Rubrik: deportationclass
Am 8. April 2008 sollte vom Flughafen Frankfurt aus eine Abschiebung mit der GULF AIR nach Pakistan stattfinden. Der Abzuschiebende wurde von gewalttätigen Polizisten ins Flugzeug gezerrt und entweder von einer Mitarbeiterin des Airline oder - wie es später hieß - von einer "unbekannte Passagierin" mittels Beruhigungsspritze "ruhiggestellt".
flughafen
Kampagne Stop 'Ethnic Charter Flights' gegen Charter- abschiebungen mit der Fluglinie Hamburg International.
Innerhalb der EU finden immer mehr Sammel- abschiebungen mit Chartermaschinen statt. Zahlreiche Unternehmen verdienen daran.
Da Zagros-Air angekündigt hat, jetzt doch wieder in den Irak abzuschieben, wurde eine Postkartenkampagne 'Never come back flights. Frankfurt - Erbil' ins Leben gerufen. Protestpostkarten bestellen!
On 5 July, 2007, representatives of the central trade union committee (comité d'entreprise, CCE) of Air France passed a motion demanding from Air France KLM Group shareholders to "stop the use of aircraft of the Group Air France KLM for the deportation of foreigners".
Bericht aus der "Liberation" vom 11.7.07 zu den Forderungen von Air France MitarbeiterInnen gegen Abschiebungen
Gegen das Geschäft der Lufthansa mit Abschiebungen gab es im Jahr 2001 eine Online- Demonstration. In der Folge kam es zu einem Prozess gegen einen Aktivisten von Libertad!, der nun mit einem Freispruch vor dem Oberlandesgericht Frankfurt endete.
Spain, France and Italy jointly organised a charter flight to expel 125 Romanian citizens residing illegally in their territory on 22 September 2005.
Nachdem Deportationen mittels Linienflugzeugen in den letzten Jahren immer wieder thematisiert und in einzelnen Fällen verhindert wurden, haben die EU-Staaten nun begonnen, ihre Deportationen "effizienter" zu gestalten. In Zukunft sollen mehr und mehr Leute mittels gemeinsamer Charterflugzeuge außer Landes geschafft werden.
Am Dienstag, 26. Juli 2005 wurden in französisch- britischer Zusammenarbeit 40 Leute mit einem gecharterten Maschine der "Blue Line" nach Afghanistan abgeschoben. Verschiedenen Meldungen zu folge war dies die erste einer Reihe von Sammeldeportationen.
Strafverfahren wegen Internet-Protest gegen die deutsche Lufthansa endet mit Geldstrafe. Angeklagter ruft im Schlusswort zu "elektronischem zivilen Ungehorsam" und weiterem Protest gegen das AbschiebeGeschäft der Lufthansa auf.
lufthansa
Lufthansa gibt 8-minötigen Ausfall ihres Servers zu
Angeklagter (libertad.de) greift am ersten Prozesstag die Abschiebepraxis an und verteidigt die Demonstrationsfreiheit im Internet
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In Frankfurt am Main steht ein Abschiebungs- gegner wegen der Organisation einer virtuellen Protestaktion vor Gericht. Es könnte ein Präzedenzfall werden.
Am 14. Juni findet das Verfahren am Frankfurter Amtsgericht statt.
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Am 14. Juni 2005 steht die Online- Demonstration gegen Lufthansa von 2001 vor Gericht
Libertad! -Presseerklärung vom 30.März 2005
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Am 20. Juni 2001 brachten mehr als 10.000 Teilnehmer/innen der Online Demo mit ihren Zugriffen auf die Lufthansa-Webseite den digitalen Kranich ins Wanken, die Seite war zeitweise lahmgelegt. Ende 2004 hat nun die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main Anklage gegen die beiden Anmelder der aufrufenden Internet-Domains erhoben.
lufthansa
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Hamburg und der Flüchtlingsrat Hamburg haben einen Aufruf gegen EU-Sammeldeportationen gestartet. Dem zuvor gegangen sind zwei solcher Sammeldeportationen im Mai und September 2004, bei denen die Hamburger AusländerInnenbehörde maßgeblich beteiligt war.
Mindestens 17 Personen wurden am 14. Sep 2004 mit großaufgebot von Polizei & BGS vom Hamburger Flughafen nach Togo, Benin und Burkina Faso deportiert. Behörden aus Belgien und der Schweiz waren beteiligt. Proteste dagegen gab es in der Abflughalle. - Dokumentation einer Aussendung der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, Hamburg.
grenzregime deutschland
Mitglieder der antirassistischen Initiative "LTU - deportation class" haben am 29.6.2004 um 11 Uhr die Geschäftsräume des LTU-ReiseBüros in Düsseldorf besetzt. Einer der Gründe für die Besetzung ist der an diesem Tag stattfindende LTU-Flug mit Abzuschiebenden nach Belgrad.
Activists demand that Air France stops carrying out deportations on its flights (translation of a communique issued by the activists occupying the agency). On January 30th the Air France agency at invalides in Paris has been occupied by more than 20 sans papiers, members of the unions SUD aerien and ALTER (the French pilots union) the action group "droits devant!!" and members of a homeless collective.
grenzregime frankreich
Das Ziel der Online-Demonstration ist es, durch massenhafte gleichzeitige Zugriffe auf die im world wide web öffentlich zugänglichen Sites der Lufthansa AG deren Internetpräsenz zu beeinträchtigen und somit unseren Protest gegen das AbschiebeGeschäft der Lufthansa AG zu äußern.
lufthansa
Die Presseerklärung ist zwar bereits aus dem Oktober 1998, wir veröffentlichen sie aber aus Gründen der Dokumentation nocheinmal. Das Abschiebesystem wird hier nicht grundsätzlich in Frage gestellt, zumindest werden aber gewaltsame Methoden der Abschiebung hinterfragt.
fluglinien
Bereits im Jänner 2001 wurde die ACA um einen Kommentar zu einer Stellungnahme der deutschen Vereinigung Cockpit betreffend Flugabschiebungen gebeten. Am 31.5.01 kam die Antwort.
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Auszüge aus den internationalen und nationalen Vorschriften bei Abschiebungen per Flugzeug (geschickt von der Austrian Cockpit Association am 31.5.01)
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In Duesseldorf, Frankfurt und Berlin protestieren AktivistInnen von "kein mensch ist illegal" heute in den Bueros der rumaenischen Fluggesellschaft TAROM gegen das Geschaeft mit Abschiebungen.
Jeden Dienstag startet vom Duesseldorfer Flughafen aus eine Machine der Romanian Air Transport, kurz TAROM, nach Bukarest. An Bord befinden sich keine Schwarzmeertouristen oder Geschaeftsreisende, sondern sogenannte "Deportees".
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Der Kampf der Fluglinien um jeden Passagier ist hart, da werden dann schon mal auch unfreiwillige FlugGäste mitgenommen um die Auslastung der Flugzeuge zu steigern. Am 21. August 2000 sollte der pakistanische Staatsbürger Ahmad Iftikhar von Bremen nach Pakistan abgeschoben werden. Mit Tyrolean Airways gings zuerst nach Wien-Schwechat, wo Ifthikar sich im Transitbereich seiner Abschiebung widersetzte. Wir dokumentieren einen Artikel aus der TAZ Bremen vom 25.9.2000 um an Hand eines Beispiels zu zeigen, wie eine Österreichische Fluglinie im Deportation-Business mitspielt.
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Anything but a single case
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Alles andere als ein Einzelfall
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Am Samstag, 2. März 2002 wurde das Büro der Cameroon Airlines in Brüssel besetzt. Diese direkte und gewaltfreie Aktion richtete sich gegen die gewaltsame Abschiebepolitik der belgischen Behörden. Cameroon Airlines ist eine der eifrigsten UnterschätzerInnen dieser Politik.
Beamte brachen am 17.10.2001 in Frankfurt a.M. die Büroräume der Initiative Libertad! auf und beschlagnahmten sämtliche Computer sowie zahlreiche Festplatten, CD"s und Dokumente. Hintergrund ist eine Online-Demonstration, zu der die Initiative Libertad!am 20. Juni diesen Jahres aufgerufen hatte, um gegen Abschiebungen mit der Deutschen Lufthansa AG zu protestieren.
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Die Deutsche Lufthansa AG steht aufgrund ihres Geschäfts mit Abschiebungen immer stärker in der Kritik. Nun planen das Netzwerk kein mensch ist illegal und die solidaritätsinitiative Libertad!, die Proteste ins Internet auszuweiten.
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Lufthansa AG hatte mehr als eine Sicherheitskrise nachdem ein sudanesischer Passagier an Bord von Flug 558 im Mai 1999 starb. Zwei Wochen nach diesem schockierenden Vorfall traf sich das Lufthansa-Management, um die Sache zu diskutieren.
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Abschiebungen auf dem Luftweg bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Die Vereinigung Cockpit hat Flugkapitäne daher aufgefordert, nur noch Passagiere mitzunehmen, die freiwillig fliegen. Eine Kampagne von Flüchtlingsinitiativen verstärkt noch den Druck auf die Lufthansa.
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Doch die Aktivisten von "kein mensch ist illegal" lassen sich nicht einschüchtern. Internetanbieter aus aller Welt wollen nun die Webseiten mit Grafiken zur "Deportation.Class" spiegeln
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Lufthansa-Weltpartnertag auf der Expo
Wahrscheinlich hätten die meisten Besucherinnen schlichtweg die Lufthansa und ihren Partnertag übersehen, hätten sie nicht am Eingang Plastiktüten im Lufthansa-Design in die Hand gedrückt bekommen. daß auf den Plastiktüten eine "deportation class" beworben wurde und sich in den Tüten Kampagnenzeitung, "Sicherheitshinweise", und Flyer befanden, merkten die wenigsten gleich ...
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Dreissig Aktivistlnnen des Netzwerks "kein mensch ist illegal" protestierten am und im zentralen Ausbildungszentrum der Lufthansa in Seeheim-Jugenheim bei Darmstadt gegen das unmenschliche Geschäft mit den Abschiebungen.
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Aktionswoche vom 7.4.2000 - 15.4.2000
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