1. Verhandlungstages vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) am 4. Dezember 2003

 

Whatever the official cause of death, one thing is clear: Seibane Wague is one more person who has died in connection with a police intervention. As always, state power targets the marginalized.

 

Was auch immer sich im Detail ergeben wird: die Zahl der in Zusammenhang mit Polizeieinsätzen Gestorbenen hat sich wieder erhöht. Die Staatsgewalt richtet sich wie immer in unverhältnismäßiger Voreingenommenheit gegen Marginalisierte.

 

In der Aufhebung der Suspendierung des Notarztes, der der Festnahme mit Todesfolge von Seibane Wague beiwohnte, sehen die VertreterInnen der Plattform "Menschenrechtskomitee-Gerechtigkeit für Seibani Wague" einen Rückschlag des Rechtsstaates.

 
 

Seibane Wague starb am 15. Juli nach einem Polizei- und Rettungseinsatz.
www.no-racism.net dokumentiert einen Text der "Initiative Selbstverteidigung".

 

Am Donnerstag, den 31. Juli 2003 sind hunderte Freunde und Freundinnen von Seibane Wague am Flughafen gewesen um ihren symbolischen Abschied zu zeigen.

 

Die beiden Organisationen fordern erneut den Rücktritt von Innenminister Strasser und die Suspendierung der beteiligten BeamtInnen.

 

Vienna, Friday 25th of July 2003: Thousands protested in memorial of Seibane Wague and against institutionalised racism. Seibane was assassinated on 15th of July 2003.

 
 

www.no-racism.net veröffentlicht den Text von Ishraga M. Hamid mit Erlaubnis der Autorin.

 

Since the death of Seibane Wague several antiracist actions took place in Vienna.

 

Die Staatsanwaltschaft Wien wartet auf den Obduktionsbericht der Gerichtsmedizin. Erst dann wird entschieden, ob, und wenn ja, gegen wen Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben wird.

 

3000 - 4000 Menschen beteiligten sich an der Demo in Gedenken an Seibane Wague.

 
 

Stellungnahme von Asyl in Not zum Tod von Seibane Wague

 

Rassistische Übergriffe der Exekutive stellen einen beträchtlichen Anteil aller bei der Beratungsstelle für ZeugInnen und Opfer von Rassismus eingehenden fälle dar. Aber auch Ereignisse, bei denen RettungssaniTäterInnen gegenüber MigrantInnen auffÃ?llig brutal vorgehen, finden sich im aktuellen Rassismus Report 2002 von ZARA-Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit.

 

Die Menschenrechtsorganisation amnesty international Österreich (ai) verlangt, nachdem immer mehr besTürzende Details über den Tod von Seibane Wague im Afrikadorf im Wiener Stadtpark bekannt werden, unbedingt die Einbeziehung des Menschenrechtsbeirats.

 

After Shibane Wague"s death on 15th of July 2003 in the African Cultural Village within the Vienna city park, severe criticisms of the emergency medical services on the scene have come to light. On a video, referenced by the city newspaper, "Falter," it is clear that Shibane Wage lay motionless on the ground for at least five minutes, before being transferred into an ambulance. The police present performed no first aid.

 

Nach dem Tod von Seibane Wague im Wiener Afrika-Kulturdorf im Stadtpark am 15.7. sind schwere Vorwürfe gegen Polizei und Rettung aufgetaucht.

 

Am Donnerstag 24. Juni 2004 wird der Film von Patrick L"©on Bongola: "Chronologie eine Todes, Natalies Geschichte" in Anwesenheit des Filmemachers im Infoladen 10 im EKH gezeigt.

 

In der Nacht von 22. auf 23. Juli 2003 wurde erneut ein Brandanschlag auf das Afirkadorf verübt. Das Denkmal für Seibane Wague brannte ab.

 
 

Ein neues medizinisches Gutachten ergab, dass die PolizistInnen zu wenig taten, um den Tod von Seibane Wague zu verhindern. Nun werde auch gegen vier BeamtInnen ermittelt, teilte am Freitag, 16. April 2004, Otto Schneider von der Staatsanwaltschaft Wien mit.

 
 

Rede zum 3. Verhandlungstag am 15.1.2004.

 

Am 18. Juli 2003 versammelten sich ca. 50 Personen beim Afrika-Kulturdorf im Wiener Stadtpark. Um ca. 9 uhr 45 verliessen die Leute als Demonstration das Kulturdorf und gingen Richtung Innenministerium in der Herrengasse. Dort fand eine Mahnwache für Seibane Wague statt.

 

Urteil des UVS: Verhaftung war nicht gesetzeskonform - die Fixierung rechtswidrig - für die Polizei ist "Urteil nicht nachvollziehbar"

 
 

Protokoll des dritten Tages der Verhandlung vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) in Wien am 15. Jänner 2004.